Diplomarbeit, 1998
67 Seiten, Note: 1.0
1 Einführung
1.1 Aufbau der Diplomarbeit
1.2 Ziel der Arbeit
2 Entwicklungsplanung
2.1 Phasenkonzeption
2.1.1 Phasenmodelle
2.1.2 Realisierte Phasen der Softwareentwicklung
2.2 Vom Problem zum Sollkonzept
2.3 Problemstellung
2.3.1 Der Prozeß Klausurorganisation
2.3.2 Prozeßkettenanalyse und Problembeschreibung
2.3.3 Sollstruktur
2.4 Lösungsalternativen und Entscheidung
2.5 Sollkonzept
2.5.1 Der Prozeß Klausurorganisation mit KOSY-Funktionalität
2.5.2 Das Entity Relationship Modell
3 Die Realisierung der Softwareentwicklung
3.1 Die Entwicklungsumgebung Microsoft Access 97
3.1.1 Struktur und Objekte
3.1.2 Die Programmiersprache Visual Basic für Applikationen für Office 97
3.2 Das relationale Datenmodell des Klausurorganisationssystems
3.3 Die Entwicklung der Funktionen des Klausurorganisationssystems
3.3.1 Die Menü- und Dialoggestaltung
3.3.2 Raum- und Platzbelegung
4 Systemtest und Softwareeinführung
4.1 Der Systemtest
4.1.1 Prüfung des Funktionsumfangs
4.1.2 Prüfung der Qualitätsanforderungen
4.2 Die Softwareeinführung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung und Dokumentation eines Klausurorganisationssystems für die Fachhochschule Dortmund unter Verwendung von Microsoft Access, um die manuellen, fehleranfälligen Prozesse der Klausurplanung und -bewertung durch eine elektronische Datenverarbeitung zu optimieren.
Die Realisierung der Softwareentwicklung
Microsoft Access 97 ist eine Umgebung für die Entwicklung relationaler Datenbanken und Datenbankanwendungen. Dabei bildet das Accessfenster die Umgebung, während sich die gesamten Entwicklungs- und Anwendungstätigkeiten in weiteren Fenstern innerhalb dieser Umgebung abspielen. Kern ist das Datenbankfenster in Verbindung mit den Menüs und Symbolleisten. Das Datenbankfenster erlaubt den Zugriff auf die Datenbankobjekte, während die Menü- und Symbolleisten zusätzliche Befehle für die Entwicklung bereitstellen.
Datenbankobjekte sind Tabellen, Abfragen, Formulare, Berichte, Makros oder Module. Sie können miteinander verknüpft sein, indem sie sich aufeinander beziehen oder aufeinander aufbauen.
Tabellen dienen der Aufbewahrung der Daten und sind die Grundeinheit der Datenbank. Datenbanktabellen sind in Spalten und Zeilen angeordnet. Spalten definieren die Felder der Tabelle und die Zeilen stellen jeweils einen Datensatz dar. Über die Definition der Tabellen, genauer der Tabellenspalten, werden die Datenstrukturen festgelegt. Zudem können Beziehungen der Tabellen zueinander definiert werden. Die Tabellen und die Beziehungen bilden das relationale Datenmodell, das der Datenbank zugrunde liegt.
1 Einführung: Diese Einleitung erläutert die Motivation für die Softwareentwicklung und den strukturellen Aufbau der vorliegenden Diplomarbeit.
2 Entwicklungsplanung: Das Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen der Softwareplanung, die Problemanalyse des Klausurorganisationsprozesses und die Ableitung eines Sollkonzepts.
3 Die Realisierung der Softwareentwicklung: Hier wird der praktische Entwicklungsprozess beschrieben, inklusive der Nutzung von Microsoft Access 97, der Datenbankmodellierung und der Programmierung der Anwendungsfunktionen.
4 Systemtest und Softwareeinführung: Das letzte Kapitel widmet sich der Qualitätssicherung durch Systemtests sowie den notwendigen organisatorischen Maßnahmen für eine erfolgreiche Einführung der Software.
Klausurorganisation, Microsoft Access, Software-Engineering, Datenbankentwicklung, Prozessanalyse, Sollkonzept, Entity-Relationship-Modell, VBA, Systemtest, Softwarequalität, Datenbanksystem, Anwendungsentwicklung, Prozessmodellierung, Benutzungsfreundlichkeit, Automatisierung.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung und Dokumentation einer Softwarelösung, um Klausurorganisationstätigkeiten an der Fachhochschule Dortmund zu automatisieren und effizienter zu gestalten.
Die zentralen Themen umfassen die Prozessanalyse, die Modellierung relationaler Datenbanken, die Softwareentwicklung mit Microsoft Access sowie Methoden zur Qualitätssicherung und Systemeinführung.
Ziel ist es, ein funktionsfähiges Klausurorganisationssystem zu schaffen, das die manuelle Abwicklung von Prüfungsdaten ersetzt und den Prüfenden bei der Raumplanung sowie der Notenverwaltung unterstützt.
Der Autor orientiert sich an etablierten Software-Engineering-Modellen, nutzt die ARIS-Methode zur Prozessdarstellung und wendet die Entity-Relationship-Modellierung für den Datenbankentwurf an.
Der Hauptteil gliedert sich in die Entwicklungsplanung (Sollkonzept), die technische Umsetzung in Microsoft Access 97 inklusive relationaler Datenmodellierung und die anschließende Testphase.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Klausurorganisation, Microsoft Access, Software-Engineering, Prozessautomatisierung und Datenbankmodellierung charakterisieren.
Das System bietet eine Funktion zur automatischen Verteilung von Kandidaten auf Räume basierend auf Kapazitäten sowie die Möglichkeit einer manuellen Zuteilung zur Wahrung der Flexibilität des Hauptprüfers.
Die Qualitätssicherung erfolgt durch systematische Tests der Funktionen sowie durch die Implementierung eines Fragebogen-Konzepts zur Messung der Benutzungsfreundlichkeit und Zuverlässigkeit nach der Systemeinführung.
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