Bachelorarbeit
93 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Motivation der Autorin sowie Problem – und Fragestellung zur Thematik
1.2 Struktur und Aufbau der Arbeit
1.3 Quellenauswahl und Literaturanalyse
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Die sozialräumliche Konzeptentwicklung
2.2 Der Setting – Ansatz
2.3 Zum Begriff der Prävention
2.4 Die Methode „Leitfadeninterview“
3. Die Erkrankung AIDS
3.1 Infektionswege
3.2 Präventionsmöglichkeiten
3.3 Medizinische Behandlungsmöglichkeiten
3.4 Die HIV – Epidemie weltweit
4. Die AIDS – Problematik in Kenia
4.1 Die Situation in Likoni bezüglich HIV/AIDS unter gesellschaftlichen Aspekten (Leitfadeninterview 1)
4.2 Die Situation der in Likoni lebenden Kinder bezüglich HIV/AIDS (Leitfadeninterview 2)
5. Das HIV/AIDS – Präventionskonzept für das Nebas Children Centre
5.1 Beschreibung der Institution Nebas Children Centre
5.2 Schritte der Konzeptentwicklung
5.3 Bedingungen zur Umsetzung
5.4. Ziele und Bestandteile des Konzeptes
5.4.1 Ziele
5.4.2 Erstes Teilkonzept: Aufklärung und Wissensvermittlung
5.4.3 Zweites Teilkonzept: Enttabuisierung
5.4.4 Drittes Teilkonzept: Multiplikatoren- und Netzwerkarbeit
5.4.5 Viertes Teilkonzept: Rahmenbedingungen und Umgebungsfaktoren berücksichtigen
5.5 Schwierigkeiten in Bezug auf die Umsetzung
6. Fazit/Ausschau
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein spezifisches HIV/AIDS-Präventionskonzept für das Nebas Children Centre in Likoni, Kenia, zu entwickeln, um dort den Schutz und die Aufklärung der Kinder zu verbessern. Die Forschungsfrage untersucht, wie sich Bestandteile bewährter Präventionskonzepte unter Berücksichtigung kultureller und lokaler Rahmenbedingungen in dieser spezifischen Umgebung implementieren lassen.
2.4 Die Methode „Leitfadeninterview“
Für die vorliegende Arbeit wurden über die Literaturrecherche hinaus insgesamt acht Leitfadeninterviews, auch halbstrukturierte Interviews genannt, in Likoni durchgeführt.
Diese Methode ist die gängigste Form qualitativer Befragungen und stellt eine allgemeine Technik des Fragens anhand eines vorbereiteten aber flexibel einsetzbaren Fragenkataloges dar und eignet sich für jedes Thema (Bortz & Döring, 2006, S. 315). Zielsetzung ist hierbei nicht die Durchführung einer validen Untersuchung mit allgemeingültigem Charakter. Vielmehr soll die gesellschaftliche Haltung in Likoni zum Thema HIV/AIDS beleuchtet werden und ein Eindruck über die Situation vor Ort gewonnen, sowie von Auffassungen, Gefühlen und Gedanken der Menschen in Likoni vermittelt werden. Mit Hilfe des Leitfadens entsteht ein Gerüst für die Datenerhebung und Datenanalyse, welches Ergebnisse unterschiedlicher Interviews vergleichbar macht und dennoch genügend Spielraum für spontane, aus der Situation heraus entstehende, Nachfragen lässt (Bortz & Döring, 2006, S. 314).
Es wurden dabei zwei unterschiedliche Fragebögen entwickelt, um verschiedene Untersuchungsgegenstände schwerpunktmäßig zu beleuchten. Dabei wurden sowohl Haupt- als auch Detaillierungsfragen genutzt. Ebenfalls werden Angaben über die Sozialstatistik deutlich (Geschlecht, Alter, Bildungsstand, Beruf, Herkunft).
