Masterarbeit, 2013
97 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau
2. Zur Definition und Ausprägung von Kultur
2.1 Kultur als mentale Programmierung eines jeden Menschen
2.2 Das Zwiebelschalenmodell der Kultur
2.2.1 Symbole
2.2.2 Helden
2.2.3 Rituale
2.2.4 Werte
3. Zu den unterschiedlichen Ebenen der Kultur
3.1 Die Ebene der nationalen Kultur
3.2 Die Ebene der Unternehmenskultur
3.2.1 Aufgaben und Funktionen der Unternehmenskultur
3.2.2 Unternehmenskultur vs. Nationalkultur
4. Zu den Kulturdimensionen nach HOFSTEDE
4.1 Grad der Machtdistanz
4.2 Individualismus gegenüber Kollektivismus
4.3 Maskulinität gegenüber Femininität
4.4 Grad der Unsicherheitsvermeidung
4.5 Langfrist- gegenüber Kurzfristorientierung
5. Zu den verschiedenen Reaktionsstrategien multinational agierender Unternehmen im Umgang mit fremden Kulturen
5.1 Die ethnozentrische Internationalisierungsstrategie
5.2 Die polyzentrische Internationalisierungsstrategie
5.3 Die geozentrische Internationalisierungsstrategie
6. Zu den Handlungsfeldern der interkulturellen Personal- und Managemententwicklung
6.1 Ziele und Zielgruppen der interkulturellen Personalentwicklung
6.2 Ziele und Zielgruppen der interkulturellen Managemententwicklung
6.3 Kompetenzvermittlung als zentrale Aufgabe der interkulturellen Personal- und Managemententwicklung
6.3.1 Vermittlung von Basiskompetenzen
6.3.2 Vermittlung von Interkulturellen Kompetenzen und der Prozess des interkulturellen Lernens
6.3.3 Vermittlung von moralischen Kompetenzen
7. Zu den beliebtesten Trainingskonzepte zur Stärkung des interkulturellen Handlungserfolges
7.1 Die “Culture Assimilator” Methode
7.1.1 Durchführung und Gestaltung
7.1.2 Ziele und Wirkung
7.1.3 Beispiel für einen Culture Assimilator
7.2 Das “Cultural Awareness” Training
7.2.1 Durchführung und Gestaltung
7.2.2 Ziele und Wirkung
7.2.3 Beispiel für eine Cultural Awareness Simulation
7.3 Die “Contrast Culture” Übung
7.3.1 Durchführung und Gestaltung
7.3.2 Ziele und Wirkung
7.3.3 Beispiel für eine Contrast Culture Übung
8. Zu den kulturspezifischen Problemfeldern interkultureller Personal- und Managemententwicklungsmaßnahmen
8.1 Die Deutsche Wertekultur
8.1.1 Deutschland und die protestantische Ethik
8.1.2 Analyse deutscher Kulturstandards
8.1.3 Wirkungsweise deutscher Kulturstandards in fremden Kulturkreisen
8.2 Die Chinesische Wertekultur
8.2.1 China und die konfuzianische Ethik
8.2.2 Analyse chinesischer Kulturstandards
9. Schlussbemerkung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Gestaltung interkultureller Personal- und Managemententwicklung im Kontext international agierender Unternehmen. Das primäre Ziel ist es, der Naivität und Arroganz im Umgang mit fremden Kulturen durch Sensibilisierung entgegenzuwirken und aufzuzeigen, wie interkulturelle Trainingsmaßnahmen erfolgreich in die Unternehmenspraxis integriert werden können.
7.1.3 Beispiel für einen Culture Assimilator
„Ein in Russland tätiges deutsches Unternehmen benötigt Programmierer. Viele russische Bewerber wurden zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Frau Groß findet die Auswahl schwierig. Sie würde von einem Programmierer erwarten, dass er von sich aus über sein Können spricht und dafür Beispiele bringt, auch ohne gezieltes Nachfragen. Die meisten russischen Bewerber haben sehr gute Zeugnisse, versuchen aber nicht zu beweisen, dass sie für die Stelle geeignet sind. Wenn sie über sich selber reden müssen, ist nach ein paar Minuten Schluss. Anstatt einiges über sich zu erzählen und dezent auf die Vorteile hinzuweisen, was in einem Einstellungsgespräch eigentlich dazugehört, reagieren sie sehr zurückhaltend. Das ist Frau Groß absolut unklar.“
THOMAS (2006), S. 7
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen der Globalisierung für das Personalmanagement und betont die Notwendigkeit interkultureller Sensibilisierung.
