Bachelorarbeit, 2012
83 Seiten, Note: 1.3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Methodik und Eingrenzung
2. Grundlagen von Optionen und Portfoliomanagement
2.1 Funktionsweise von Optionen
2.1.1 Eigenschaften und Grundpositionen
2.1.2 Gewinn/Verlust-Profil und Break-Even
2.1.3 Handel mit Optionen
2.1.4 Optionsbewertung
2.2 Portfoliomanagement nach Markowitz
2.2.1 Voraussetzungen und Annahmen
2.2.2 Effiziente Portfolios
2.2.3 Optimierung von Portfolios
3. Risk-Management mit Optionen
3.1 Grundgedanken des Risk-Managements
3.2 Protective Put als statische Portfolio Insurance
3.2.1 Eigenschaften des Protective Put
3.2.2 Auswahl der Kontrakte
3.3 Rolling Hedge als dynamische Portfolio Insurance
3.4 Hedging-Strategien in Abhängigkeit der Risikoparameter
3.4.1 Delta-neutrales Hedging
3.4.2 Gamma-neutrales Hedging
4. Analyse des Optionseinsatzes zum Risk-Management am Beispiel des deutschen Aktienmarktes
4.1 Analyse durch historische Simulation
4.2 Analyse von einjährigen DAX-Investments
4.2.1 Investition ohne Absicherung
4.2.2 Investition mit Absicherung durch Protective Put
4.2.3 Vergleich einjähriger Investments im Bezug zur Volatilität
4.3 Analyse von dreijährigen DAX-Investments
4.3.1 Investition ohne Absicherung
4.3.2 Investition mit Absicherung durch Protective Put
4.3.3 Vergleich dreijähriger Investments im Bezug zur Volatilität
4.4 Analyse von fünfjährigen DAX-Investments
4.4.1 Investition ohne Absicherung
4.4.2 Investition mit Absicherung durch Protective Put
4.4.3 Vergleich fünfjähriger Investments im Bezug zur Volatilität
5. Beurteilung des Optionseinsatzes aus der Sicht von Privatanlegern
5.1 Bewertung der Analyseergebnisse
5.2 Praxisanwendung und Transaktionskosten
5.3 Einbindung von Protective Puts in Portfolios von Privatanlegern
6. Fazit
Diese Arbeit untersucht, inwiefern der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten, insbesondere Optionen, dazu geeignet ist, das Rendite-Risiko-Profil von Aktieninvestments für Privatanleger zu optimieren. Dabei wird der Fokus auf die Absicherung gegen Kursverluste gelegt, um trotz unsicherer Marktbedingungen an Aktienmärkten investieren zu können.
3.2.1 Eigenschaften des Protective Put
Das Hinzufügen einer Verkaufsoption in der Position des Long Put zu einem Basiswert wird als Protective Put bezeichnet. Durch einen Protective Put kann ein Anleger sein Portfolio gegen Kursverluste schützen, da bereits bei Anlage ein Mindestwert für das Portfolio bekannt ist, der nicht unterschritten wird.
Die Gewinn/Verlust-Profile von Aktie und Long Put sind gegenläufig. Während die Aktie bzw. der Index für den Privatanleger an Wert gewinnt, sobald die Kurse steigen, sinkt der Kurs der Put-Option bei diesem Szenario. Umgekehrt wird die Verkaufsoption wertvoller, wenn der Kurs des Basiswertes sinkt. Aufgrund der gegenläufigen Profile erfolgt bei Kombination aus Aktie und Long Put eine Kompensationswirkung aus beiden Bestandteilen. Mit Hilfe der Verkaufsoption können Verluste aus der Aktienanlage begrenzt werden, während eine Partizipation an Gewinnen weiterhin möglich ist, da die Verluste aus der Verkaufsoption begrenzt sind.
1. Einleitung: Beleuchtung der aktuellen Unsicherheit für Privatanleger an den Finanzmärkten und die daraus resultierende Notwendigkeit, das Rendite-Risiko-Profil von Aktieninvestments mittels Derivaten zu verbessern.
2. Grundlagen von Optionen und Portfoliomanagement: Darstellung der Funktionsweise von Optionen und der Grundzüge des Portfoliomanagements nach Markowitz als theoretische Basis für die Arbeit.
3. Risk-Management mit Optionen: Erläuterung der Techniken des Risk-Managements, mit Fokus auf statische (Protective Put) und dynamische (Rolling Hedge) Absicherungsverfahren sowie Delta- und Gamma-neutrales Hedging.
4. Analyse des Optionseinsatzes zum Risk-Management am Beispiel des deutschen Aktienmarktes: Detaillierte historische Simulation von DAX-Investments mit verschiedenen Laufzeiten und Vergleich der Ergebnisse mit und ohne Absicherung durch Protective Puts.
5. Beurteilung des Optionseinsatzes aus der Sicht von Privatanlegern: Evaluierung der Analyseergebnisse im Hinblick auf die Risikoklassen von Privatanlegern, die Praxisrelevanz von Transaktionskosten und die Integration in ein Gesamtportfolio.
6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Protective-Put-Strategie für Privatanleger und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Absicherung in der Kundenberatung.
Protective Put, Optionen, DAX, Risk-Management, Privatanleger, Aktieninvestments, Rendite-Risiko-Profil, Absicherung, Hedging, Volatilität, Portfoliomanagement, Delta-Hedging, Gamma-Hedging, historische Simulation, Finanzderivate.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Privatanleger ihre Aktieninvestments durch den Einsatz von Optionen vor Verlusten schützen können, ohne vollständig auf Renditechancen verzichten zu müssen.
Zu den Kernbereichen gehören das grundlegende Verständnis von Optionen, moderne Portfoliomanagement-Ansätze, verschiedene Hedging-Strategien und eine datengestützte Analyse ihrer Wirksamkeit.
Das Ziel ist es herauszufinden, in welcher Form der Einsatz von Optionen zur Absicherung von Aktieninvestments für Privatanleger sinnvoll ist und bei welchem Anlagehorizont diese Strategie Vorteile bietet.
Der Autor führt eine historische Simulation von DAX-Investments für verschiedene Zeiträume (einjährig, dreijährig, fünfjährig) durch und vergleicht die Renditen von abgesicherten Portfolios mit direkten Aktieninvestments.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen erläutert, gefolgt von einer detaillierten Analyse der Absicherungsstrategien (insb. Protective Put) und deren Performance-Vergleich unter Einbeziehung von Volatilitätsdaten.
Die zentralen Begriffe sind Protective Put, DAX, Risk-Management, Optionen, Privatanleger und Absicherung.
Nein, der Autor weist darauf hin, dass die Absicherung bei hohen Volatilitäten teuer sein kann und sich vor allem für Portfolios eignet, die aufgrund ihrer Größe oder Struktur (z.B. Indexnähe) effizient abzusichern sind.
Transaktionskosten mindern die Rendite des abgesicherten Portfolios signifikant. Die Arbeit zeigt, dass eine individuelle Absicherung nur sinnvoll ist, wenn sie mit wenigen Transaktionen realisiert werden kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

