Masterarbeit, 2012
90 Seiten, Note: 1
Einführung
I. Gründe der Auswanderung
1) Historische Betrachtung
a) Das Migrationsphänomen als einstige Selbstverständlichkeit in Afrika
b) Der Senegal als Einwanderungsland
2) Ursachen für Migration seit der Kolonialzeit
a) Das Scheitern des postkolonialen Bildungssystems
b) Das Bild des Migranten eine „Erfolgsstory“
c) Motivation für die Migration in Richtung Europa
d) Die restriktive Migrationspolitik Europas und ihre Konsequenzen
II. Die Bemühungen der Industrieländer zur Eindämmung der Einwanderung
1) Der Migrant aus europäischer Sicht
2) Migration und Menschenrechte
3) Einige Fakten über senegalesische Migranten
4) Die verschiedenen Akteure der Migration
5) Die Zwiespältigkeit der Transitländer
6) Die „Wiederaufnahme-Problematik“ der illegalen Migranten
III. Die Migranten, besser als ihr Ruf
1) Die Migration als gesellschaftliche Normalität
2) Die überwiegend negative Auffassung der Migration
3) Die Integrationsdiskussion
4) Beitrag der Migranten zur Wirtschaft des Gastlandes
IV. Eine sinnvolle Migranten-Politik: Der Weg aus der Armut
1) Die traditionelle Form der Entwicklungshilfe: Gute Absichten mit dürftigem Erfolg
2) Die schleichende Abwendung Europas von Afrika und ihre Folgen
3) Neue Konzepte der Entwicklungshilfe
4) Die gelungene „Wiedereingliederungspolitik“ der Migranten als erfolgsversprechende Chance aus der Armut
5) Die Co-Entwicklung und ihre Grenzen
V. Die Beiträge der senegalesischen Migranten zum Wachstum des Heimatslandes
1) Die Transferleistungen der Migranten als Armutsbremse
2) Die stetig steigenden Transferzahlungen der senegalesischen Migranten
3) Der Bausektor, der „Nutznießer“
4) Erörterung nach adäquaten Lösungen des Migrationsproblems
Exkurs: Die Umweltproblematik
1) Die verlorene Natursymbiose
2) Armut und Umwelt
3) Chaotische Umgebung und Führung
4) „Oh Dreck! Der Touristenschreck!“
Zusammenfassung und Schlusswort
Die Arbeit untersucht die komplexen Auswirkungen der Migration, insbesondere für ärmere Länder, am Beispiel des Senegals. Sie verfolgt das Ziel, die oft negative und oberflächliche Sichtweise in Europa zu hinterfragen, die wahren Ursachen der Migration aufzuzeigen und einen Aufruf an Industrieländer zu formulieren, eine neue, konstruktivere Haltung einzunehmen, die statt Abschottung auf Co-Entwicklung und die positive Rolle von Migranten als Brückenbauer setzt.
Die Restriktive Migrationspolitik Europas und ihre Konsequenzen
Es ist also eine Fülle an Missständen und auch Anstreben nach besseren Lebensbedingungen, die letztendlich zu jener Bewegung wie des „Barca oder „Barzakh“ (Barcelona oder Tod) geführt haben, indem junge Menschen bereit sind, den Tod in Kauf zu nehmen, um das Heimatland, egal mit welchen Mitteln, zu verlassen und die Reise Richtung Europa über den Seeweg illegal zu riskieren.
Folgende Äußerung von Dr. Papa Demba Fall, Geograph und Migrationsforscher an der Universität Cheikh Anta Diop in Dakar, welcher erforscht, warum junge Leute dennoch ihr Leben aufs Spiel setzen, wohlwissend wie riskant die Überfahrt mit dem Boot ist, zeigt wie verzweifelt die Lage der Menschen sein kann.
"Sie sagen sich: man ist doch schon tot, sozial tot, weil man nichts hat. Wenn man keinen Status hat, keine Arbeit findet, dann existiert man nicht. Und wenn man nicht existiert, ist man sowieso schon tot."
