Diplomarbeit, 2001
76 Seiten, Note: 1,2
1 Einleitung
2 Personalisierung
2.1 Sinn und Zweck der Personalisierung
2.1.1 Erhöhen der Kundenbindung
2.1.2 Zielgerichtete Werbung
2.1.3 Schnellere Verteilung von Informationen im Intranet
2.1.4 Zielgerichtete Informationen
2.2 Probleme und Risiken der Personalisierung
2.3 Rechtliche Aspekte der Personalisierung
2.3.1 Datenschutz in Deutschland
2.3.2 Datenschutz in der EU
2.3.3 Datenschutz in den USA
2.4 Planung der Personalisierung
2.5 Datenbestand analysieren und Kundengruppen bilden
2.6 Wiedererkennen des Benutzers
2.6.1 Erkennen des Benutzers über Benutzername und Passwort
2.6.2 Erkennen des Benutzers durch Cookies
2.6.3 Erkennen des Benutzers durch Feststellen der IP-Adresse
2.7 Benutzerdaten ermitteln
2.7.1 Technische Daten ermitteln
2.7.2 Explizite Datenerfassung
2.7.3 Implizite Datenerfassung
2.8 Verfahren zur Benutzerdatenanalyse - Matching
2.8.1 Regelbasierte Verfahren
2.8.2 Inhaltsbasierte Filterverfahren
2.8.3 Kollaborative Filterverfahren
2.8.4 Hybride Filterverfahren
3 Grundlagen der Entwicklungsumgebung
3.1 Grundlagen Websphere Application Server
3.2 Websphere Personalization-Komponente
3.2.1 Personalisierung durch regelbasierte Verfahren
3.2.2 Personalisierung durch Filterverfahren
3.3 Websphere Commerce Suite
3.4 Grundlagen IBM DB2 UDB
3.5 Grundlagen Lotus Domino Server
3.6 Grundlagen Java Servlets
3.7 Grundlagen Java Server Pages (JSP)
3.8 Grundlagen Content-Management-Systeme
3.9 Die Gartenbauanwendung
4 Planung der Personalisierung
4.1 Definition der Ziele
4.2 Definition der Personalisierungsobjekte
4.2.1 Eignung des Menupunktes „Home“ für eine Personalisierung
4.2.2 Eignung des Menupunktes „Die Firma“ für eine Personalisierung
4.2.3 Eignung des Menupunktes „News“ für eine Personalisierung
4.2.4 Eignung des Menupunktes „Produkte“ für eine Personalisierung
4.3 Definition der Software-Architektur
4.4 Segmentierung der Benutzer
4.5 Matching – Generieren von Empfehlungen
4.5.1 Regelbasiertes Verfahren
4.5.2 Kollaboratives Filtern
5 Zukünftige relationale Tabellenstruktur
5.1 Darstellung der relationalen Tabellenstruktur
5.2 Aufbau der Strukturtabellen
5.3 Aufbau der Inhaltstabellen
5.4 Aufbau der Benutzertabellen
5.5 Aufbau der Personalisierungstabellen
6 Implementierung einer Benutzerregistrierung und -anmeldung
6.1 Registration.jsp
6.2 Servlet Registration
6.3 Login.html
6.4 Servlet Login
7 Schlusswort
Diese Arbeit befasst sich mit der Konzeption und technischen Realisierung einer personalisierten Webpräsenz, basierend auf einem Content-Management-System, wobei der Fokus auf der Migration der Datenstruktur in eine relationale Datenbank und der Implementierung einer Benutzerregistrierung liegt.
2.8.2 Inhaltsbasierte Filterverfahren
Im Rahmen des inhaltsbasierten Filterns werden die Inhalte auf ihre konkreten Bestandtei le hin untersucht und mit dem Nutzerprofil verglichen.
Inhaltsbasiertes Filtern eignet sich am besten für Objekte, welche auf einfache Weise per Computer analysiert werden können (wie zum Beispiel Texte) und bei denen die Entsche i dung, ob es für den Besucher geeignet ist, nicht durch eine persönliche Meinung beein flusst wird.32 Der Inhalt wird mit dem Nutzerprofil abgestimmt und bei Übereinstimmung der Schlüsselwörter dem Besucher angeboten.
