Examensarbeit, 2003
95 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Geschichte
2.1 Honig und Zucker
2.2 Süßstoffe
3 Geschmacksmodelle
3.1 Rezeptoren
3.2 Modell von Schallenberger und Acree
3.3 Modell von Kier
3.4 Modell von Nofre und Tinti
4 Definitionen
4.1 Süßungsmittel
4.2 Süßstoffe
4.3 Zuckeraustauschstoffe
4.3.1 Zuckeralkohole
4.3.2 Andere Zucker
4.4 Unterschiedliche Definitionen in der englischen Sprache
5 Süßstoffe
5.1 Einteilungen Süßstoffe
5.2 Eigenschaften
5.2.1 Süßkraft
5.2.2 Refreshment
5.2.3 Geschmacksverstärkung
5.3 Verwertung im Körper
5.4 Anwendungen
6 Synergismus
6.1 Quantitativer Synergismus
6.2 Qualitativer Synergismus
6.3 Entstehung der Synergieeffekte
6.4 Vorteile von Süßstoffmischungen
7 Gefahren
7.1 Zulassungsverordnung und ADI-Wert
7.2 Kanzerogenität
7.3 Flatulenz
7.4 Diarrhoe
7.5 Phenylketonurie
7.6 Pseudoaldosteronismus und Hyperkalzämie
7.7 Allergien
7.8 Methanolvergiftung
7.9 Kritische Betrachtung
8 Vorstellung der einzelnen Süßstoffe
8.1 Acesulfam – K
8.2 Alitam
8.3 Aspartam
8.4 Brazzein
8.5 Cyclamat
8.6 Dulcin
8.7 Glycyrrhizin
8.8 Hernandulcin
8.9 Monellin
8.10 Naringin Dihydrochalkon
8.11 Neohesperidin Dihydrochalcon
8.12 Neotam
8.13 Osladin
8.14 Pentadin
8.15 Perillartin
8.16 Phyllodulcin
8.17 Saccharin
8.18 Stevia
8.19 Sucralose
8.20 Sucrononat
8.21 Suosan
8.22 Thaumatin
8.23 Ultrasüß
8.24 Weitere Süßstoffe
9 Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines wissenschaftlich fundierten Überblicks über die wichtigsten Süßstoffe, ihre chemischen und physiologischen Eigenschaften, ihre Anwendung in der Lebensmittelindustrie sowie die damit verbundenen Risiken.
8.3 Aspartam
1965 von James D. Schlatter durch Zufall entdeckt. Schlatter experimentierte zusammen mit anderen Chemikern in der Forschungsgruppe von G.D. Searle mit Asparaginsäure und Phenylalaninsäure, er versuchte die beiden Aminosäuren zu koppeln und verwendete dazu eine Methylschutzgruppe. (Danzel 1996)
Searle untersuchte etwa 200 Analoga, aber entschied sich schließlich für die ursprüngliche Entdeckung. (Mitchell 2003)
1 Einleitung: Beschreibt die Motivation zur Themenwahl und die geplante Vorgehensweise in der Hausarbeit.
2 Geschichte: Bietet einen Rückblick auf die Verwendung von Honig und Zucker sowie die Entdeckung künstlicher Süßstoffe.
3 Geschmacksmodelle: Erläutert wissenschaftliche Theorien und Modelle zur Entstehung des süßen Geschmacks am Rezeptor.
4 Definitionen: Grenzt Begriffe wie Süßungsmittel, Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe voneinander ab.
5 Süßstoffe: Behandelt die Kategorisierung, Eigenschaften wie Süßkraft und Refreshment sowie die Verwertung im menschlichen Körper.
6 Synergismus: Analysiert, wie verschiedene Süßstoffe durch Kombination ihre geschmackliche und wirtschaftliche Wirkung verbessern.
7 Gefahren: Diskutiert kritisch toxikologische Aspekte, Studien zur Kanzerogenität und verbreitete Missverständnisse über Lebensmittelzusatzstoffe.
8 Vorstellung der einzelnen Süßstoffe: Liefert in Form strukturierter Steckbriefe detaillierte Informationen zu einer Vielzahl spezifischer Süßstoffe.
9 Zusammenfassung: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Bedeutung des Themas für die Lebensmittelchemie.
Süßstoffe, Zuckeraustauschstoffe, Aspartam, Saccharin, Cyclamat, Süßkraft, Synergismus, Lebensmittelchemie, Toxikologie, ADI-Wert, Rezeptormodell, Lebensmittelzusatzstoffe, Stoffwechsel, Süßungsmittel, Geschmacksverstärkung
Die Arbeit bietet eine umfassende wissenschaftliche Übersicht über Süßstoffe, ihre Entdeckung, Einteilung, geschmackliche Wirkung und Sicherheit.
Die zentralen Themen umfassen Geschmacksmodelle, physikochemische Eigenschaften der Süßstoffe, synergistische Effekte bei Mischungen sowie die toxikologische Bewertung.
Das primäre Ziel ist es, einen Überblick zu schaffen, der die Eigenschaften und die Anwendung von Süßstoffen wissenschaftlich fundiert darstellt und mit Mythen oder ungenauen Informationen aufräumt.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche, in der bestehende wissenschaftliche Publikationen und Fachdaten ausgewertet und zu einer Übersicht zusammengeführt werden.
Der Hauptteil befasst sich mit der Historie, chemischen Modellen der Süßwahrnehmung, Definitionen, dem Synergismus sowie einer detaillierten Vorstellung einzelner Süßstoffe in Steckbriefen.
Die wichtigsten Begriffe sind Süßstoffe, Lebensmittelzusatzstoffe, Süßkraft, Toxikologie, Synergismus und physiologische Verträglichkeit.
Die Kontroverse rührt oft von ungenauen oder pseudowissenschaftlichen Berichten her, die Aspartam für eine Vielzahl von Symptomen verantwortlich machen, während wissenschaftliche Studien die Unbedenklichkeit bei Einhaltung des ADI-Wertes bestätigen.
Steviosid ist ein natürliches Diterpen-Glycosid, das aus der Stevia-Pflanze gewonnen wird, während viele andere Süßstoffe industriell synthetisiert werden.
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