Diplomarbeit, 2003
72 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
2 BEGRIFF UND ZWECK DER MARKTFORSCHUNG
2.1 BEGRIFFSDEFINITION
2.2 ANWENDUNGSBEREICHE
2.3 DER MARKTFORSCHUNGSPROZESS
3 DIE KLASSISCHE MARKTFORSCHUNG
3.1 DIE ERHEBUNGSVERFAHREN
3.2 DIE INFORMATIONSQUELLEN
3.2.1 Primärforschung
3.2.1.1 Die Befragung
3.2.1.1.1 Die schriftliche Befragung
3.2.1.1.2 Die telefonische Befragung
3.2.1.1.3 Die mündliche Befragung
3.2.1.1.4 Computergestützte Befragungen
3.2.1.1.4.1 Antworteingabe durch den Interviewer
3.2.1.1.4.2 Antworteingabe durch den Befragten
3.2.1.2 Die Beobachtung
3.2.1.3 Das Experiment
3.2.1.4 Das Panel
3.2.1.4.1 Das Verbraucherpanel
3.2.1.4.2 Das Handelspanel
3.2.2 Sekundärforschung
4 MARKTFORSCHUNG IM INTERNET
4.1 VORAUSSETZUNGEN
4.2 PRIMÄRE DATENERHEBUNG
4.2.1 Reaktive Verfahren
4.2.1.1 Befragungen im World Wide Web
4.2.1.2 Befragungen per eMail
4.2.1.3 Befragungen in Newsgroups
4.2.1.4 Internet Relay Chat
4.2.1.5 Die Click-Me-Befragung
4.2.2 Nicht-Reaktive Verfahren
4.2.2.1 Auswertung von Logfiles
4.2.2.2 Cookies und Skriptanalyse
4.2.2.3 Analyse von Meinungsseiten
4.2.3 Das Experiment im World Wide Web
4.2.4 Online-Panels
4.3 SEKUNDÄRE DATENERHEBUNG
4.4 RICHTLINIEN FÜR MARKTFORSCHUNG IM INTERNET
4.5 ONLINE-BEFRAGUNGS-SOFTWARE
5 VORTEILE UND GRENZEN DER ONLINE - MARKTFORSCHUNG
5.1 NACHTEILE DER ONLINE – MARKTFORSCHUNG
5.2 VORTEILE DER ONLINE – MARKTFORSCHUNG
5.3 FAZIT
6 AUSBLICK
Die Arbeit untersucht den aktuellen Stand und die Tendenzen der Online-Marktforschung im Vergleich zur klassischen Marktforschung. Das primäre Ziel besteht darin, aufzuzeigen, wie sich das Internet als neues Instrument in der Marktforschung etabliert hat, welche methodischen Möglichkeiten bestehen und welche Vor- bzw. Nachteile sich daraus ergeben.
4.2.1.1 Befragungen im World Wide Web
Grundlegendes Kriterium für Befragungen im Web ist die Onlinebearbeitung des Fragebogens. Dieser Online-Fragebogen ist ein HTML-Dokument, in das Formulare eingefügt werden können und das neben Formatierungsmöglichkeiten auch die Einbettung von Grafiken und Videos erlaubt. Auch kleine Java- oder JavaScript-Programme können in die Dokumente eingefügt werden, die z.B. Eingaben auf deren Richtigkeit überprüfen und mit Fehlermeldungen darauf aufmerksam machen.
Die Teilnehmer werden dazu aufgefordert, den entsprechenden Fragebogen online im WWW aufzurufen und dort zu bearbeiten bzw. auszufüllen. Dabei ist also die Eigeninitiative des Users Voraussetzung, er entscheidet demzufolge selbst, ob er an der Erhebung teilnehmen will oder nicht.
Alle Eingaben durch den Teilnehmer über diverse Feldvarianten (Eingabefelder, Buttons, Listenfelder usw.) werden am Ende an eine bestimmte Adresse übermittelt und ausgewertet. Ein Beispiel für eine Seite eines solchen Web-Fragebogens zeigt die folgende Abbildung einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Dialego.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Internets als Informationsquelle und die daraus resultierende Notwendigkeit, es als Instrument für die Marktforschung zu nutzen.
2 BEGRIFF UND ZWECK DER MARKTFORSCHUNG: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der Marktforschung, ihre Anwendungsbereiche und erläutert den klassischen Marktforschungsprozess.
3 DIE KLASSISCHE MARKTFORSCHUNG: Hier werden die traditionellen Erhebungsverfahren, Primär- und Sekundärquellen sowie spezifische Methoden wie Befragung, Beobachtung, Experiment und Panel detailliert besprochen.
4 MARKTFORSCHUNG IM INTERNET: Der Hauptteil widmet sich den Voraussetzungen, den spezifischen reaktiven und nicht-reaktiven Erhebungsmethoden sowie der Sekundärdatenerhebung und der rechtlichen Lage im Internet.
5 VORTEILE UND GRENZEN DER ONLINE - MARKTFORSCHUNG: Dieses Kapitel kritisiert die methodischen Vor- und Nachteile der Online-Marktforschung im Vergleich zu klassischen Verfahren.
6 AUSBLICK: Der Ausblick gibt eine Prognose über die zukünftige Bedeutung der Online-Marktforschung als ergänzendes Instrument im Marketingmix ab.
Online-Marktforschung, Internet, Primärforschung, Sekundärforschung, Online-Panel, Web-Experiment, Logfile-Analyse, Datenschutz, Online-Fragebogen, Repräsentativität, Selbstselektion, Marktforschungsinstitute, Datenqualität, Online-Befragung, Software.
Die Arbeit analysiert, inwieweit das Internet als Medium und Instrument die Marktforschung beeinflusst und welche Methoden dabei zum Einsatz kommen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Abgrenzung zur klassischen Marktforschung, den verschiedenen technischen Erhebungsmethoden im Internet sowie einer kritischen Abwägung der Vor- und Nachteile.
Das Ziel ist es, den Stand und die Tendenzen der Online-Marktforschung aufzuzeigen und zu evaluieren, wie sich diese Methodik in die bestehende Marktforschungspraxis integrieren lässt.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Fachpublikationen zu Online-Marktforschungsmethoden basiert.
Im Hauptteil werden methodische Ansätze wie reaktive Verfahren (Online-Befragungen), nicht-reaktive Verfahren (Logfile-Analyse), Web-Experimente und der Einsatz von Softwaretools detailliert erläutert.
Zentrale Begriffe sind Online-Marktforschung, Internet, Datenerhebung, Online-Panel, Repräsentativität und Datenschutz.
Da keine allgemeingültige "Adressliste" aller Internetnutzer existiert und eine Selbstselektion der Teilnehmer stattfindet, ist die Ziehung einer echten Zufallsstichprobe im Vergleich zu klassischen Offline-Methoden schwieriger.
Professionelle Software-Lösungen wie der "RogEditor" ermöglichen die schnelle, kostengünstige und automatisierte Erstellung, Verwaltung und Auswertung von Online-Fragebögen ohne vertiefte Programmierkenntnisse.
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