Masterarbeit, 2012
75 Seiten, Note: gut
1. Einleitung
2. Die aktuelle Forschungssituation der Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland
3. Der aktuelle Forschungsstand der Kinder- und Jugendliteratur
3.1 Terminologische Einordnung der Kinder- und Jugendliteratur
4. Gattungen der KJL
4.1 Moderne realistische KJL
4.2 Realistisches Erzählen in der Geschichte der KJL
4.3 Reform der Kinder- und Jugendliteratur
4.4 Der moderne sozialkritische Problemroman
4.5 Der psychologische Kinder- und Jugendroman
5. Autorenporträt
5.1 Inhalt
6. Narratologische Textanalyse
6.1 Figurenanalyse
6.2 Typisierte Figuren
6.3 Raumkonzeptionsanalyse
6.4 Perspektivgestaltung
6.5 Handlungsanalyse
6.6 Das Thema Geld in „FdlG“
7. Zusammenfassung
8. Grundlegende Überlegungen zur Positionierung des deutschen Bildungssystems
8.1 Aufgaben des Literaturunterrichts
8.2 Leseförderung
8.3 Handlungs- und Produktionsorientierter Literaturunterricht
9. Konzeption einer Unterrichtssequenz
9.1 Bezug zum Lehrplan
9.2 Bestimmung der Jahrgangsstufe
9.3 Ziele der Unterrichtssequenz
9.4 Lesetagebuch
10. Schwerpunktbezogene Darstellung und Analyse der letzten beiden Unterrichtseinheiten (13.–16.)
10.1 13./14. Unterrichtseinheit
10.2 15./16. Unterrichtseinheit
11. Fazit
Die vorliegende Hausarbeit analysiert den Roman „Felix und das liebe Geld“ von Nikolaus Piper literaturwissenschaftlich und erarbeitet didaktische Ansätze für dessen Einsatz im Deutschunterricht. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie komplexe ökonomische Zusammenhänge altersgerecht und fächerübergreifend mit Methoden des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts erschlossen werden können.
6.1 Figurenanalyse
Felix Blum, die Hauptfigur und tragende Gestalt des Romans, ist ein 12 Jahre alter Junge, der die 6. Klasse des Kant-Gymnasiums in der fiktiven Kleinstadt „Schönstadt“ besucht.
Er ist ein sehr guter Schüler und wird von seinen Klassenkameraden nicht zuletzt deshalb – sowie auch weil er ein Brille trägt – „Professor“ genannt.
Er überragt seine Klassenkameraden nicht nur in den Schulleistungen, sondern auch in der Größe: Er ist nämlich der größte Schüler der Klasse.
Zudem spielt er noch im Schulorchester Klarinette; ähnlich wie seine Schulleistungen kann die musikalische Qualität als überdurchschnittlich charakterisiert werden, da er im Rahmen des Weihnachtskonzerts eine sehr anspruchsvolle und lange Solopassage spielt, die die Orchesterleiterin eigens für ihn geschrieben hat.
Trotz dieser außerordentlichen schulischen Leistungen wird Felix vom personalen Erzähler als introvertierter Junge gekennzeichnet, der es hasst, viel reden zu müssen und lieber vor sich hin träumt [vgl. S. 19].
1. Einleitung: Die Arbeit erläutert die Verknüpfung von Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik anhand des Romans „Felix und das liebe Geld“.
2. Die aktuelle Forschungssituation der Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland: Es wird der Status der Kinder- und Jugendliteratur als Teildisziplin der Neueren deutschen Literaturwissenschaft diskutiert.
3. Der aktuelle Forschungsstand der Kinder- und Jugendliteratur: Dieses Kapitel widmet sich der terminologischen Abgrenzung und Definition der Kinder- und Jugendliteratur.
4. Gattungen der KJL: Hier werden verschiedene Gattungen, wie der moderne realistische Roman und der sozialkritische Problemroman, theoretisch fundiert.
