Masterarbeit, 2013
183 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
2. Forschungsstand
3. Forschungsfrage
4. Theorie
4.1. Sex und Gender
4.2. Doing Gender
4.3. Geschlechterstereotype
4.4. Männlichkeiten
4.5. Das System der hegemonialen Männlichkeit
4.6. Der soziale Habitus
4.7. Kommunikation und Interaktion
4.8. Parasoziale Interaktion
4.9. Die Sitcom
4.9.1. Die Sitcom „How i met your mother“
4.9.2. Die Männlichkeit in der Sitcom „How I met your mother“
5. Methodik der Untersuchung
5.1. Forschungsfrage
5.2. Methodenkombination
5.3. Quantitativ standardisierte Online-Umfrage
5.3.1. Aufbau des Fragebogens
5.4. Auswahlmethode
5.4.1. Stichprobe
5.4.2. Untersuchungsablauf
5.5. Statistische Auswertung mit SPSS
6. Ergebnisse der Befragung
6.1. Demographische Verteilung der Untersuchungseinheit
6.2. Faktorenanalyse
6.3. Männertypen
6.4. Idealer Mann
7. Inhaltsanalyse
7.1. Funktionale Inhaltsanalyse
7.2. Auswahl der Stichprobe
7.3. Film- und Fernsehanalyse
7.4. Kategoriegeleitete Analyse der Inhaltsebene
8. Figuren und Akteure
9. Beantwortung der Forschungsfrage
10. Diskussion
10.1. Verbindung von Theorie und Empirie
10.2. Einordnung der Ergebnisse
10.3. Reichweite und Kritik
11. Fazit
Diese Arbeit untersucht die Wahrnehmung und Inszenierung von Männlichkeit anhand der drei männlichen Hauptfiguren in der Sitcom „How I met your mother“. Das primäre Ziel ist es, Diskrepanzen und Gemeinsamkeiten zwischen der Rezeption durch die Zuschauer und der tatsächlichen medialen Darstellung in der Serie aufzudecken.
4.1. Sex und Gender
Um die Darstellung der Männlichkeit genauer untersuchen zu können, müssen die zugrunde liegenden Geschlechterbegriffe genauer definiert werden. Der Begriff Gender, der aus dem angloamerikanischen Raum stammt, wird für die Beschreibung des Geschlechts verwendet. In den 1960er war der Begriff „Gender“ in der heutigen Gebrauchsweise noch weitgehend unbekannt. In der heutigen Zeit gibt es zahlreiche wissenschaftliche Publikationen und etablierte Forschungsrichtungen, die sich mit dem Thema „Gender“ beschäftigen. Allerdings gibt es unterschiedliche Interpretationsansätze, um das Geschlecht und den Begriff Gender zu beschreiben und ob das Geschlecht biologischer Natur ist oder eine soziale Konstruktion.
Gender „subsumiert jene Erwartungen, Verhaltensregeln und Ausdrucksformen, die entweder dem männlichen oder dem weiblichen Geschlecht zugeordnet werden, ohne dass es dafür einen biologischen Ursprung geben muss“ (Ponocny-Seliger/Ponocny 2005: 7). In den 1960er war der Begriff „Gender“ im angloamerikanischen Sprachraum in der heutigen Gebrauchsweise noch weitgehend unbekannt. Der Psychoanalytiker Robert Stoller wies schon 1968 in seinem Buch „Sex und Gender“ darauf hin, dass unser Frauen- und Männerbild sehr viel komplexer ist, als bisher angenommen. Er zeigte auf, dass unser Konzept von Männern und Frauen nicht nur biologisch, sondern auch von der Gesellschaft und deren Bestimmungen konstruiert wird (vgl. Hof 2005: 12).
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Einfluss von Medien auf die Geschlechterrollen und definiert die Zielsetzung einer Untersuchung der Sitcom „How I met your mother“.
2. Forschungsstand: Dieser Abschnitt skizziert die historische Entwicklung der Männerforschung und stellt relevante Vorstudien zu Männerbildern in Medien dar.
3. Forschungsfrage: Es wird die zentrale Forschungsfrage formuliert, die die Wahrnehmung und Inszenierung männlicher Charaktere fokussiert.
4. Theorie: Hier werden zentrale Konzepte wie Doing Gender, hegemoniale Männlichkeit, sozialer Habitus und parasoziale Interaktion theoretisch hergeleitet.
5. Methodik der Untersuchung: Dieses Kapitel erläutert die quantitative Online-Umfrage und die funktionale Inhaltsanalyse als methodisches Vorgehen.
6. Ergebnisse der Befragung: Präsentation der demographischen Daten und die Identifikation von fünf Männertypen mittels Faktorenanalyse.
7. Inhaltsanalyse: Durchführung einer kategorialen Analyse ausgewählter Episoden zur Untersuchung der filmischen Inszenierung.
8. Figuren und Akteure: Analyse der drei männlichen Hauptdarsteller vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus den vorangegangenen Kapiteln.
9. Beantwortung der Forschungsfrage: Synthese der empirischen Ergebnisse aus Umfrage und Inhaltsanalyse zur Beantwortung der zentralen Fragestellung.
10. Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Lichte der theoretischen Ansätze sowie eine kritische Reflexion der Untersuchung.
11. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der zentralen Ergebnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Männlichkeit, Sitcom, How I Met Your Mother, Doing Gender, Hegemoniale Männlichkeit, Medienwirkung, Parasoziale Interaktion, Geschlechterstereotype, Faktorenanalyse, Inhaltsanalyse, Männerbilder, Sozialer Habitus, Rezeption, Inszenierung, Geschlechterforschung
Die Arbeit analysiert, wie Männlichkeit in der populären Sitcom „How I met your mother“ sowohl von den Zuschauern wahrgenommen als auch in der Serie durch die Charaktere inszeniert wird.
Die zentralen Felder sind die soziale Konstruktion von Geschlecht, die Männlichkeitsforschung, Mediensozialisation sowie die filmische Darstellung von Rollenbildern.
Das Hauptziel ist die Untersuchung der Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der männlichen Hauptfiguren durch das Publikum und deren gezielter Inszenierung durch die Serienmacher.
Die Autorin verwendet einen Methodenmix aus einer quantitativen Online-Befragung (240 Teilnehmer) und einer funktionalen Inhaltsanalyse, um Ergebnisse statistisch zu validieren.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Rahmen zu Männlichkeitstheorien und einen empirischen Teil, der die Auswertung der Umfragedaten und die Analyse konkreter Sequenzen aus der ersten Staffel umfasst.
Schlüsselbegriffe sind Männlichkeit, Doing Gender, hegemoniale Männlichkeit, Inhaltsanalyse, parasoziale Interaktion und Geschlechterstereotype.
Ted Mosby und Marshall Eriksen werden primär als Beziehungstypen wahrgenommen, während Barney Stinson als klassischer Erfolgstyp und Draufgänger eingestuft wird.
Barney Stinson ist die polarisierendste Figur; seine Inszenierung als „Erfolgstyp“ und „Draufgänger“ deckt sich in der Studie fast vollständig mit der Wahrnehmung durch die Zuschauer.
Sie erklärt die Illusion einer zwischenmenschlichen Beziehung zwischen Zuschauer und Medienakteur, die bei Sitcoms wie „How I met your mother“ besonders ausgeprägt ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

