Bachelorarbeit, 2012
87 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel und Aufbau der Bachelorarbeit
1.3. Methodik der Online-Umfrage
2. Begriffliche Einordnung
2.1. Definition
2.1.1. Filmpiraterie
2.1.2. Filmindustrie
2.1.3. Internetmedien
2.2. Ursprung der Filmpiraterie
3. Aufbau der Filmindustrie
3.1. Filmproduktion
3.2. Filmverleih und Rechtehandel
3.3. Filmverwertung
4. Auswirkungen der Filmpiraterie auf die Filmindustrie
4.1 Wirtschaftliche Folgen
4.2 Juristische Folgen
4.3. Aktuelle Beispiele
4.4 Auswege aus der Filmpiraterie
4.4.1 Aktuelle Ansätze
4.4.2 Mögliche zukünftige Ansätze
5. Angebots- und Erlösmodelle der Filmindustrie
6. Verwertungskette von Filmen
6.1 Kino
6.2. Home-Video
6.3. Video on Demand
6.4. Pay-TV
6.5. Free-TV
7. Online-Umfrage
7.1 Aufbau der Online-Umfrage
7.2 Analyse
8. Erkenntnisse der Online-Umfrage
9. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Konsumverhalten der deutschen Bevölkerung hinsichtlich legaler und illegaler Filmangebote im Internet, um Strategien zu entwickeln, die Anreize für einen legalen Filmkonsum schaffen und die Filmpiraterie einschränken können.
1.1. Problemstellung
Die Filmbranche erlebt einen Umbruch, denn die Vertriebswege innerhalb der Verwertungskette werden durch das Internet erweitert. Außerdem verändert sich die Wahrnehmung von Filmen im Internet, was eine erhebliche Auswirkung auf das Konsumverhalten der Rezipienten hat.
Filmproduktionen sind mit hohen Kosten Verbunden. Die Filmpiraterie lässt den Gewinn der Filmindustrie beachtlich schrumpfen, infolgedessen müssen Strategien gefunden werden um auf neuen Distributionswegen mehr Gewinn zu erwirtschaften. Nicht zuletzt die starke technologische Entwicklung in den letzten Jahren ist der Grund der voranschreitenden Filmpiraterie. Denn Speichermedien wie beispielsweise die Festplatte werden mit hoher Kapazität hergestellt und Breitbandanschlüsse werden immer schneller. Diese Entwicklungen spielen den Filmpiraten in die Karten und machen es leicht schnell an ein großes Datenvolumen zu gelangen und diese abzuspeichern.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung, die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der empirischen Online-Umfrage.
2. Begriffliche Einordnung: Hier werden die zentralen Begriffe Filmpiraterie, Filmindustrie und Internetmedien definiert sowie der Ursprung der Piraterie historisch eingeordnet.
3. Aufbau der Filmindustrie: Das Kapitel bietet einen Überblick über die Wertschöpfungskette, unterteilt in Produktion, Rechtehandel und Verwertung.
4. Auswirkungen der Filmpiraterie auf die Filmindustrie: Hier werden die ökonomischen und juristischen Schäden durch illegale Downloads analysiert und aktuelle Gegenmaßnahmen und Lösungsansätze diskutiert.
5. Angebots- und Erlösmodelle der Filmindustrie: Das Kapitel befasst sich mit digitalen Video-on-Demand-Diensten, deren Geschäftsmodellen und den damit verbundenen technischen Herausforderungen.
6. Verwertungskette von Filmen: Diese Sektion erläutert die zeitliche und mediale Abfolge der Filmverwertung von der Kinoausstrahlung bis zum Free-TV.
7. Online-Umfrage: Hier werden der methodische Aufbau der Primärerhebung sowie der Ablauf der Datenerhebung detailliert beschrieben.
8. Erkenntnisse der Online-Umfrage: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der Befragung ausgewertet und die Zusammenhänge zwischen Konsumverhalten und Filmpiraterie erläutert.
9. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Attraktivität legaler Filmangebote.
Filmpiraterie, Filmindustrie, Video on Demand, Konsumverhalten, Online-Umfrage, Verwertungskette, Urheberrecht, Raubkopien, Digitale Medien, Kino, Filmvermarktung, Geschäftsmodelle, Breitband, Internetmedien, Medientheorie.
Die Arbeit analysiert die Herausforderungen der Filmindustrie durch die zunehmende Filmpiraterie im Internet und untersucht, wie neue Angebotsmodelle zu einem legalen Konsumverhalten führen können.
Die zentralen Themen sind der Aufbau der Filmindustrie, die Mechanismen der Piraterie, die Entwicklung der Verwertungsketten sowie die Akzeptanz digitaler Distributionskanäle.
Ziel ist es, Gründe für die Filmpiraterie zu identifizieren und neue Lösungsansätze und Konzepte zu entwickeln, die Anreize für legale Filmangebote fördern.
Die Arbeit nutzt eine empirische Primärerhebung in Form einer Online-Umfrage, um das Konsumverhalten der Zielgruppe (18- bis 39-Jährige) zu analysieren.
Der Hauptteil behandelt die ökonomischen und juristischen Auswirkungen der Piraterie, stellt die Verwertungsstufen von Filmen vor und evaluiert Video-on-Demand-Plattformen als alternative Vertriebswege.
Wichtige Begriffe sind Filmpiraterie, Video on Demand, Konsumverhalten, Wertschöpfungskette und Urheberrecht.
Die Befragung zeigt, dass ein Großteil der Nutzer VoD aufgrund von hohen Preisen und mangelnder Filmauswahl kritisch sieht oder das Angebot gar nicht kennt.
Nein, die Untersuchung zeigt, dass der illegale Filmkonsum bei allen Einkommensgruppen vorkommt und somit kein exklusives Merkmal von Geringverdienern ist.
Das Kino bleibt für viele ein wichtiger Ort für 3D-Filme, kämpft jedoch mit hohen Preisen und der Konkurrenz durch illegale Internetangebote.
Der Autor schließt, dass neben technischen Schutzmaßnahmen vor allem eine bessere Kommunikation über legale Angebote und eine kundenfreundliche Preisgestaltung notwendig sind, um die Piraterie nachhaltig zu reduzieren.
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