Bedingungen, welche die Durchführung der Leitfadeninterviews beeinflusst haben, waren sowohl der begrenzte Zeitraum von 3 Wochen, als auch sprachliche Schwierigkeiten und damit verbundene Hemmungen einiger Befragten, eigene Ergebnisse zu notieren. Desweiteren kann die Tatsache, dass einige Befragte das Interview als Möglichkeit sehen, finanzielle Unterstützung zu erlangen, die Auswahl der Antworten beeinflusst haben. Alle Interviewteilnehmer hatten die Möglichkeit, Anmerkungen und Fragen hinsichtlich des Fragebogens zu machen. Diese sowie die ausführliche Beschreibung des Untersuchungsdesigns, sind dem Anhang (A, B und C) zu entnehmen.
1. Einleitung: Die Autorin legt die Motivation für die Arbeit dar, motiviert durch ein Praktikum in Kenia, und formuliert die Problemstellung sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Es werden pädagogische und medizinisch-pflegerische Theorien wie der sozialräumliche Ansatz und das Setting-Modell als Basis des Konzepts eingeführt.
3. Die Erkrankung AIDS: Dieses Kapitel erläutert medizinische Grundlagen, Infektionswege und Behandlungsmöglichkeiten der Krankheit sowie die globale Verbreitung.
4. Die AIDS – Problematik in Kenia: Die lokale Situation in Likoni wird durch die Auswertung und Interpretation von durchgeführten Leitfadeninterviews mit Betroffenen und Führungskräften beleuchtet.
5. Das HIV/AIDS – Präventionskonzept für das Nebas Children Centre: Das Herzstück der Arbeit beschreibt die Institution, die Entwicklungsschritte des Konzepts sowie die konkreten Teilkonzepte zur Prävention und deren Umsetzungshürden.
6. Fazit/Ausschau: Die Autorin zieht eine Bilanz der Arbeit, reflektiert die Implementierbarkeit des Konzepts und gibt einen Ausblick auf die praktische Anwendung und Evaluation.
HIV/AIDS, Präventionskonzept, Nebas Children Centre, Likoni, Kenia, Leitfadeninterview, Aufklärung, Enttabuisierung, Sozialräumliche Konzeptentwicklung, Setting-Ansatz, Waisenkinder, Gesundheitsförderung, Multiplikatorenarbeit, Netzwerkarbeit, Stigmatisierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines spezifischen HIV/AIDS-Präventionskonzepts für das "Nebas Children Centre", ein Waisenhaus in Likoni, Kenia.
Die zentralen Themen umfassen die medizinischen Grundlagen von HIV/AIDS, die lokale Problematik in Kenia, pädagogische Konzepte zur Prävention sowie Strategien zur Aufklärung und Entstigmatisierung innerhalb einer spezifischen Institution.
Das Ziel ist es, ein auf die Lebenswelt der Kinder des NCC zugeschnittenes Präventionskonzept zu entwickeln, das trotz schwieriger Rahmenbedingungen praktisch umsetzbar ist.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Durchführung und qualitativen Auswertung von acht Leitfadeninterviews mit lokalen Akteuren und Führungskräften in Likoni.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse der lokalen AIDS-Problematik sowie die detaillierte Darstellung und Ausarbeitung des Präventionskonzepts mit seinen vier Teilkonzepten.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie HIV/AIDS-Prävention, sozialräumliche Konzeptentwicklung, Enttabuisierung und lokale Netzwerkarbeit charakterisiert.
Die Arbeit identifiziert Stigmatisierung als ein Haupthindernis für Prävention und medizinische Versorgung, weshalb die Enttabuisierung ein unverzichtbarer Teil des Gesamtkonzepts ist.
Durch die Weiterbildung von Mitarbeitern und die Einbindung einflussreicher Personen aus dem Umfeld sollen Fachwissen vermittelt und Ängste abgebaut werden, um eine nachhaltige Präventionsstruktur zu schaffen.
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