Bachelorarbeit, 2010
53 Seiten, Note: 2,3
1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit
2 Portfolioanalysen im Einkauf
2.1 Einführung in die Thematik von Einkaufsportfolios
2.2 Darstellung des PPC-Modells
3 Unternehmenssicht
3.1 Ausführliche Darstellung der Unternehmenssicht
3.2 Theoretischer Erklärungsansatz der Unternehmenssicht
4 Marktsicht
4.1 Ausführliche Darstellung der Marktsicht
4.2 Theoretischer Erklärungsansatz der Marktsicht
4.2.1 Zusammenhang zwischen Risikovermeidung im Einkauf und dem PPC-Modell
4.2.2 Zusammenhang zwischen der Marktorientierung im Einkauf und dem PPC-Modell
5 Prozesssicht
5.1 Ausführliche Darstellung der Prozesssicht
5.2 Theoretischer Erklärungsansatz der Prozesssicht
5.2.1 Zusammenhang zwischen der Komplexitätstheorie im Einkauf und dem PPC-Modell
5.2.2 Zusammenhang zwischen der Prozessorientierung im Einkauf und dem PPC-Modell
6 Gegenüberstellung der Ansätze von KRALJIC und BOGASCHEWSKY
7 Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die theoretische Begründung und Untersuchung des Purchasing Portfolio Cube (PPC)-Modells von BOGASCHEWSKY. Die Arbeit analysiert dabei, wie dieses Modell den modernen Anforderungen an den Einkauf gerecht wird, indem sie das Modell aus drei spezifischen Perspektiven (Unternehmens-, Markt- und Prozesssicht) unter Zuhilfenahme verschiedener Management- und Wirtschaftstheorien beleuchtet.
2.1 Einführung in die Thematik von Einkaufsportfolios
In den 50er Jahren formulierte HARRY MARKOWITZ die Portfolio Selection Theorie. Deren Grundidee beschreibt die optimale Diversifikation mehrerer Investitionsmöglichkeiten zur Risikominimierung sowie Renditemaximierung.6
Auf das Teilgebiet des Einkaufs übertrug PETER KRALJIC im Jahre 1983 erstmals den Gedanken von Portfolios7 und legte somit den Grundstein für die meisten darauffolgenden Einkaufsportfolioanalysen.8 Die wichtigste Aussage seines Modells ist die Aufforderung zu einem Perspektivenwechsel vom operationalen Einkauf zum strategischen.9 Die folgende Abbildung dient der Veranschaulichung des Konzepts von KRALJIC, wobei im Anhang eins eine detaillierte Darstellung zur Vertiefung aufgeführt wird.
1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Diese Einleitung führt in die zunehmende strategische Bedeutung des Einkaufs ein und beschreibt das PPC-Modell als Untersuchungsgrundlage sowie den strukturellen Aufbau der Arbeit.
2 Portfolioanalysen im Einkauf: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Portfolio-Theorie im Einkauf, stellt das Pionier-Modell von KRALJIC vor und führt das PPC-Modell von BOGASCHEWSKY als erweiterte Untersuchungsgrundlage ein.
3 Unternehmenssicht: Der Abschnitt detailliert die Unternehmenssicht des PPC-Modells hinsichtlich der Dimensionen Nichtverfügbarkeit und Einkaufsvolumen und begründet diese theoretisch aus Unternehmenszielen.
4 Marktsicht: Dieses Kapitel behandelt die Marktsicht mit den Dimensionen Beschaffungsrisiko und Kostenrisiko und verknüpft diese mit Risikomanagement-Theorien sowie dem Konzept der Marktorientierung.
5 Prozesssicht: Hier wird die Prozesssicht mit den Dimensionen Frequenz von Veränderungen und Komplexität beschrieben, wobei der Fokus auf Komplexitätstheorien und Prozessorientierung im Einkauf liegt.
6 Gegenüberstellung der Ansätze von KRALJIC und BOGASCHEWSKY: Dieses Kapitel vergleicht die Ansätze von KRALJIC und BOGASCHEWSKY hinsichtlich ihrer Sichten, Dimensionen und Planungsebenen.
7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die theoretische Herleitung der drei Sichten des PPC-Modells zusammen und skizziert potenzielle zukünftige Forschungsansätze.
PPC-Modell, Einkauf, Portfolioanalyse, Unternehmenssicht, Marktsicht, Prozesssicht, Risikomanagement, Beschaffungsstrategie, Marktorientierung, Komplexitätsmanagement, Prozessorientierung, KRALJIC, BOGASCHEWSKY, Wettbewerbsvorteil, Wertschöpfungskette
Die Arbeit befasst sich mit einem theoretischen Erklärungsansatz für den sogenannten Purchasing Portfolio Cube (PPC), ein Modell zur strategischen Portfolioanalyse im Einkauf.
Zentral sind die strategische Ausrichtung des Einkaufs, die Modellierung von Beschaffungsentscheidungen und die Verknüpfung dieser Entscheidungen mit Unternehmenszielen, Marktanforderungen und Prozesskomplexität.
Das Ziel ist die theoretische Begründung und Untersuchung des PPC-Modells von BOGASCHEWSKY, um zu prüfen, inwieweit dieser Ansatz für moderne Einkaufsstrategien geeignet ist.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und eine theoretische Fundierung, bei der das PPC-Modell durch Theorien aus dem Management, dem Marketing und der Prozessorganisation hergeleitet und begründet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung und theoretische Herleitung der drei Sichten des PPC-Modells (Unternehmens-, Markt- und Prozesssicht) sowie einen abschließenden Vergleich mit dem klassischen KRALJIC-Modell.
Wichtige Begriffe sind PPC-Modell, Einkauf, Portfolioanalyse, Risikomanagement, Komplexitätsmanagement und strategische Beschaffung.
Während das KRALJIC-Modell zweidimensional ist und eher auf Markt- und Gewinneinflüssen basiert, erweitert das PPC-Modell den Ansatz um eine dritte Ebene (Prozesssicht) und integriert Unternehmens- und Prozessmanagement-Perspektiven stärker.
Die Prozesssicht adressiert die Komplexität und Veränderungsfrequenz administrativer und strategischer Einkaufsprozesse und bietet Hilfestellungen zur Standardisierung und Optimierung dieser Abläufe.
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