Examensarbeit, 2011
57 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Sportart Mountainbiken
2.1 Entwicklung der Sportart Mountainbiken
2.2 Disziplinen (Cross-Country, Downhill, Dual-Slalom, Mountain-Cross, Marathon-Cross)
2.2.1 Cross-Country (CC / XC)
2.2.2 Mountain-Cross
2.2.3 Marathon-Cross
2.2.4 Freeride
2.2.5 Downhill (DH)
2.2.6 Bikercross (FourCross / Dual-Slalom (DS))
2.2.7 Dirt/Dirtjump
2.2.8 Trail
2.2.9 Mountainbike Orienteering (MTBO)
2.2.10 Zusammenfassung der Disziplinen
2.3 Sportgerät Mountainbike
2.3.1 Starrbikes
2.3.2 Hardtailbikes
2.3.3 Fullsuspensionbikes
2.3.4 All Mountain (AM)
2.3.5 CC- / XC-Mountainbike
2.3.6 Downhill
2.3.7 Enduro
2.3.8 Bikerscross (FourCross / Dual-Slalom)
2.3.9 Freeride
2.3.10 Dirt / DirtJump
2.3.11 Trail
2.4 Physiologie des Mountainbikers
2.4.1 Anforderungsprofil an CC-Fahrer
2.4.2 Anforderungsprofil an DH- und Bikerscross-Fahrer
3. Beschwerden und Verletzungen beim Mountainbiken
3.1 Überlastungsbeschwerden
3.1.1 Beschwerden an der Hand und am Handgelenk
3.1.2 Beschwerden am Unterarm bzw. Arm
3.1.3 Wirbelsäulenbeschwerden
3.1.4 Kniebeschwerden
3.1.5 Sitzbeschwerden
3.1.6 Fußbeschwerden
3.1.7 sonstige Beschwerden
3.2 Verletzungen durch Sturz und Unfall
3.2.1. Geschlechtspezifische Unterschiede:
3.2.2 Hautabschürfungen / Kontusionen
3.2.3 Muskelverletzungen, Distorsionen (Verstauchung), Bandläsionen und -rupturen
3.2.4 Luxationen, Luxationsfrakturen und Frakturen
3.2.4.1 obere Extremitäten (Ellbogen, Vorderarm, Hand, Finger, Schulter)
3.2.4.2 untere Extremitäten (Becken, Tibia, Femur)
3.2.4.3 Oberkörper (Thorax, Rippen, Wirbelkörper)
3.2.4.4 Wirbelsäule
3.2.5 Gesichts- und Zahnverletzungen (Nase, Kiefer)
3.2.6 ZNS-Verletzungen / Schädelhirnverletzungen
3.2.6.1 offene Schädelhirnverletzungen
4.2.6.2 geschlossene Schädelhirnverletzungen
3.2.6.2.1 leichte Schädelhirnverletzung (Commotio cerebi)
3.2.6.2.2 mittelschwere Schädelhirnverletzung (Contusio cerebri)
3.2.6.2.3 schwere Schädelhirnverletzung (Compressio cerebri)
3.2.7 Stürze, Ursachen und Formen
4. Erhebung einer Studie
4.1 Ziel der Studie
4.2 Methodik und Datenerhebung
4.3 Ergebnisse
4.4 Diskussion
5. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht das Spektrum an Beschwerden und Verletzungen, die durch den Mountainbike-Sport bei Breiten- und Leistungssportlern entstehen, um diese wissenschaftlich einzuordnen und Präventionsansätze zu diskutieren.