2. Zur Definition und Ausprägung von Kultur: Dieser Abschnitt definiert Kultur als erlernte, kollektive Denk- und Verhaltensmuster und führt das Zwiebelschalenmodell ein.
3. Zu den unterschiedlichen Ebenen der Kultur: Es wird zwischen Nationalkultur und Unternehmenskultur unterschieden, wobei deren wechselseitiges Spannungsfeld beleuchtet wird.
4. Zu den Kulturdimensionen nach HOFSTEDE: Die Arbeit stellt die fünf bipolaren Dimensionen nach Geert Hofstede vor, um strukturelle Unterschiede zwischen Kulturen analysierbar zu machen.
5. Zu den verschiedenen Reaktionsstrategien multinational agierender Unternehmen im Umgang mit fremden Kulturen: Es werden ethnozentrische, polyzentrische und geozentrische Strategien hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Personalentwicklung diskutiert.
6. Zu den Handlungsfeldern der interkulturellen Personal- und Managemententwicklung: Das Kapitel präzisiert Ziele und Kompetenzanforderungen für die interkulturelle Personalentwicklung und Managemententwicklung.
7. Zu den beliebtesten Trainingskonzepte zur Stärkung des interkulturellen Handlungserfolges: Verschiedene Trainingsansätze, wie Culture Assimilator, Cultural Awareness und Contrast Culture, werden methodisch erläutert und bewertet.
8. Zu den kulturspezifischen Problemfeldern interkultureller Personal- und Managemententwicklungsmaßnahmen: Ein praktischer Vergleich zwischen der deutschen und chinesischen Wertekultur verdeutlicht spezifische interkulturelle Herausforderungen.
9. Schlussbemerkung und Ausblick: Die Arbeit resümiert die Notwendigkeit von Diversitätsmanagement und interkultureller Kompetenz für den langfristigen Unternehmenserfolg.
Interkulturelle Personalentwicklung, Managemententwicklung, Kulturdimensionen, Hofstede, Internationalisierung, Unternehmenskultur, Nationalkultur, Kulturspezifische Trainings, Global Player, Interkulturelle Kompetenz, Diversity Management, Deutschland, China, Ethnozentrismus, Akkulturation.
Die Arbeit analysiert, wie multinationale Unternehmen durch interkulturelle Personal- und Managemententwicklung kulturelle Barrieren überwinden können.
Die Themen umfassen die Definition von Kultur, die Analyse von Kulturdimensionen, die Strategien multinationaler Unternehmen sowie spezifische Trainingsmethoden und ein Kulturvergleich zwischen Deutschland und China.
Ziel ist es, die Relevanz interkultureller Qualifizierungsmaßnahmen aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, um ethnozentrische Denkweisen in Unternehmen abzubauen.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Anwendung von Kulturdimensionen (Hofstede) und dem beispielhaften Vergleich von nationalen Wertekulturen basiert.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Kultur, verschiedene internationale Unternehmensstrategien und konkrete Interventionsmöglichkeiten in Form von Trainingskonzepten.
Schlüsselbegriffe sind u.a. Interkulturelle Personalentwicklung, Globalisierung, Kulturdimensionen, Unternehmenskultur und Interkulturelle Kompetenz.
Laut der Arbeit scheitern etwa 50% der Zusammenschlüsse an kulturellen Differenzen und der Unfähigkeit des Managements, diese angemessen zu berücksichtigen.
Deutschland ist durch ein lineares/monochromes Zeitverständnis geprägt (Pünktlichkeit), während China ein zirkulares/polychromes Zeitverständnis aufweist, bei dem Flexibilität und Beziehungspflege wichtiger sind als strikte Termine.
Es beschreibt eine wichtige soziale Kontrollform, bei der direkte Kritik an Mitarbeitern vermieden wird, um die Harmonie nicht zu gefährden und niemanden öffentlich zu diskreditieren.
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