Bachelorarbeit, 2013
110 Seiten, Note: 3,0
1. Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Zielsetzung und Methodik
1.3 wo sich diese Arbeit sieht
1.4 Aufbau der Arbeit
2. der öffentliche Raum
2.1 Geschichte und Entwicklung des öffentlichen Raums
2.2 Bedeutung des öffentlichen Raums für Stadt und Einwohner
2.3 Nutzergruppen und ihre Ansprüche
2.4 Freiflächen im Bereich der Siegener Innenstadt
3. die sozialen Randgruppen
3.1 was sind soziale Randgruppen- Begriffsdefinition
3.2 Aufteilung der sozialen Randgruppen in Siegen
3.3 Trinker und trinken im öffentlichen Raum
3.4 Bisherige Aufenthaltsflächen der sozialen Randgruppen
3.5 Fazit Kapitel zwei und drei- Auswahl der Untersuchungsflächen
4. Methodisches Vorgehen der empirischen Arbeitsweise
4.1 Forschungsdesign
4.1.1 Auswahl der Datenerhebungsmethoden
4.2 Durchführung der Datenerhebung
4.2.1 Vorbereitung der Beobachtung
4.2.2 Durchführung der Beobachtung
4.2.3 Vorbereitung der Interviews
4.2.4 Durchführung der Interviews
4.3 Auswertungsverfahren
5. Empirische Untersuchung
5.1 Bertramsplatz und Oranienpark
5.2 Beobachtung
5.3 Befragung
5.3.1 Negative Aspekte der ausgewählten Grünflächen
5.3.2 Positive Aspekte der ausgewählten Grünflächen
5.3.3 Verbesserungswünsche
5.3.4 Umgang mit den sozialen Randgruppen
5.4 Konflikte aus der Sicht von Sozialarbeitern
5.5 Probleme und Wünsche von Mitgliedern sozialer Randgruppen
5.6 Nutzungskonflikte
6. Beispiele aus der Praxis
6.1 Kommunikation in Zürich
6.2 Dixi in Berlin
6.3 Trinken im öffentlichen Raum von Stuttgart-Rot
6.4 Meeting Point in Siegen
6.5 Cafe Berta in Dortmund/ Hempels in Kiel
7. Handlungsoptionen
7.1 mögliche Handlungsoptionen
7.1.1 Bertramsplatz
7.1.2 Oranienpark
7.2 planerische Gestaltung
8. Schluss
8.1 Zusammenfassung und Fazit
8.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Möglichkeiten aufzuzeigen, öffentliche Freiflächen in der Siegener Innenstadt so zu gestalten, dass ein qualitativ wertvolles Miteinander verschiedener Nutzergruppen, unter besonderer Berücksichtigung der Integration sozialer Randgruppen, ermöglicht wird.
1. Einleitung
Der öffentliche Raum. Ein Ort der Freiheit, der Erholung, ein Ort zum Spielen, zum Erleben, zum Ausruhen. Viel soll er bieten, und vor allem, für jeden soll er etwas bieten. Vom Kleinkind bis zum Rentner, jeder erhebt Anspruch auf seinen Platz im Stadtgefüge. In einer Zeit jedoch, in der bedingt durch die aktuelle Entwicklung des demographischen Wandels Wohnraum in den Städten immer knapper wird, stagniert auch das Angebot an Freiflächen. Diese werden oftmals dem Bau neuer Wohnanlagen geopfert und so treffen auf den verbliebenen Plätzen und Parks verschiedenste Nutzergruppen zusammen, die sich unter anderen Umständen aus dem Weg gehen würden. Rentner treffen auf jugendliche Punks, Mütter mit ihren Kindern auf Mitglieder sozialer Randgruppen. Das Konfliktpotenzial ist groß, doch Ausweichmöglichkeiten gibt es wenige. Eine Entspannung der Lage durch ein größeres Freiflächenangebot ist in den meisten Städten und so auch in Siegen nicht zu erwarten. Somit muss aus den bestehenden Flächen das möglichste herausgeholt werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des öffentlichen Raums ein und thematisiert das Konfliktpotenzial durch knappen Wohnraum und vielfältige Nutzergruppen.
2. der öffentliche Raum: Das Kapitel definiert den öffentlichen Raum, beleuchtet seine historische Entwicklung und Bedeutung für Stadt und Einwohner sowie die spezifischen Ansprüche unterschiedlicher Nutzergruppen.
3. die sozialen Randgruppen: Hier werden Definitionen sozialer Randgruppen diskutiert, deren Situation in Siegen analysiert und die Notwendigkeit einer Integration in städtische Freiräume begründet.
4. Methodisches Vorgehen der empirischen Arbeitsweise: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsdesign sowie die gewählten qualitativen Methoden der Beobachtung und Befragung zur Erhebung der empirischen Daten.
5. Empirische Untersuchung: Die Untersuchung präsentiert detaillierte Analysen des Bertramsplatzes und Oranienparks, basierend auf Beobachtungen, Befragungen von Nutzern sowie Gesprächen mit Sozialarbeitern.
6. Beispiele aus der Praxis: Dieses Kapitel stellt verschiedene Lösungsansätze aus anderen Städten (z.B. Zürich, Berlin, Stuttgart-Rot) zur Integration sozialer Randgruppen im öffentlichen Raum vor.
7. Handlungsoptionen: Basierend auf den Ergebnissen werden konkrete planerische und gestalterische Empfehlungen für den Bertramsplatz und den Oranienpark formuliert.
8. Schluss: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen und Forschungsbedarfe.
Öffentlicher Raum, Siegen, Soziale Randgruppen, Freiflächenplanung, Nutzergruppen, Integration, Bertramsplatz, Oranienpark, Qualitative Sozialforschung, Konfliktmanagement, Stadtentwicklung, Nutzerwünsche, Teilhabe, Sozialarbeit, Freiraumversorgung
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der nutzergerechten Gestaltung öffentlicher Freiräume in der Siegener Innenstadt unter besonderer Berücksichtigung der Integration sozialer Randgruppen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Nutzung öffentlicher Räume, der Definition und Einbindung sozialer Randgruppen sowie der Entwicklung konkreter planerischer Maßnahmen zur Konfliktlösung.
Das Ziel ist es, Wege zu finden, öffentliche Plätze so zu gestalten, dass sich möglichst viele verschiedene Nutzergruppen parallel dort aufhalten können und möchten.
Die Autorin wählt einen qualitativen Forschungsansatz, bestehend aus Literaturanalyse, unstrukturierter passiv teilnehmender Beobachtung sowie problemzentrierten Leitfadeninterviews.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung zum öffentlichen Raum, eine empirische Analyse zweier ausgewählter Standorte in Siegen (Bertramsplatz, Oranienpark) sowie eine Evaluation von Lösungsmodellen anderer Städte.
Die zentralen Begriffe sind unter anderem öffentlicher Raum, soziale Randgruppen, Freiflächenplanung, Integration und Nutzergruppen.
Beide Flächen sind zentral gelegen, müssen ein großes Einzugsgebiet bedienen und fungieren bereits als Treffpunkte für die untersuchten sozialen Randgruppen, was sie für eine gezielte Neugestaltung prädestiniert.
Die Arbeit betont, dass bauliche Maßnahmen allein nicht ausreichen; eine professionelle soziale Begleitung und die Einbindung der Szene in die Verantwortung für den Platz sind entscheidend für die Akzeptanz und Sauberkeit.
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