3.1.1 Beschwerden an der Hand und am Handgelenk
Durch eine stark überhöhte Sattel-Lenker Einstellung erhöht sich der Druck auf die Handflächen und es kommt zu einer vermehrten Dorsalextension des Handgelenks (S.178 (20)). Das auf dem Lenker ruhende Gewicht, die zu verrichtende Haltearbeit und auch die Bremshebelbetätigung bei längeren Downhillpassagen, beansprucht Muskeln und Sehnen besonders im Handgelenksbereich. Folglich kann es zur Kompression des Nervus ulnaris kommen, das das Handgelenk palmarseitig überquert. Der Fahrer kann das sogenannte Loge-de-Guyon-Logensyndrom durch ein Kribbeln oder ein Taubheitsgefühl an Fingern und / oder Handflächen wahrnehmen (S.191 (21)).
Wird im Gegensatz dazu der Nervus medianus beim Abstützen der Körpergewichts komprimiert, so spricht man vom Karpaltunnelsyndrom. Der Karpaltunnel, der die Sehnen und Nerven des Unterarms zum Handgelenk führt, ist dann entzündet und durch die Überbeanspruchung verengt. Betroffene Sportler verspüren dann im Daumen und / oder an den daneben liegenden zwei Fingern ein Kribbeln und Taubheitsgefühl (S.189 (21)).
Die Verwendung einer geraden Lenkerform am Mountainbike bewirkt eine stärkere Belastung der proximalen Hohlhand in Richtung der Ulna (Elle). Brennende Handflächen und eine schmerz- und druckempfindliche Handinnenseite können die Folge sein (22).
1. Einleitung: Stellt die Entwicklung des Mountainbikens vom Nischensport zum Breitensport und dessen gesellschaftliche Relevanz dar.
2. Sportart Mountainbiken: Definiert die verschiedenen Disziplinen, die technische Entwicklung der Räder und die physiologischen Anforderungen an den Biker.
3. Beschwerden und Verletzungen beim Mountainbiken: Detaillierte Analyse chronischer Überlastungssymptome sowie akuter Verletzungsrisiken durch Stürze im Gelände.
4. Erhebung einer Studie: Präsentiert die eigene empirische Untersuchung von 78 Breiten- und 13 Wettkampfsportlern und diskutiert die gefundenen Daten.
5. Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zu den Verletzungsrisiken und den Notwendigkeiten von Prävention und Training zusammen.
Mountainbiken, Überlastungsbeschwerden, Sporttraumatologie, Sturzprävention, CC-Fahrer, Downhill, Sitzbeschwerden, Loge-de-Guyon-Syndrom, Kniegelenksbelastung, Schädelhirnverletzung, Sportphysiologie, Trainingssteuerung, Breiten- und Leistungssport.
Die Arbeit analysiert die gesundheitlichen Aspekte des Mountainbikens, insbesondere die im Sport auftretenden Überlastungsschäden und unfallbedingten Verletzungen.
Die Schwerpunkte liegen auf den verschiedenen Mountainbike-Disziplinen, den körperlichen Anforderungen, den medizinischen Beschwerdebildern und einer empirischen Datenerhebung.
Ziel ist es, Daten zu Verletzungen und Beschwerden bei Breiten- und Wettkampfsportlern zu erheben und diese mit bereits publizierten Studien zu vergleichen.
Der Autor führt eine retrospektive Fragebogenstudie bei 91 Probanden durch, um das individuelle Verletzungs- und Beschwerdeprofil zu ermitteln.
Es erfolgt eine detaillierte Differenzierung zwischen chronischen Überlastungen an Hand, Wirbelsäule und Knie sowie akuten Verletzungen wie Knochenbrüchen und Schädel-Hirn-Traumata.
Wesentliche Begriffe sind Mountainbiken, Überlastungsbeschwerden, Sporttraumatologie, Sturzprävention sowie der Vergleich von Breiten- und Leistungssportlern.
Eine falsche Sattel-Lenker-Einstellung führt laut Arbeit zu vermehrtem Druck auf Handflächen und Handgelenke sowie zu Rückenbeschwerden und Sitzproblemen.
Wettkampfsportler erreichen durch ihre höhere Fahrgeschwindigkeit und intensivere Nutzung des Materials andere Belastungsspitzen, was sich in spezifischen Verletzungsarten widerspiegelt.
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