Bachelorarbeit, 2012
106 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1. Motivation
1.2. Ziel
1.3. Vorgehensweise
2. IFRS Foundation
2.1. Die Organe der IFRS Foundation
2.2. Das IASB
2.3. Das Standardsetzungsverfahren (Der Due Process)
2.4. Der EU Endorsement Process
3. IAS 39
3.1. Entwicklung
3.2. IAS 39 Replacement Project
4. Finanzielle Vermögenswerte – IAS 39 vs. IFRS 9
4.1. Definition von finanziellen Vermögenswerten
4.2. Klassifizierung und Bewertung nach IAS 39
4.2.1. Klassifizierung
4.2.1.1. At Fair Value through Profit or Loss
4.2.1.2. Held to Maturity
4.2.1.3. Loans and Receivables
4.2.1.4. Available for Sale
4.2.2. Erst- und Folgebewertung
4.2.2.1. Handels- und Erfüllungstag
4.2.2.2. At Fair Value through Profit or Loss
4.2.2.3. Held to Maturity
4.2.2.4. Loans and Receivables
4.2.2.5. Available for Sale
4.2.3. Finanzielle Vermögenswerte in Fremdwährungen
4.2.4. Hybride finanzielle Vermögenswerte
4.2.5. Umklassifizierung
4.2.5.1. At Fair Value through Profit or Loss
4.2.5.2. Held to Maturity
4.2.5.3. Loans and Receivables
4.2.5.4. Available for Sale
4.3. Klassifizierung und Bewertung nach IFRS 9
4.3.1. Klassifizierung
4.3.1.1. At Amortised Cost
4.3.1.2. At Fair Value through Profit or Loss
4.3.1.3. Besonderheiten für Eigenkapitalinstrumente
4.3.2. Erst- und Folgebewertung
4.3.2.1. At Amortised Cost
4.3.2.2. At Fair Value through Profit or Loss
4.3.2.3. Besonderheiten für Eigenkapitalinstrumente
4.3.3. Finanzielle Vermögenswerte in Fremdwährungen
4.3.4. Hybride finanzielle Vermögenswerte
4.3.5. Umklassifizierung
4.4. Vor- und Nachteile der wesentlichen Änderungen
4.4.1. Klassifizierung
4.4.2. Folgebewertung
4.4.3. Hybride finanzielle Vermögenswerte
4.4.4. Fair Value-Option
4.4.5. Umklassifizierung
5. Finanzielle Verbindlichkeiten – IAS 39 vs. IFRS 9
5.1. Definition von finanziellen Verbindlichkeiten
5.2. Klassifizierung und Bewertung nach IAS 39
5.2.1. Klassifizierung
5.2.1.1. At Fair Value through Profit or Loss
5.2.1.2. Other Liabilities
5.2.2. Erst- und Folgebewertung
5.2.2.1. At Fair Value through Profit or Loss
5.2.2.2. Other Liabilities
5.2.3. Finanzielle Verbindlichkeiten in Fremdwährungen
5.2.4. Hybride finanzielle Verbindlichkeiten
5.2.5. Umklassifizierung
5.3. Klassifizierung und Bewertung nach IFRS 9
5.3.1. Beibehaltung bisheriger Vorschriften
5.3.2. Neuerungen durch IFRS 9
5.4. Vor- und Nachteile der wesentlichen Änderungen
5.4.1. Fair Value-Option
5.4.2. Hybride finanzielle Verbindlichkeiten
6. Herausforderungen der Umsetzung
6.1. Zeitpunkt der Umsetzung
6.2. Projektorganisation
6.3. Anforderungen an IT-Systeme und operationelle Abläufe
7. Die Einführung des IFRS 9 am Beispiel der VP Bank Liechtenstein
7.1. Klassifizierung
7.2. Folgebewertung
7.3. Auswirkungen auf das Eigenkapital
7.4. Nutzung der Fair Value-Option
7.5. Wertminderungen
7.6. Zinsaufwand und -ertrag
8. Fazit und Handlungsempfehlung
Diese Arbeit analysiert die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten nach dem neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 9 im Vergleich zum bisherigen Standard IAS 39, um die Chancen und Herausforderungen für Finanzinstitute aufzuzeigen und eine fundierte Handlungsempfehlung für die Umsetzung im Rahmen der Gesamtbanksteuerung zu entwickeln.
4.4.1. Klassifizierung
Nach IAS 39 werden finanzielle Vermögenswerte einzelfallorientiert nach bestimmten Eigenschaften und nach der Absicht des Managements klassifiziert.
Die Miteinbeziehung der Absicht des Managements kann sich negativ auf die Vergleichbarkeit der Rechnungslegung verschiedener Finanzinstitute auswirken, denn Klassifizierungsentscheidungen sind vom Management für jeden Einzelfall neu und unabhängig von früheren Entscheidungen zu treffen. Dadurch kann es zu unterschiedlichen Darstellungen gleicher Finanzinstrumente kommen.
