Exzerpt, 2009
43 Seiten, Note: keine
Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte
1. Einleitung
2. Die römische Kaiserzeit (Prinzipat)
2.1. Die staatsrechtliche Begründung des Prinzipats durch Augustus
2.2. Die Neuordnung des Staats- und Justizapparates durch Augustus
2.3. Die Auswirkungen der Prinzipatsverfassung nach Augustus auf den römischen Zivilprozess
2.3.1.Schrittweise Verdrängung und Überlagerung des Legis- aktionen- und Formularverfahrens durch das Kognitions- verfahren
2.3.2. Die Bedeutung des Kaiserrechts (constitutio principis) als Rechtsquelle für das Zivilverfahren
2.3.3. Der Aufstieg der republikanischen iuris consulti zu anerkannten Vertretern des Rechts
3. Die spätantike Kaiserzeit (Dominat)
3.1. Die Verwaltungsreform unter Diokletian
3.2. Die Auswirkungen der diokletianischen Verfassungsreform auf den römischen Zivilprozess
3.3. Die Epoche von Konstantin bis Justinian und das Vulgarrecht
3.4. Auswirkungen der konstantinischen Epoche auf den römischen Zivilprozess
3.5. Die justinianische Kodifikation und ihr Fortwirken bis in die Neuzeit
4. Literaturverzeichnis
Es bestand ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der staatlichen Verfassungsform und dem Prozessrecht. Die Machtstrukturen im Prinzipat und Dominat bestimmten maßgeblich, wer Recht sprach und in welcher Form dies geschah.
Unter Augustus kam es zu einer Neuordnung des Justizapparates, wobei das traditionelle Formularverfahren schrittweise durch das kaiserliche Kognitionsverfahren verdrängt wurde.
In der Kaiserzeit wurde das kaiserliche Recht zur primären Rechtsquelle für das Zivilverfahren, was die Machtkonzentration beim Kaiser widerspiegelte.
Die Verwaltungsreformen Diokletians im Dominat führten zu einer weiteren Zentralisierung und Bürokratisierung des Rechtswesens, was den Zivilprozess grundlegend umgestaltete.
Die unter Justinian zusammengestellten Gesetzessammlungen bildeten die Grundlage für das römische Recht, das bis in die Neuzeit die europäischen Rechtssysteme beeinflusste.
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