Seminararbeit, 2009
22 Seiten, Note: 3,0
Die Seminararbeit befasst sich mit Christoph Martin Wielands „Geschichte des Agathon" (1766/67) und analysiert die Poetik des anthropologischen Romans in der Aufklärung anhand dieses Werkes. Die Arbeit konzentriert sich auf die erste Fassung von Wielands Agathon und beleuchtet den Einfluss der Aufklärung auf die Entwicklung des Romans. Darüber hinaus untersucht sie den Einfluss von anderen Autoren auf Wielands Schaffen sowie die Rezeption seiner Arbeit im Kontext der Zeit.
Die Einleitung stellt die Problemstellung und den Fokus der Seminararbeit dar, die auf die "Geschichte des Agathon" von Christoph Martin Wieland fokussiert. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Einordnung des Romans in die Zeit der Aufklärung und das Genre des Romans. Es analysiert die charakteristischen Merkmale der Aufklärung und ihre Bedeutung für die Entwicklung des Romans. Das dritte Kapitel untersucht den Einfluss von anderen Autoren auf Wielands Werk, insbesondere von Fielding, Blanckenburg und Shaftesbury. Es beleuchtet die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Wielands "Geschichte des Agathon" und den Werken dieser Autoren.
Die zentralen Begriffe dieser Arbeit sind: Aufklärung, Anthropologischer Roman, Poetik, "Geschichte des Agathon", Christoph Martin Wieland, Fielding, Blanckenburg, Shaftesbury, Vernunft, Humanität, Nützlichkeit, Bürgerliches Zeitalter, Roman, Literatur, Kulturgeschichte.
Dieser Romantypus fokussiert auf die Erforschung der menschlichen Natur, der moralischen Entwicklung und der Vernunft, wobei Wielands „Agathon“ als ein wegweisendes Beispiel gilt.
Fielding beeinflusste Wieland vor allem in der Erzähltechnik und der realistischen Darstellung von Charakteren, was im „Agathon“ deutlich wird.
Im Vorbericht legt Wieland seine theoretischen Überlegungen zur Glaubwürdigkeit und zum Nutzen des Romans dar, was als Schlüssel zur Interpretation des gesamten Werkes dient.
Das Werk spaltete die Nation; es gab sowohl begeisterte Befürworter als auch scharfe Gegner seiner Auffassung von Humanität und Moral.
Die Vernunft ist das zentrale Instrument zur Selbstvervollkommnung des Individuums und zur Erlangung einer moralisch gefestigten Persönlichkeit im Sinne der Aufklärung.
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