Diplomarbeit, 2001
102 Seiten, Note: 1
Die vorliegende Diplomarbeit analysiert die Faktoren, die das monetäre Spendenverhalten beeinflussen. Das Hauptziel der Arbeit ist es, die Beziehung zwischen Altruismus, Persönlichkeitsvariablen und demographischen Aspekten im Kontext von Spendenaktivitäten zu untersuchen. Neben der Untersuchung dieser Faktoren soll auch die Bedeutung von sozialer Erwünschtheit und das Spendenverhalten in Bezug auf andere Formen des Hilfeverhaltens beleuchtet werden.
Die Arbeit beginnt mit einer umfassenden theoretischen Einordnung des Konzepts Altruismus. Neben der Definition werden die Altruismus-Egoismus-Kontroverse und die Betrachtung von Altruismus als stabile Persönlichkeitseigenschaft beleuchtet. Im Anschluss daran werden verschiedene Persönlichkeitskonstrukte und ihr bisher erforschter Zusammenhang zu Altruismus dargestellt. Weiterhin werden demographische Aspekte sowie die Bedeutung der Steuerzahlung als Einflussfaktoren auf Spendenverhalten diskutiert. Der letzte Teil des theoretischen Abschnittes behandelt speziell monetäres Spendenverhalten und vergleicht es mit Blut- und Zeitspenden.
Der methodische Teil der Arbeit befasst sich mit der Erhebungsmethode, dem Fragebogen, und stellt die verwendeten psychologischen Fragebögen und selbst entwickelten Items vor. Anschließend wird die Stichprobe bezüglich Demographie und Spendenverhalten genauer dargestellt. Der zentrale Abschnitt beinhaltet die statistische Überprüfung der Hypothesen bezüglich Altruismus und Spendenverhalten mit Hilfe von bivariaten- und Partialkorrelationen sowie Regressionsanalysen. Die Ergebnisse werden in einem schematischen Rahmenmodell mit den abhängigen Variablen "Altruismus" und "monetäre Spenden" dargestellt, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten deutlich zu machen.
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Altruismus, Spendenverhalten, monetäre Spenden, Persönlichkeitsvariablen, demographische Faktoren, soziale Erwünschtheit, Hilfeverhalten, prosoziales Verhalten.
Zu den Faktoren zählen Altruismus als Persönlichkeitseigenschaft, demographische Merkmale (Alter, Einkommen), soziale Erwünschtheit sowie steuerliche Aspekte.
Es ist die psychologische Debatte darüber, ob Menschen rein uneigennützig helfen (Altruismus) oder ob hinter jeder guten Tat letztlich ein persönlicher Nutzen steckt (Egoismus).
Die Arbeit analysiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser drei Spendenformen hinsichtlich ihrer psychologischen Motive und der Hemmschwellen der Spender.
Sie kann Ergebnisse verzerren, da Befragte dazu neigen, ihr Spendenverhalten positiver darzustellen, um gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen.
Die Diplomarbeit untersucht Altruismus als stabiles Persönlichkeitskonstrukt und setzt es in Verbindung mit anderen psychologischen Merkmalen.
Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden als möglichen Anreiz für monetäres Spendenverhalten.
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