Masterarbeit, 2013
80 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Bildungshistorischer Kontext
2.1 Erziehung und Schule im nationalsozialistischen Staat
2.1.1 Lehrer und Unterricht unter der Diktatur Hitlers
2.1.2 Formationserziehung
2.1.3 Zusammenfassung
2.2 Der Film im nationalsozialistischen Staat
2.2.1 Begriffsklärung: Audiovisuelle Lehr- und Lernmittel
2.2.2 Der Schul- und Unterrichtsfilm
2.2.3 Reichsstelle für den Unterrichtsfilm
2.2.4 Reichspropagandaleitung der NSDAP / Amtsleitung Film
2.2.5 Leni Riefenstahl
2.2.6 Zusammenfassung
2.3 Begleitmaterialien zu Filmen für Lehrer im nationalsozialistischen Staat
2.3.1 Lehrerbegleitheft-Reihe Staatspolitische Filme
2.3.2 Zusammenfassung
3 Untersuchung ausgewählter Exemplare der Lehrerbegleitheft-Reihe Staatspolitische Filme
3.1 Heft 4: Wolkenstürmer und Tag der Freiheit!-Unsere Wehrmacht!
3.1.1 Aufbau des Heftes
3.1.2 Grundlegende Intentionen des Heftes
3.1.3 Analyse des Teilabschnittes Zum unterrichtlichen Gebrauche
3.1.3.1 Aufbau
3.1.3.2 Didaktische Bewertung
3.1.4 Zusammenfassung
3.2 Heft 8/9: Olympia
3.2.1 Aufbau des Heftes
3.2.2 Grundlegende Intentionen des Heftes
3.2.3 Analyse des Teilabschnittes Zum unterrichtlichen Gebrauche
3.2.3.1 Aufbau
3.2.3.2 Didaktische Bewertung
3.2.4 Zusammenfassung
3.3 Bezug der Einzelanalysen zur Formationserziehung des nationalsozialistischen Staates
3.3.1 Kriterien für die Bezugnahme
3.3.2 Wolkenstürmer und Tag der Freiheit!-Unsere Wehrmacht! – Filmarbeit und Formationserziehung
3.3.3 Olympia – Filmarbeit und Formationserziehung
3.4 Zusammenfassung der Untersuchung
4 Fazit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, inwieweit die Lehrerbegleithefte der Reihe Staatspolitische Filme zu Werken von Leni Riefenstahl die nationalsozialistische Formationserziehung im schulischen Unterricht unterstützten. Dabei wird analysiert, wie didaktische Konzepte zur Indoktrination der Schüler genutzt wurden.
3.3.1 Kriterien für die Bezugnahme
In Anlehnung an das Unterkapitel 2.1.2 und die dort verwendeten Quellen sind folgende Kriterien für die Bezugnahme der ausgewählten Lehrerbegleithefte zur Formationserziehung entstanden, die in folgende drei Elemente eingeteilt werden: ideologische Schulung, gemeinschaftsbildende Mittel sowie geistige und körperliche Formung.
1 Einleitung: Die Einleitung umreißt die Rolle audiovisueller Medien im Unterricht und legt den Fokus auf die bisher unzureichend untersuchte Reihe Staatspolitische Filme zur Beantwortung der Forschungsfrage.
2 Bildungshistorischer Kontext: Dieses Kapitel erläutert die nationalsozialistischen Erziehungsgrundsätze, die Rolle des Lehrers als ideologischem Produzenten und die Instrumentalisierung des Schul- und Unterrichtsfilms.
3 Untersuchung ausgewählter Exemplare der Lehrerbegleitheft-Reihe Staatspolitische Filme: Hier findet die detaillierte Analyse der Hefte zu den Filmen Wolkenstürmer, Tag der Freiheit!-Unsere Wehrmacht! und Olympia hinsichtlich ihrer didaktischen Absichten und des Bezugs zur Formationserziehung statt.
4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die untersuchten Hefte maßgeblich dazu beitrugen, den Unterricht im Sinne der NS-Formationserziehung zu beeinflussen und körperliche sowie geistige Formung der Schüler gezielt zu steuern.
Nationalsozialismus, Formationserziehung, Leni Riefenstahl, Lehrerbegleithefte, Staatspolitische Filme, Unterrichtsfilm, Propaganda, Schulerziehung, Ideologie, Willenserziehung, Wehrmacht, Olympiade, Drittes Reich, Medieneinsatz, Indoktrination.
Die Arbeit untersucht, wie das Medium Film und didaktische Lehrerbegleithefte während der Zeit des Nationalsozialismus eingesetzt wurden, um die sogenannte Formationserziehung der Schüler zu fördern.
Die zentralen Themen sind Bildungspolitik unter Hitler, die Rolle von Propagandafilmen, die Arbeit der Reichsstelle für den Unterrichtsfilm und die pädagogische Umsetzung völkischer Ideologien.
Die Forschungsfrage lautet: Leisten die ausgewählten Lehrerbegleithefte aus der Reihe Staatspolitische Filme einen intendierten Beitrag zur Formationserziehung durch den Einsatz von Filmen im schulischen Kontext?
Die Autorin nutzt eine historische Bildungsforschung, kombiniert mit einer systematischen Analyse der Lehrerbegleithefte anhand selbst erstellter Kriterien für die nationalsozialistische Formationserziehung.
Im Hauptteil erfolgt eine detaillierte Auswertung der Hefte zu Riefenstahls Werken Wolkenstürmer, Tag der Freiheit! und Olympia unter Berücksichtigung von ideologischer Schulung, gemeinschaftsbildenden Mitteln sowie geistiger und körperlicher Formung.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Formationserziehung, nationalsozialistische Propaganda, Lehrerbegleithefte, Leni Riefenstahl und die ideologische Ausrichtung des Schulunterrichts.
Die Arbeit beleuchtet, dass Lehrer im NS-Staat weitgehend zu "Mitproduzenten von Ideologie" umfunktioniert wurden, wobei Opposition oder Widerstand gegen das Regime unter Lehrkräften kaum festzustellen war.
Die Olympischen Spiele von 1936 wurden im Begleitheft als Medium genutzt, um Deutschland als Zentrum der Welt darzustellen und die Schüler zu körperlicher Ertüchtigung sowie Leistungsbereitschaft im Sinne der NS-Ideologie zu erziehen.
Er galt als wertvoll, da er nach Ansicht der NS-Führung einen tiefen Einblick in die militärische Kriegsvorbereitung des "Wettbewerbers" USA bot und gleichzeitig zur mentalen Aufrüstung der deutschen Jugend dienen sollte.
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