Bachelorarbeit, 2013
34 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Besondere Figuren im eindimensionalen Raum
2.1 Hin- und Rückweg
2.2 Herleitung der rekursiven Formel
2.3 Entwicklung einer expliziten Formel
2.4 Entwicklung einer expliziten Formel mithilfe der Matrizenrechnung und dem Eigenwertproblem
3 Darstellungsweisen von zweidimensionalen und dreidimensionalen Wegen
3.1 Allgemeine Überlegungen für eine zweidimensionale Wegdarstellung
3.2 Der Sonderfall a = b
3.3 Der dreidimensionale Raum: Der Sonderfall a=b=c
4 Beliebige Flächen darstellen
5 Fazit
Die Arbeit untersucht mathematische Rundwege, die sich aus Streckenzügen der Längen 1 bis n in Zählreihenfolge zusammensetzen, wobei die Laufrichtung nach jeder Strecke variiert werden darf. Ziel ist es, analytische Beschreibungen für die Existenz und Konstruktion solcher Wege in ein-, zwei- und dreidimensionalen Räumen zu finden.
2.2 Herleitung der rekursiven Formel
In diesem Abschnitt wird nun eine Rekursionsformel zu der zuvor angegebenen Ausgangsgleichung (2.1) gesucht. Hierfür wird Gleichung (2.1) in eine diophantische Gleichung der Form x2 − dy2 = −1, eine sogenannte Pellsche Gleichung, umgeformt. Mit dieser lässt sich dann mithilfe der Kettenbruchentwicklung von √d eine Rekursionsformel bestimmen.
Umformung von 2 summe_{j=1}^{p} j = summe_{i=1}^{n} i in eine Pellsche Gleichung: 2p(p + 1) = n^2 + n. 2(p^2 + p) = n^2 + n. Wir führen auf beiden Seiten eine quadratische Ergänzung durch: 2(p + 1/2)^2 - 1/2 = (n + 1/2)^2 - 1/4.
Der Teil innerhalb der Klammer n + 1/2 auf der rechten Seite wird durch n' ersetzt, der Teil in der Klammer auf der linken Seite p + 1/2 mit p' und das -1/2 wird auf die andere Seite gebracht. Es gilt also mit p' = p + 1/2 und n' = n + 1/2: 2(p')^2 = (n')^2 + 1/4.
(n')^2 wird nun auf die linke Seite gebracht und die Gleichung wird mit 4 multipliziert. 8(p')^2 − 4(n')^2 = 1. Nun wird jeweils eine 4 in die Klammer, also unter das Quadrat, gebracht und die Klammerinhalte werden jeweils durch p'' und n'' ersetzt. Daraufhin wird die Gleichung mit −1 multipliziert. Es gilt nun mit p'' = 2p' und n'' = 2n': 2(2p')^2 − (2n')^2 = 1. 2(p'')^2 − (n'')^2 = 1. (n'')^2 − 2(p'')^2 = −1 (2.6).
1 Einleitung: Die Arbeit definiert die mathematische Fragestellung der Rundwege und führt in die Thematik der Richtungsänderungen bei fortlaufenden Streckenlängen ein.
2 Besondere Figuren im eindimensionalen Raum: Es werden Rekursions- und explizite Formeln für den eindimensionalen Spezialfall hergeleitet, unterstützt durch Matrizenrechnung und Eigenwertprobleme.
3 Darstellungsweisen von zweidimensionalen und dreidimensionalen Wegen: Die Problematik wird auf zwei und drei Dimensionen erweitert, wobei die Verteilung von Summenpaaren auf verschiedene Achsen analysiert wird.
4 Beliebige Flächen darstellen: Untersuchung der Möglichkeit, Rundwege so zu konstruieren, dass sie eine vorher definierte Fläche umranden.
5 Fazit: Zusammenfassung der Ergebnisse zu Rekursions- und expliziten Formeln sowie ein Ausblick auf offene Fragen der analytischen Bestimmbarkeit von Rundwegen.
Rundwege, Summendarstellung, Pellsche Gleichung, Rekursionsformel, explizite Formel, Matrizenrechnung, Eigenwertproblem, eindimensionaler Raum, zweidimensionaler Raum, dreidimensionaler Raum, Flächenumrandung, Mathematik, diophantische Gleichung.
Die Arbeit befasst sich mit der mathematischen Untersuchung von Rundwegen, die aus Streckenzügen mit den Längen 1 bis n bestehen, wobei die Richtung nach jeder Strecke geändert werden darf.
Die zentralen Themen umfassen die mathematische Analyse dieser Wege in ein-, zwei- und dreidimensionalen Räumen, die Herleitung von Formeln und die Anwendung von Matrizenrechnung.
Ziel ist es, Gleichungen zu entwickeln, mit denen Rundwege für beliebige n in verschiedenen Dimensionen bestimmt und grafisch dargestellt werden können.
Es werden mathematische Methoden wie diophantische Gleichungen (Pellsche Gleichung), Kettenbruchentwicklungen, Matrizenrechnung und Eigenwertprobleme genutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in die mathematische Herleitung von Formeln für den eindimensionalen Fall, die Erweiterung auf mehrdimensionale Wege und die Anwendung auf die Umrandung spezifischer Flächen.
Rundwege, Pellsche Gleichung, Matrizenrechnung, Eigenwertproblem, mathematische Konstruktion.
Im eindimensionalen Raum liegen die Strecken auf einer Achse, während im zweidimensionalen Raum vier Streckenlängen auf zwei Achsen verteilt werden müssen, um einen Rundweg zu bilden.
Matlab wurde für die Programmierung genutzt, um sowohl numerische Ergebnisse zur Hypothesenbildung zu gewinnen als auch analytische Gleichungssysteme zu lösen.
Der Fall n = 7 dient als zentrales Beispiel für die Darstellung in mehreren Dimensionen und als Grundlage für die Untersuchung der geometrischen Anordnung und Überlappungen.
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