Aber nicht nur Texte können analysiert werden. Ein mögliche Anwendung für Webseiten ergibt sich beispielsweise bei der Empfehlung von Videokassetten (siehe Tabelle 1). Der Inhalt der Filme kann in 7 Kategorien unterteilt werden. Jede Kategorie bekommt eine Bewertung von null bis zehn, wobei null nicht erfüllt und zehn voll erfüllt bedeutet.
Kauft ein Kunde ein Video, wird aus dieser Tabelle das Video gesucht, welches die ähn lichsten Bewertungen bekommen hat. Dieses wird dem Kunden empfohlen.
Hat der Kunde beispielsweise „Seven“ gekauft, so wird ihm auch „Silence of Lambs“ ge fallen, da beide Filme in ihrer Bewertung große Ähnlichkeiten aufweisen.
Der Nachteil bei der Einstufung der Filme ist, dass sie eine Vorarbeit erfordert, die nicht durch einen Computer erledigt werden kann. Zudem ist die Einstufung subjektiv.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Personalisierung von Content-Management-Systemen ein und erläutert den Aufbau der Arbeit.
2 Personalisierung: In diesem Kapitel werden die Grundlagen, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie diverse Analyse- und Identifikationsverfahren der Personalisierung behandelt.
3 Grundlagen der Entwicklungsumgebung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die eingesetzten Technologien wie Websphere, Datenbankmanagementsysteme, Servlets und JSP.
4 Planung der Personalisierung: Es wird die Planung für die Gartenbau-Beispielanwendung beschrieben, inklusive Zieldefinition und Segmentierung der Benutzer.
5 Zukünftige relationale Tabellenstruktur: Dieses Kapitel erläutert die Modellierung der Datenbankstruktur zur Ablösung der dokumentenbasierten Speicherung.
6 Implementierung einer Benutzerregistrierung und -anmeldung: Hier wird die technische Umsetzung der Benutzerregistrierung und -anmeldung mittels Servlets und JSP detailliert dargestellt.
7 Schlusswort: Das Schlusswort fasst den aktuellen Projektstand zusammen und gibt einen Ausblick auf nachfolgende Diplomarbeiten.
Personalisierung, Content-Management-System, Webanwendung, Benutzeridentifikation, Matching, Regelbasierte Verfahren, Kollaboratives Filtern, Datenbank, Relationale Datenbank, Benutzerregistrierung, Java Servlets, JSP, Web-Architecture, Kundenbindung, Datenanalyse
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Personalisierung von Content-Management-Systemen sowie der Überführung deren Datenstruktur in eine relationale Datenbank und der Implementierung eines Benutzerregistrierungssystems.
Zentrale Themen sind Personalisierungsmethoden, Datenmodellierung in relationalen Datenbanken, Benutzersegmentierung sowie die technische Umsetzung mittels Java-Technologien.
Das primäre Ziel ist es, ein Konzept zu entwickeln, um Internetpräsenzen basierend auf Benutzerdaten individuell anzupassen und die dafür notwendige Datenbankstruktur sowie Anmeldemechanismen umzusetzen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu Personalisierungsverfahren und einer praktischen Anwendungsentwicklung zur Demonstration der theoretischen Konzepte anhand der „Gartenbau AG“.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Personalisierung und Matching-Verfahren, die Planung der Systemarchitektur für die Beispielanwendung, den Entwurf der relationalen Tabellenstruktur sowie die technische Implementierung der Registrierungs- und Login-Prozesse.
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Personalisierung, Content-Management-System, relationale Datenbank, Benutzerregistrierung, Java Servlets und Kollaboratives Filtern.
Die neue Architektur ersetzt die bisherige dokumentenbasierte Speicherung in einer Lotus Notes Datenbank durch eine relationale IBM DB2 UDB Datenbank, was erhebliche Performancevorteile bietet.
In der betrachteten Gartenbau-Anwendung ist die explizite Datenerfassung durch Benutzerfragen sinnvoller als die implizite Verhaltensbeobachtung, da letztere unverhältnismäßig hohen Implementierungsaufwand erfordern würde.
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