Bachelorarbeit, 2013
48 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Offene Kinder- und Jugendarbeit in Jugendhäusern
2.1 Zum Begriff offene Kinder- und Jugendarbeit
2.2 Aufgaben von Jugendhäusern: gesetzliche Rahmenbedingungen
3 Methodische Vorgehensweise der Evaluation
3.1 Monitoring und Evaluation
3.2 Ablauf der Datenerhebung
4 Evaluation der Angebote eines Jugendhauses
4.1 Rahmenbedingungen der Einrichtung
4.1.1 Das Konzept
4.1.2 Die Angebote
4.1.3 Vergleich der Angebote mit dem Konzept
4.2 Realität und Praxis – die Ergebnisse der Evaluation
4.2.1 Die Einschätzung der Mitarbeiter
4.2.2 Auswertung Fokusgruppe Schule
4.2.3 Auswertung der Dokumentation
4.2.4 Auswertung des Feedbackbogens
5 Lessons learned und Empfehlungen
6 Fazit
Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, ein exemplarisch ausgewähltes Jugendhaus durch den Einsatz von Monitoring und Evaluation ziel- und bedarfsorientiert zu optimieren. Dabei wird der Forschungsfrage nachgegangen, inwieweit das aktuelle Angebot den Interessen der Kinder und Jugendlichen entspricht und wie durch systematische Datenerhebung – unter Einbeziehung der Mitarbeiter und der Nutzer – eine strategische Angebotsanpassung erfolgen kann.
1 Einleitung
Im Zuge der Professionalisierungsdebatte, aber auch finanzieller Engpässe in öffentlichen Kassen sieht sich auch die Jugendarbeit vor der Herausforderung, ihr Handeln legitimieren zu müssen. Zum einen ist es nach wie vor äußerst wichtig, das eigene Handeln im Arbeitsgebiet Jugendarbeit auch vor Dritten glaubwürdig vertreten zu können. Zum Anderen handelt es sich bei dieser Legitimierung auch um eine Berechtigung zur finanziellen Absicherung durch öffentliche Kassen. „Vor dem Hintergrund knapper werdender öffentlicher Kassen (…) wachsen die Legitimations- sowie Begründungszwänge und damit auch die Notwendigkeit, die Wirksamkeit oder gar die Effizienz des eigenen Handelns für Andere nachvollziehbar zu belegen“ (Lüders/Haubrich 2006, S. 5).
Der Fokus liegt bei dieser Ausarbeitung auf der offenen Kinder- und Jugendarbeit, da gerade dieser Bereich von Kürzungen der finanziellen Mittel und Rationalisierungen betroffen ist. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die eigene Arbeitsweise sowie die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu evaluieren. Um den Schritt zur Evaluation wagen zu können ist es jedoch notwendig auf Ist-Daten der Einrichtung zugreifen zu können. Hier ist es also ebenso nötig ein Monitoringsystem einzuführen. Mit Hilfe des Monitorings werden Daten erfasst und nutzbar gemacht für die anschließende Evaluation. Ein dauerhaftes Monitoring ist einzuführen, um Entwicklungen innerhalb der Einrichtung sichtbar zu machen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Legitimationsdruck der offenen Kinder- und Jugendarbeit angesichts knapper öffentlicher Kassen und begründet die Notwendigkeit einer Evaluation sowie der Einführung eines Monitoringsystems.
2 Offene Kinder- und Jugendarbeit in Jugendhäusern: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen der subjektorientierten Jugendarbeit und erläutert die gesetzlichen Anforderungen sowie den Bildungsauftrag gemäß SGB VIII.
3 Methodische Vorgehensweise der Evaluation: Hier werden die wissenschaftlichen Methoden der Evaluation und des Monitorings erläutert sowie das Forschungsdesign für die Datenerhebung im Jugendhaus skizziert.
4 Evaluation der Angebote eines Jugendhauses: Das Kapitel stellt die Rahmenbedingungen des Jugendhauses dar, vergleicht diese mit dem bestehenden Konzept und präsentiert die Ergebnisse der empirischen Evaluation mittels Befragungen und Dokumentation.
5 Lessons learned und Empfehlungen: Aufbauend auf den Ergebnissen werden konkrete Handlungsempfehlungen zur Angebotsstruktur, Öffentlichkeitsarbeit und konzeptionellen Weiterentwicklung formuliert.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Bedeutung einer implementierten Evaluation als konstruktives Steuerungsinstrument für Jugendeinrichtungen.
Offene Kinder- und Jugendarbeit, Evaluation, Monitoring, Angebotsoptimierung, Partizipation, Jugendhaus, Bedarfsanalyse, Sozialpädagogik, SGB VIII, Öffentlichkeitsarbeit, Freizeitgestaltung, Konzeptentwicklung, Bildungsauftrag, Jugendarbeit, Zielgruppenausrichtung.
Die Arbeit untersucht, wie die Qualität und Zielgerichtetheit der Angebote in einem Jugendhaus durch den Einsatz von Monitoring und Evaluation nachhaltig verbessert werden kann.
Die zentralen Schwerpunkte sind die Professionalisierung der Jugendarbeit, die Bedeutung von Partizipation, der Umgang mit knappen finanziellen Ressourcen und die Anpassung von Angeboten an die tatsächlichen Interessen der Nutzer.
Das primäre Ziel ist es, durch die Einführung eines Monitorsystems Daten über den Ist-Zustand des Jugendhauses zu gewinnen und daraus konkrete Optimierungsvorschläge abzuleiten, um das Angebot besser an die Bedürfnisse der Zielgruppe anzupassen.
Die Arbeit nutzt eine formative Evaluation. Als Methoden werden eine Sichtung von Unterlagen, eine Fokusgruppendiskussion mit Mitarbeitern, eine standardisierte Zufriedenheitsbefragung der Nutzer sowie Fokusgruppen mit Schülern als potenzielle Nutzer kombiniert.
Der Hauptteil analysiert die Rahmenbedingungen des Jugendhauses, vergleicht das veraltete Konzept mit der aktuellen Praxis und wertet die empirisch erhobenen Daten aus Fokusgruppen und Dokumentationen aus.
Wichtige Begriffe sind insbesondere die OKJA (Offene Kinder- und Jugendarbeit), Evaluation, Partizipation, Zielgruppenorientierung und Qualitätssicherung durch Monitoring.
Da die Angebote per Gesetz an den Interessen der Zielgruppe ausgerichtet sein müssen, ist deren Partizipation und die Kenntnis über ihre Bedürfnisse essenziell, um Relevanz und Auslastung des Hauses zu sichern.
Die Arbeit identifiziert eine defizitäre Öffentlichkeitsarbeit als Hauptursache für den geringen Zulauf und den schlechten Ruf des Jugendhauses, weshalb eine Professionalisierung der Kommunikation als entscheidender Hebel empfohlen wird.
Es wird empfohlen, ein dauerhaftes Monitoringsystem zu etablieren, ein neues, zeitgemäßes Konzept zu erarbeiten und die Kommunikationswege (besonders Social Media) massiv auszubauen, um potenzielle Nutzer besser zu erreichen.
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