Examensarbeit, 2011
57 Seiten, Note: 1,5
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1. Vorüberlegungen zur Unterrichtsreihe
1.1 Sachanalyse Balladen
1.2 Bedingungsfeldanalyse
1.3 Didaktische Analyse und Reflexionen zum Kompetenzerwerb
1.3.1Fächerübergreifendes Arbeiten mit dem Fach Musik
1.4 Reflexionen zum Kompetenzerwerb
1.5 Methodische Analyse
2. Dokumentation der einzelnen Stunden
2.1 Einführungsstunde und Eichendorff: „Waldgespräch“ (Doppelstunde)
2.1.1 Sachanalyse „Waldgespräch“
2.1.2 Methodisch-Didaktische Analyse „Waldgespräch“
2.1.3 Lernziele und Verlaufsplan: Einführungsstunde und „Waldgespräch“
2.1.4 Reflexion Einführungsstunde und „Waldgespräch“
2.2 Mörike: „Der Feuerreiter“
2.2.1 Sachanalyse „Feuerreiter“
2.2.2 Methodisch-Didaktische Analyse „Feuerreiter“
2.2.3 Lernziele und Verlaufsplan „Feuerreiter“
2.2.4 Reflexion „Feuerreiter“
2.3 Schiller: „Der Handschuh“
2.3.1 Sachanalyse „Der Handschuh“
2.3.2 Methodisch-Didaktische Analyse „Der Handschuh“
2.3.3 Lernziele und Verlaufsplan „Der Handschuh“
2.3.4 Reflexion „Der Handschuh“
2.4 Heine: „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“ oder „Loreley“
2.4.1 Sachanalyse „Loreley“
2.4.2 Methodisch-Didaktische Analyse „Loreley“
2.4.3 Lernziele und Verlaufsplan „Loreley“
2.4.4 Reflexion „Loreley“
3. Schlussbetrachtungen und Reflexion der Unterrichtreihe
Die Arbeit untersucht Möglichkeiten der handlungs- und produktionsorientierten Erschließung von Balladen in einer siebten Gymnasialklasse, um durch einen Methodenmix die literarische Kompetenz der Schüler sowie ihre Freude am literarischen Ausdruck zu fördern.
1. Vorüberlegungen zur Unterrichtsreihe
„Die Ballade hat etwas Mysterioses, ohne mystisch zu sein; diese letzte Eigenschaft eines Gedichtes liegt im Stoff, jene in der Vortragsweise.“
Balladen erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit: nicht nur Kinder und Heranwachsende, auch Erwachsene und Alte hören und lesen Balladen (vor). Kaum jemand kennt den „Erlkönig“ und den „Zauberlehrling“ von Goethe nicht, was auch an der wunderschönen filmischen Umsetzung durch Walt Disney liegen kann und an den vielen Gedichtsammlungen, in denen diese Balladen Standard sind.
Balladen sind jedoch nicht nur Unterhaltung, sondern tragen – wie jede gute Literatur – auch eine Botschaft weiter. Sie rekurrieren oft auf alte Sagen und Geschichten und versuchen, das Unerklärliche zu verstehen.
1. Vorüberlegungen zur Unterrichtsreihe: Dieses Kapitel erläutert die fachdidaktischen Grundlagen, die Bedeutung der Ballade als Gattung und die spezifische Bedingungsfeldanalyse der siebten Klasse.
2. Dokumentation der einzelnen Stunden: Hier werden die konkrete Planung, Durchführung und methodische Reflexion der Unterrichtseinheiten zu den Balladen „Waldgespräch“, „Der Feuerreiter“, „Der Handschuh“ und „Loreley“ detailliert dargestellt.
3. Schlussbetrachtungen und Reflexion der Unterrichtreihe: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse über den Nutzen szenischer Verfahren zusammen und reflektiert den Gesamterfolg der Unterrichtsreihe.
Ballade, Szenisches Spiel, handlungsorientierter Unterricht, Literaturdidaktik, Loreley, Der Feuerreiter, Der Handschuh, Waldgespräch, Gattungsmerkmale, Deutschunterricht, Kompetenzerwerb, Rollenspiel, Gedichtanalyse, Literaturgeschichte, 7. Klasse.
Die Arbeit dokumentiert und reflektiert eine Unterrichtsreihe zur Gattung der Ballade für eine 7. Klasse an einem Gymnasium, wobei ein besonderer Fokus auf handlungs- und produktionsorientierten Methoden liegt.
Im Zentrum stehen die Gattungsmerkmale von Balladen, deren historischer Kontext und die Förderung der Lesekompetenz durch szenische und musikalische Ansätze.
Das Ziel ist es, den Schülern durch den Einsatz kreativer Zugänge, wie das szenische Spiel und die Arbeit mit visuellen Medien, einen tieferen Zugang zu klassischen Balladen zu ermöglichen und ihre Motivation zu steigern.
Es werden handlungsorientierte Erschließungsmodelle angewandt, die auf didaktischer Analyse und der Reflexion der Unterrichtspraxis in Form von Lehrerdokumentationen basieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Planung und Reflexion der einzelnen Unterrichtsstunden zu den Balladen „Waldgespräch“, „Feuerreiter“, „Der Handschuh“ und „Loreley“.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Ballade, Szenisches Spiel, handlungsorientierter Unterricht, Literaturdidaktik und Kompetenzerwerb.
Die Autorin stellt fest, dass sich das Linienlaufen als ungeeignet zur Erschließung des Rhythmus erwies, da individuelle Schrittlängen und das Ablesen vom Blatt die Übung erschwerten.
Die Musik dient dazu, die Stimmung von Balladen zu erschließen und interdisziplinäre Bezüge herzustellen, wobei die Autorin betont, dass Musikdarbietungen am besten als Impuls am Stundenanfang funktionieren.
Die Autorin nutzte theaterpraktische Übungen zur Einstimmung, um von einer freien, unruhigen Bewegungsphase in eine konzentrierte Gruppenarbeit überzugehen.
Die Ballade wird als "Chimäre" eingeführt, um den Schülern zu verdeutlichen, dass sie eine Mischform ist, die epische, dramatische und lyrische Elemente in sich vereint.
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