Diplomarbeit, 2003
95 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Strömungslehre
2.1 Grundbegriffe der Strömungslehre
2.1.1 Stromlinienmodell
2.1.2 Kontinuität
2.2 Reibungsfreie (ideale) Fluide
2.2.1 Bernoulli-Gleichung
2.3 Reibungsbehaftete Strömungen
2.3.1 Innere Reibung und Viskosität
2.3.2 Reynolds-Zahl
2.3.3 Geschwindigkeitsprofile von Rohrströmungen
3 Mathematisch-physikalisches Modell
3.1 Erhaltungssätze
3.1.1 Impulserhaltung
3.1.2 Masseerhaltung
3.1.3 Energieerhaltung
3.2 Anwendung der Erhaltungssätze auf Rohrströmung
3.3 Modellgleichungen
3.3.1 Herleitung aus den Erhaltungssätzen
3.3.2 Analyse der Modellgleichungen
3.4 Numerische Lösung
3.4.1 Anwendung des Charakteristikenverfahrens
3.4.2 Bestimmtheitsgebiete und Randbedingungen
3.4.3 Lösungsalgorithmus für MATLAB
3.4.4 Beispiel einer Modellpipeline
3.5 Parameterschätzung des Reibungsbeiwertes
3.6 Simulation des leckfreien Pipeline-Betriebs
4 Leckage-Fall
4.1 Leckmodell
4.2 Leckerkennung und Leckflussschätzung
4.2.1 Dynamische Massenbilanz
4.2.2 Kreuzkorrelationsverfahren
4.2.3 Modifiziertes Kreuzkorrelationsverfahren
4.3 Leckortung
4.4 Simulation
4.4.1 Leckmodell
4.4.2 Leckerkennung und Leckflussschätzung
4.4.3 Leckortung
5 Zusammenfassung
Die Diplomarbeit verfolgt das Ziel, ein mathematisches Modell für eine Rohrleitung zu entwickeln, um mittels numerischer Simulation den Normalbetrieb zu analysieren und ein effektives System zur automatisierten Erkennung und Lokalisierung von Leckagen zu entwerfen.
3.4.4 Beispiel einer Modellpipeline
Die bisher erarbeiteten Zusammenhänge dienen in diesem Abschnitt dazu, eine Pipeline zu simulieren und die Ergebnisse grafisch darzustellen. Die gewählten Pipeline-Parameter sind in Tabelle 3.1 zusammengefasst:
Der Reibungsbeiwert λx,0 wurde für den Anfangsdurchfluss qx,0 iterativ berechnet. Für darauf folgende Zeitschritte wurden jeweils aus den Anfangs- und Enddurchflüssen zwei Werte für λ ermittelt und gemittelt. Die Rohrrauhigkeit kR, von der der Reibungsbeiwert abhängt, ist ein Schätzwert für ein gebrauchtes Stahlrohr [16].
1 Einleitung: Beschreibt die steigende Bedeutung der automatisierten Überwachung von technischen Anlagen und führt die Pipeline als spezielles Anwendungsbeispiel ein.
2 Strömungslehre: Vermittelt physikalische Grundlagen wie das Stromlinienmodell, Bernoulligleichung, innere Reibung und Viskosität für die Rohrströmungsanalyse.
3 Mathematisch-physikalisches Modell: Herleitung der Erhaltungssätze und Modellgleichungen für Rohrströmungen sowie deren numerische Lösung mittels MATLAB und Implementierung der Parameterschätzung.
4 Leckage-Fall: Untersuchung der Auswirkungen von Leckagen, Entwicklung von Diagnoseverfahren zur Leckerkennung mittels Korrelationsverfahren und zur Leckortung im Störfall.
5 Zusammenfassung: Fasst die wissenschaftlichen Ergebnisse zusammen und gibt Ausblicke auf potenzielle Erweiterungen der Arbeit.
Pipeline, Modellbildung, Leckerkennung, Leckortung, Strömungslehre, Charakteristikenverfahren, MATLAB, Parameterschätzung, Massenbilanz, Kreuzkorrelationsverfahren, Rohrströmung, Numerische Simulation, Fehlerdiagnose, Viskosität, Reibungsbeiwert.
Die Arbeit befasst sich mit der mathematischen Modellierung von Pipelines zur Strömungsanalyse und dem Entwurf von Algorithmen zur automatisierten Leckageüberwachung.
Die zentralen Themen sind die theoretische Strömungsmechanik, die numerische Modellierung von transienten Strömungsprozessen sowie Methoden der Fehlerdiagnose in autarken Systemen.
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Pipeline-Beobachters, der Lecks schnell und zuverlässig erkennt und ortet, ohne dass zusätzliches Personal vor Ort erforderlich ist.
Die Arbeit nutzt primär das Charakteristikenverfahren zur numerischen Lösung der partiellen Differenzialgleichungen der Rohrströmung sowie Verfahren zur Parameterschätzung mittels kleinster Fehlerquadrate.
Im Hauptteil werden die physikalischen Grundlagen der Strömungslehre, die Herleitung der Erhaltungssätze für das Modell, die numerische Implementierung in MATLAB und schließlich der Entwurf des Leckmodells mit seinen Erkennungsalgorithmen behandelt.
Die Arbeit ist charakterisiert durch Begriffe wie Pipeline-Überwachung, Leckmodell, Parameterschätzung, numerische Strömungssimulation und Kreuzkorrelation.
Der Reibungsbeiwert wird durch einen laufenden Vergleich zwischen den gemessenen Druckwerten und den Modellberechnungen über eine Methode der kleinsten Fehlerquadrate online kalibriert.
Das modifizierte Kreuzkorrelationsverfahren unterdrückt Störgrößen effektiver als die einfache dynamische Massenbilanz und reagiert sensitiver auf auftretende Leckagen, was die Güte der Fehlerdiagnose steigert.
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