Bachelorarbeit, 2010
29 Seiten, Note: 2,3
Die Bachelorarbeit untersucht den Erwerb der Pluralbildung im Deutschen aus der Perspektive der Wörter- und Regeltheorie. Sie befasst sich mit der Frage, wie Kinder Sprache erlernen und wie sich das mentale Lexikon entwickelt. Die Arbeit analysiert verschiedene Ansätze, die den Spracherwerb als ein angeborenes Talent (Chomskys Universalgrammatik) oder als ein rein durch Lernen erworbenes System (Wörter- und Regeltheorie) betrachten.
Die Einleitung führt in die Thematik des Spracherwerbs ein und stellt die zentrale Fragestellung der Bachelorarbeit vor: Wie lernen Kinder die Pluralbildung im Deutschen? Die Arbeit untersucht die Rolle der Wörter- und Regeltheorie in diesem Prozess.
Der Hauptteil der Arbeit beleuchtet die Ansichten von Noam Chomsky und Steven Pinker zum Spracherwerb. Chomsky argumentiert für eine Universalgrammatik, die angeboren ist und die Grundlage für das Erlernen jeder Sprache bildet. Pinker erweitert diese Theorie und postuliert, dass die Sprachfähigkeit ein angeborener Instinkt ist.
Das Kapitel 2.2 widmet sich der Pluralbildung im Deutschen und bietet einen Überblick über die Systematik der Pluralformen. Kapitel 2.3 untersucht die Pluralbildung im Kontext der Wörter- und Regeltheorie anhand verschiedener Studien.
Das Kapitel 2.4 diskutiert die Kritik an der Wörter- und Regeltheorie durch Gisela Szagun.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Spracherwerb, Pluralbildung, Wörter- und Regeltheorie, Universalgrammatik, angeborener Sprachinstinkt, mentales Lexikon, Chomsky, Pinker, Studien zur Pluralbildung.
Diese Theorie untersucht, ob Kinder Sprache durch das Auswendiglernen von Wörtern oder durch die Anwendung angeborener grammatischer Regeln erlernen.
Chomsky postuliert ein angeborenes Regelsystem, das es Menschen ermöglicht, unabhängig von ihrer Umgebung unendlich viele Sätze zu bilden.
Kinder müssen komplexe Systematiken erlernen; die Forschung diskutiert, ob sie Pluralformen als einzelne Wörter speichern oder Regeln (z.B. -er, -en) anwenden.
Pinker beschreibt Sprache als eine biologische Anpassung und einen Instinkt, der tief in der menschlichen Natur verwurzelt ist.
Szagun hinterfragt den angeborenen Charakter von Regeln und betont die Bedeutung von Lernprozessen und Umwelteinflüssen beim Spracherwerb.
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