Bachelorarbeit, 2011
92 Seiten, Note: 2
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
2. Definitionen
3. Social Web
3.1 Abgrenzung von Social Web zu Web 2.0
3.2 Weblogs
3.3 Arten des Weblogs
3.4 Das fotografische Bild im Internet
4. Theorien zum Thema
4.1 Uses and Gratifications Ansatz
4.2 Nutzungsweisen im Social Web
4.3 Konzept des Prosumenten
5. Methode
5.1 Asynchrone Onlinebefragung
5.2 Auswahl der Stichprobe
5.3 Fragebogen
5.4 Kategoriensystem
6. Ergebnisse und Interpretation
6.1 Internetverhalten
6.2 Inhalte des Bloggens
6.3 Blog/Website
6.4 Bedeutung der Fotografie
6.5 Negatives am Bloggen
6.6 Zusammenfassung
7. Diskussion
8. Fazit
Die Arbeit untersucht die spezifischen Motive und Intentionen von Bloggern, die Weblogs mit fotografischem Fokus betreiben. Dabei wird analysiert, welche Gratifikationen und persönlichen Beweggründe die Akteure dazu motivieren, Inhalte in der "Blogosphäre" zu veröffentlichen und wie diese das Medium Internet nutzen.
3. Social Web
Im Vergleich zu Printmedien, Rundfunk oder Fernsehen ist das Internet ein sehr junges Medium, das erst seit ungefähr neun Jahren Teil des gesellschaftlichen Alltags ist (vgl. van Eimeren/Frees 2010: 348). Die Entwicklung des Webs ist in dieser kurzen Zeit sehr schnell und grundlegend vorrangeschritten.
In den Anfängen des Internets war es eher den technik-versierten Menschen vorbehalten, das fast ausschließlich textbasierte Netz zu benutzen, bis „[…] im April 1993 die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) den Quellcode des World Wide Web zur kostenlosen Nutzung frei,“ (ebd.: 348) gab.
Zur Jahrtausendwende, keine zehn Jahre nach der Erfindung von Tim Berners-Lee, brach ein regelrechter „Internetboom“ aus (vgl. ebd.: 334). Die Nutzerzahlen steigen seitdem kontinuierlich an. Laut der jährlich durchgeführten ARD/ZDF-Onlinestudie waren 2010 knapp 70 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren „online“. Hochgerechnet entspricht dies 49 Millionen Menschen. Die Einbettung des Internets in den Alltag könnte gravierender nicht sein und zieht sich durch alle Altersgruppen. „Das Internet ist allgegenwärtig und sein Gebrauch alltäglich. Die Nutzung nicht mehr nur den jungen und technikbegeisterten Menschen vorbehalten, immer mehr Ältere Menschen gehen wie selbstverständlich online […].“ (Schäfer 2010: 29)
1. Einleitung: Vorstellung des Themas und der Forschungsfrage im Kontext der wachsenden Bedeutung von Blogs im Internet.
2. Definitionen: Klärung zentraler Begriffe wie Blogosphäre, RSS, Trackback sowie der Abgrenzung von "Foto-Blogs".
3. Social Web: Einführung in die Entwicklung des Internets und Kategorisierung von Social-Web-Angeboten sowie der Anzahl von Blogs.
4. Theorien zum Thema: Theoretische Fundierung durch Uses-and-Gratifications-Ansatz, Handlungskomponenten und das Konzept des Prosumenten.
5. Methode: Erläuterung der asynchronen Onlinebefragung, Stichprobenauswahl und des Kategoriensystems.
6. Ergebnisse und Interpretation: Analyse der empirischen Daten hinsichtlich Internetverhalten, Inhalten, Bedeutung der Fotografie und negativer Aspekte.
7. Diskussion: Einordnung der Ergebnisse in den wissenschaftlichen Kontext, insbesondere im Vergleich mit der Studie "Wie ich blogge?!".
8. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Blogosphäre, Weblogs, Foto-Blog, Social Web, Motivation, Uses and Gratifications, Prosument, Produsage, Onlinebefragung, Internetnutzung, Medienkompetenz, Identitätsmanagement, Beziehungsmanagement, Informationsmanagement, Fotografie
Die Bachelorarbeit befasst sich mit den persönlichen Motiven von Personen, die einen auf Fotografie spezialisierten Weblog betreiben.
Themen sind die Motivation zum Bloggen, das Social Web, die medientheoretische Einordnung von Nutzern als "Prosumenten" und die Bedeutung von Fotografie im Internet.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, aus welchen individuellen Motiven Blogger ihre spezifischen Foto-Blogs führen.
Der Autor führt eine qualitative, asynchrone Onlinebefragung per E-Mail mit 14 Probanden durch, deren Ergebnisse thematisch kodiert und interpretiert werden.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen (U&G-Ansatz), die methodische Vorgehensweise sowie die detaillierte Präsentation und Interpretation der Befragungsergebnisse.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Blogosphäre, Motivation, Social Web, Identitätsmanagement und Prosument beschreiben.
Die Befragten messen der Kommentarfunktion einen sehr hohen Stellenwert bei, da sie als wichtigstes Feedback-Element dient und den Informationsaustausch sowie die Kontaktpflege ermöglicht.
Die Website dient meist als statisches Portfolio für berufliche oder dauerhafte Arbeiten, während der Blog als dynamisches, aktuelleres Medium für Hintergrundinformationen, Tutorials oder persönliche Meinungen genutzt wird.
Die meisten Blogger sind sich der Problematik bewusst, nehmen eine gewisse "Entspanntheit" ein, schützen ihre Bilder technisch durch geringere Auflösung und gehen nur bei kommerziellem Missbrauch aktiv rechtlich vor.
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