5. Autorenporträt: Das Kapitel bietet biografische Informationen zu Nikolaus Piper und eine Inhaltsangabe des Romans.
6. Narratologische Textanalyse: Eine detaillierte Untersuchung von Figuren, Raum, Perspektive und Handlung, um die literarischen Strukturen des Romans offenzulegen.
7. Zusammenfassung: Dieses Kapitel rekapituliert die zentralen Erkenntnisse der Textanalyse.
8. Grundlegende Überlegungen zur Positionierung des deutschen Bildungssystems: Es wird die Bedeutung des Literaturunterrichts im Kontext aktueller bildungspolitischer Debatten, wie der Kompetenzorientierung, erörtert.
9. Konzeption einer Unterrichtssequenz: Darstellung konkreter didaktischer Überlegungen für eine Unterrichtseinheit zum Roman.
10. Schwerpunktbezogene Darstellung und Analyse der letzten beiden Unterrichtseinheiten (13.–16.): Analyse der praktischen Umsetzung von medienintegrativen Projekten im Unterricht.
11. Fazit: Die Arbeit resümiert die Ergebnisse und reflektiert die Anwendbarkeit der entwickelten Unterrichtskonzeption.
Kinder- und Jugendliteratur, Literaturdidaktik, Felix und das liebe Geld, Nikolaus Piper, Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht, Erzählanalyse, Leseförderung, Mediendidaktik, Wirtschaftsunterricht, Figurenanalyse, Lesetagebuch, fächerübergreifender Unterricht, Neoliberalismus, Identitätsfindung.
Die Arbeit analysiert den Roman „Felix und das liebe Geld“ von Nikolaus Piper sowohl aus literaturwissenschaftlicher Perspektive als auch hinsichtlich seiner didaktischen Einsatzmöglichkeiten im Deutschunterricht.
Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Kinder- und Jugendliteratur, die narratologische Analyse von Figuren und Handlungen, der pädagogische Umgang mit dem Thema „Geld“ sowie die Integration von Medienkompetenz in den Literaturunterricht.
Das Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie ein fachwissenschaftlich analysierter Roman durch handlungs- und produktionsorientierte Methoden in eine sinnvolle, fächerübergreifende Unterrichtssequenz transformiert werden kann.
Die Arbeit nutzt die narratologische Textanalyse zur Untersuchung des Romans sowie literaturdidaktische Ansätze zur Planung und Begründung der Unterrichtssequenz.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Gattungs- und Figurenanalyse des Romans sowie eine detaillierte Ausarbeitung einer Unterrichtssequenz, inklusive konkreter Unterrichtseinheiten und medienorientierter Projekte.
Zu den Schlüsselwörtern gehören Kinder- und Jugendliteratur, Literaturdidaktik, Handlungs- und Produktionsorientierung, Erzählanalyse, Leseförderung und fächerübergreifendes Lernen.
Adam Schmitz fungiert als Mentor der Kinder, der ihnen ökonomische Grundkenntnisse verständlich vermittelt und eine Gegenfigur zu den als egoistisch dargestellten erwachsenen Betrügern bildet.
Die Autor empfiehlt die 8. Klasse aufgrund der Länge des Romans und der Komplexität der wirtschaftlichen Themen, die eine fächerübergreifende Behandlung im Fach Politik/Wirtschaft besonders fruchtbar machen.
Das Thema Geld wird als ambivalent dargestellt: Einerseits als Mittel zur Erlangung von Freiheit und Mündigkeit, andererseits als Quelle von Ungerechtigkeit und Konflikten, was die jungen Protagonisten zu kritischen Reflektionen anregt.
Das Lesetagebuch dient als individuelles Lerninstrument, das den Schülern verschiedene Zugänge zum Text ermöglicht und als Vorbereitung für die analytische Arbeit im Unterricht fungiert.
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