Einführung: Die Einleitung skizziert die historische und aktuelle Bedeutung von Migration als globale Herausforderung und leitet zur Fragestellung über, ob repressive Politik oder eine Neuausrichtung hin zur Co-Entwicklung der Schlüssel zur Lösung ist.
I. Gründe der Auswanderung: Dieses Kapitel untersucht die historische Rolle Senegals sowie die Ursachen für Migration seit der Kolonialzeit, darunter das Bildungssystem und das Bild des Migranten als Erfolgsmodell.
II. Die Bemühungen der Industrieländer zur Eindämmung der Einwanderung: Es werden die europäische Sichtweise, der Bezug zu Menschenrechten sowie die verschiedenen Akteure und Transitländer beleuchtet.
III. Die Migranten, besser als ihr Ruf: Dieses Kapitel relativiert das negative Image von Migranten und diskutiert Migration als gesellschaftliche Normalität sowie den Beitrag zur Wirtschaft des Gastlandes.
IV. Eine sinnvolle Migranten-Politik: Der Weg aus der Armut: Eine kritische Analyse traditioneller Entwicklungshilfe führt zu neuen Konzepten wie der Co-Entwicklung zur nachhaltigen Armutsbekämpfung.
V. Die Beiträge der senegalesischen Migranten zum Wachstum des Heimatslandes: Der Fokus liegt auf der ökonomischen Bedeutung der Transferleistungen und Investitionen von Migranten im Senegal.
Exkurs: Die Umweltproblematik: Der Exkurs stellt Zusammenhänge zwischen Umweltzustand, Armut und Führung dar und betont die Rolle von Migranten bei der Vermittlung von Umweltbewusstsein.
Zusammenfassung und Schlusswort: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und appelliert an ein kooperatives Handeln von Industrie- und Herkunftsländern.
Migration, Senegal, Entwicklungshilfe, Co-Entwicklung, Armut, Überweisungen, Remissen, Integrationspolitik, Industrieländer, Westafrika, Fluchtursachen, Wirtschaftswachstum, Arbeitsmarkt, Menschenrechte, Umweltproblematik
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Migration insbesondere auf ärmere Länder am Beispiel des Senegals und untersucht die komplexe Wechselwirkung zwischen Fluchtursachen, Entwicklungspolitik und dem Beitrag von Migranten.
Zu den Kernbereichen zählen die historischen und ökonomischen Ursachen der Migration, die Kritik an repressiver Migrationspolitik, die Rolle der Entwicklungshilfe sowie die ökonomische Kraft der Rücküberweisungen.
Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Migrationsphänomen zu schaffen und einen Aufruf an Industrieländer zu richten, ihre Haltung zu ändern und Migration als Chance durch Co-Entwicklung zu begreifen.
Die Arbeit basiert auf einer interdisziplinären Analyse, die historische Betrachtungen, sozioökonomische Daten (z.B. Umfragen und Statistiken zu Geldtransfers) sowie aktuelle politische Entwicklungen kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Migrationsursachen, die Bemühungen der Industrieländer zur Eindämmung, die Rolle der Migranten als Wirtschaftsfaktor und die Diskussion über eine neue Migrationspolitik.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Migration, Senegal, Entwicklungshilfe, Co-Entwicklung, Remissen und Armutsbekämpfung charakterisieren.
Rücküberweisungen stellen einen signifikanten wirtschaftlichen Faktor dar, der die Armut mindert und Investitionen, insbesondere im Bausektor, ermöglicht, wodurch Migranten zu wichtigen Geldgebern und Entwicklungsmotoren werden.
Die bisherige Entwicklungshilfe wird oft als gegenproduktiv bewertet, da sie Abhängigkeiten schafft, teilweise lokale Märkte zerstört und Korruption in den Empfängerländern begünstigen kann.
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