Mit der Einführung des IFRS 9 kann dieses Problem behoben werden, da keine Klassifizierung auf Ebene des einzelnen Finanzinstruments mehr vorgenommen wird. Künftig gilt das Prinzip des Geschäfts- und Zahlungsstrommodells. Die Klassifizierung erfolgt somit anhand des Geschäftsfeldes und orientiert sich an der tatsächlichen Steuerung der Geschäfte durch das Management. Finanzinstitute verfolgen in der Regel mehrere Geschäftsmodelle, die für eine Beurteilung gemäß IFRS 9 trennscharf voneinander abgegrenzt werden müssen. Dadurch kann bei der Anwendung der Klassifizierungsvorschriften von IFRS 9 im Gegensatz zu IAS 39 eine bessere Vergleichbarkeit der Bilanzdaten erzielt werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung motiviert die Ablösung des komplexen Standards IAS 39 durch IFRS 9 und definiert das Ziel, die Auswirkungen dieser Umstellung auf Finanzinstitute zu untersuchen.
2. IFRS Foundation: Dieses Kapitel erläutert den organisatorischen Aufbau der IFRS Foundation sowie die Prozesse der internationalen Standardsetzung (Due Process) und der europäischen Übernahme (Endorsement Process).
3. IAS 39: Der Abschnitt analysiert die historische Entwicklung des Standards IAS 39, die Kritik an dessen Komplexität und den Verlauf des Projekts zur Ersetzung durch IFRS 9.
4. Finanzielle Vermögenswerte – IAS 39 vs. IFRS 9: Dieses Kapitel vergleicht detailliert die Bilanzierung von Vermögenswerten unter IAS 39 und IFRS 9, arbeitet die Vor- und Nachteile der neuen Vorschriften heraus und beleuchtet die Änderungen in der Klassifizierung und Bewertung.
5. Finanzielle Verbindlichkeiten – IAS 39 vs. IFRS 9: Analog zu den Vermögenswerten werden hier die Vorschriften für Verbindlichkeiten gegenübergestellt und die Auswirkungen der neuen Regeln, insbesondere der Fair Value-Option, analysiert.
6. Herausforderungen der Umsetzung: Dieser Teil beleuchtet die praktischen Hürden, wie den optimalen Zeitpunkt der Umstellung sowie die notwendige organisatorische und technische Anpassung der IT-Systeme und Abläufe.
7. Die Einführung des IFRS 9 am Beispiel der VP Bank Liechtenstein: Anhand der VP Bank wird praxisnah demonstriert, welche konkreten bilanziellen Auswirkungen die Umstellung auf IFRS 9 in der Erstanwendung hatte.
8. Fazit und Handlungsempfehlung: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und empfiehlt Finanzinstituten eine frühzeitige strategische Vorbereitung auf die neuen Rechnungslegungsanforderungen.
IFRS 9, IAS 39, Klassifizierung, Bewertung, Finanzinstrumente, Finanzinstitute, Fair Value, At Amortised Cost, Geschäftsmodell, Zahlungsströme, Rechnungslegung, Bankensteuerung, VP Bank, Endorsement Process, Hedge Accounting
Die Arbeit untersucht den Übergang vom Rechnungslegungsstandard IAS 39 zum neuen Standard IFRS 9, wobei insbesondere die Auswirkungen auf Finanzinstitute im Zentrum stehen.
Die Arbeit fokussiert auf die Klassifizierung und Bewertung finanzieller Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie die operativen und strategischen Herausforderungen bei der Implementierung des neuen Standards.
Das Ziel ist es, zu überprüfen, ob IFRS 9 die kritisierte Komplexität von IAS 39 reduziert, und die damit verbundenen Vor- und Nachteile für Finanzinstitute zu analysieren.
Die Arbeit kombiniert theoretische Analysen der Bilanzierungsvorschriften mit einer Fallstudie der VP Bank Liechtenstein, um die Erkenntnisse in der praktischen Anwendung zu verifizieren.
Der Hauptteil gliedert sich in den Vergleich von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, die Diskussion über Umsetzungsherausforderungen für IT und Organisation sowie das Praxisbeispiel.
Kernbegriffe sind IFRS 9, IAS 39, Klassifizierung, Bewertung, Finanzinstrumente und die Auswirkungen auf die Gesamtbanksteuerung.
IFRS 9 schränkt die Möglichkeiten zur Umklassifizierung im Vergleich zu IAS 39 stark ein, was die Vergleichbarkeit der Bilanzdaten erhöht und Verschleierungsmöglichkeiten verringert.
IFRS 9 bietet für Eigenkapitalinstrumente, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, das Wahlrecht zur Bewertung zum Fair Value über das sonstige Ergebnis (FVTOCI), was Auswirkungen auf das Eigenkapital hat.
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