Bachelorarbeit, 2011
45 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
1.1 Die Tertiarisierung der Industrie und ihre Auswirkungen
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Terminologische Grundlagen
2.1 Dienstleistungen
2.1.1 Überblick über die verschiedenen Definitionsansätze
2.1.2 Industrielle Dienstleistungen
2.2 Produkt-Service-Systeme
2.3 Innovation
2.3.1 Grundlagen
2.3.2 Dienstleistungsinnovation
2.3.3 Open Innovation
3 Dienstleistungsinnovationsprozesse/Service Engineering
3.1 State of the Art – Literature Review
3.1.1 Analysierte Literatur
3.1.2 Forschungsschwerpunkte des Service Engineering
3.1.3 Vorgehensmodelle
3.1.4 Schlussbetrachtung
3.2 Innovationsmanagement industrieller Dienstleistungen
3.2.1 Implikationen aus den Besonderheiten von Dienstleistungen
3.2.2 Strategisches und operatives Service-Innovationsmanagement in Industrieunternehmen
4 Kundenintegration im Dienstleistungsinnovationsprozess
4.1 Chancen und Risiken der Kundenintegration im Rahmen von Open Innovation
4.2 State of the Art – Literature Review
4.2.1 Analysierte Literatur
4.2.2 Methoden der Kundenintegration
4.2.3 Schlussbetrachtung
5 Ausgewählte Methoden der Kundenintegration
5.1 Lead-User Ansatz
5.2 Toolkits
5.3 Communities / User Groups
5.3 Beschwerdemanagement
5.4 Beobachtungen / Befragungen
6 Zusammenfassung
Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert das Innovationsmanagement für industrielle Dienstleistungen und untersucht dabei insbesondere die Rolle des Kunden als „Co-Designer“ im Rahmen von Open Innovation. Ziel ist es, die Besonderheiten dieses Dienstleistungsmanagements im Vergleich zu Sachprodukten aufzuzeigen und Ansätze für eine systematische Einbindung des Kunden in den Innovationsprozess zu bewerten.
3.1.2 Forschungsschwerpunkte des Service Engineering
„Zwei zentrale Kernthemen der Service-Engineering-Forschung bilden die Untersuchung von geeigneten Rahmenkonzepten für den Entwicklungsprozess zum einen sowie die den Anforderungen gerecht werdende Beschreibungsform des immateriellen Konstrukts Dienstleistung zum anderen“ (Scheer et al., 2004, S.99).
Das Service Engineering als Forschungsdisziplin ist einerseits, wie es der Name vermuten lässt, von den Ingenieurswissenschaften, aber auch von der Betriebswirtschaftslehre geprägt. Es lassen sich folgende Schwerpunkte der wissenschaftlichen Forschung identifizieren:
- Anpassung von formalen Vorgehensmodellen aus dem Sachgüterbereich auf die Dienstleistungsentwicklung
- Dienstleistungsspezifische Modifikation von Methoden der Sachgutentwicklung
- Einsatz von Werkzeugen der Informations- und Telekommunikationstechnologie im Dienstleistungsinnovationsprozess
- Qualifikation des Personals – Das Berufsbild des „Service Engineers“
- Management der Dienstleistungsentwicklung (vgl. Busse, 2005, S. 253-254).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von industriellen Dienstleistungen („Tertiarisierung“) und definiert das Ziel, Innovationsmanagement und Kundenintegration in diesem Bereich zu untersuchen.
2 Terminologische Grundlagen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begrifflichkeiten wie Dienstleistungen, industrielle Dienstleistungen, Produkt-Service-Systeme sowie der Innovationsbegriff und das Open-Innovation-Paradigma erläutert.
3 Dienstleistungsinnovationsprozesse/Service Engineering: Es erfolgt eine Aufarbeitung des Stands der Forschung (Service Engineering), die Charakterisierung verschiedener Vorgehensmodelle und die Untersuchung der Anforderungen an ein strategisches Innovationsmanagement in Industrieunternehmen.
4 Kundenintegration im Dienstleistungsinnovationsprozess: Dieser Abschnitt analysiert die Chancen und Risiken einer aktiven Kundeneinbindung sowie den Stand der Literatur bezüglich der Kundenrolle im Innovationsprozess.
5 Ausgewählte Methoden der Kundenintegration: Es werden spezifische Methoden wie der Lead-User-Ansatz, Toolkits, Communities/User Groups, Beschwerdemanagement sowie Beobachtungs- und Befragungsmethoden detailliert vorgestellt.
6 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, wobei die Notwendigkeit einer systematischen, kundenintegrierten Dienstleistungsentwicklung und einer strategischen Neuausrichtung von Industrieunternehmen betont wird.
Dienstleistungsinnovation, Innovationsmanagement, industrielle Dienstleistungen, Kundenintegration, Open Innovation, Service Engineering, Produkt-Service-Systeme, Co-Designer, Lead-User, Prozessmodell, Tertiarisierung, Kundenorientierung, Dienstleistungsentwicklung, Wertschöpfungspartnerschaft, Systemgeschäft.
Die Arbeit befasst sich mit dem Innovationsmanagement bei industriellen Dienstleistungen und der Frage, wie Kunden in diesen Prozess integriert werden können, um den Unternehmenserfolg zu steigern.
Die zentralen Felder sind die Definition und Einordnung industrieller Dienstleistungen, der Stand der Forschung im Bereich Service Engineering sowie verschiedene Methoden der Kundenintegration im Innovationsprozess.
Das Ziel ist es, dem Leser die Besonderheiten des Innovationsmanagements industrieller Dienstleistungen im Vergleich zu klassischen Sachprodukten zu verdeutlichen und die Rolle des Kunden als „Co-Designer“ zu analysieren.
Die Arbeit basiert auf einem ausführlichen Literature Review zu den Themen Dienstleistungsinnovationsprozesse, Vorgehensmodelle und Methoden der Kundenintegration.
Der Hauptteil gliedert sich in die terminologischen Grundlagen, die wissenschaftliche Aufarbeitung des Service Engineerings und eine tiefgehende Analyse der Methoden zur Kundenintegration im Dienstleistungskontext.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Service Engineering, Open Innovation, industrielle Dienstleistungen, Kundenintegration sowie verschiedene methodische Ansätze wie Lead-User oder Toolkits.
Das DIN-Modell wird primär aufgrund seiner mangelnden Kundenorientierung und der fehlenden Rückkopplungsschleifen während des Entwicklungsprozesses kritisiert.
Das "Customer related Service Life Cycle" (CurLy) Modell betrachtet den Innovationsprozess als kontinuierlichen Zyklus auf drei Ebenen und integriert den Kunden im Gegensatz zu anderen Modellen explizit in allen Phasen.
Da industrielle Dienstleistungen oft in enger Verknüpfung mit Hardware stehen (Produkt-Service-Systeme), ermöglicht die frühe Kundenintegration eine bessere Marktakzeptanz und Risikoreduktion bei komplexen technologischen Innovationen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

