Diplomarbeit, 2013
72 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Begriffserklärungen
2.1 Visuelle Medien
2.2 Die Kaufabsicht
2.3 Die Luxusmarke
2.4 Der Markt
2.4.1 Die Bekleidungsbranche in Deutschland
2.4.2 Der deutsche Luxusmarkt: Mode und Accessoires
3. Die Bedeutung visueller Medien in der Kommunikationspolitik von Luxusmarken in der Bekleidungsbranche
4. Funktionsweise der visuellen Wahrnehmung und Verarbeitung des Endverbrauchers
4.1 Wahrnehmung: Begriffsdefinition
4.2 Wahrnehmung und Reize
4.3 Wahrnehmung und Involvement
4.4 Wahrnehmung und kognitive Prozesse
4.5 Wahrnehmung und Emotionen
4.6 Wahrnehmung bei Anzeigen
4.7 Wahrnehmung und Motive
4.8 Wahrnehmung und Einstellung
5. Zielsetzung
5.1 Ziele bestimmen
5.2 Beeinflussungsziele bestimmen
5.2.1 Aktualisierung
5.2.2 Information und Emotion
5.2.3 Information
5.2.4 Emotion am Beispiel von Patek Philippe
5.3 Markenidentität als Fundament der Kommunikation bestimmen
5.4 Marktpositionierung als Folge der Markenidentität
5.5 Strategische Schlüsselbilder bestimmen
6. Gestaltungsmöglichkeiten visueller Medien zur zielgenauen Beeinflussung der Kaufabsicht
6.1 Integration externer Kommunikation
6.1.1 Formale Integrationsklammern
6.1.2 Inhaltliche Integrationsklammern
6.1.3 Beispiel Patek Philippe
6.2 Informationen hierarchisch darbieten
6.3 Markenerlebnis aufbauen durch emotionale Konditionierung
6.3.1 Anforderungen an den Aufbau eines Markenerlebnisses
6.3.2 Nutzen von Testimonials
6.3.3 Umsetzungsbeispiel: Louis Vuitton
6.4 Der Einsatz von haptischen Reizen in visuellen Medien
7. Erfolgsmessung
7.1 Pretests: Kontrolle vor der Implementierung der Werbemaßnahmen
7.2 Posttests: Kontrolle nach der Implementierung der Werbemaßnahmen
7.2.1 Zeitpunktbezogene Posttests
7.2.1 Zeitraumbezogene Posttests
7.3 Erfolgsmessung: Fazit
8. Fazit
Die Arbeit untersucht die Relevanz visueller Medien in der Kommunikationspolitik von Luxusmarken der deutschen Bekleidungsbranche und analysiert, wie diese gezielt eingesetzt werden können, um die Kaufabsicht der Konsumenten positiv zu beeinflussen.
4.2 Wahrnehmung und Reize
Durch Reize werden Aufmerksamkeit und dann Aktiviertheit erregt. Wichtig ist, dass diese Reize Bedürfnisse und Wünsche des Endverbrauchers ansprechen. Reize, die diese Aufgabe nicht erfüllen, werden benachteiligt und kaum wahrgenommen.
Der Wahrnehmungsvorgang ist geprägt von den Emotionen, Motiven und Erwartungen des Endverbrauchers. Sprechen die Reize die Wahrnehmung an, so entsteht Aufmerksamkeit und die Reize dringen schneller in die subjektive Welt des Endverbrauchers. Hat ein Reiz Aufmerksamkeit erzeugt, so sorgt der Organismus für die Aufnahme und Verarbeitung dieses Reizes und blockiert die Aufnahme anderer Reize. Die Aufmerksamkeit selektiert also die Wahrnehmung.
Wahrnehmung wird stark von der Aktiviertheit beeinflusst. Aktiviertheit kann auch durch Reize ausgelöst werden. Hierbei kann es sich um innere (Stoffwechselvorgänge und gedankliche Vorgänge) oder äußere Reize (Bild, Ton, Texte, Gerüche, Haptik) handeln. Da in dieser Arbeit visuelle Medien untersucht werden, liegt der Fokus auf äußeren Reizen. Äußere Reize können von den Endverbrauchern verschieden wahrgenommen werden. Schließlich ist jede Wahrnehmung subjektiv geprägt. Dennoch gibt es eine Einteilung von Reizen, die einen höheren Aktivierungsgrad haben als andere Reize. Diese sind zum einen affektive Stimuli. Sie erzeugen angenehme Emotionen, die aufgrund angeborener Reiz-Reaktions-Mechanismen oder infolge Konditionierung ausgelöst werden. Dazu gehören Kindchenschemas, Natur oder Erotik.
1. Einleitung: Stellt die Relevanz von Markenschemata und der Bedeutung visueller Medien in der Bekleidungsbranche dar.
2. Begriffserklärungen: Definiert zentrale Begriffe wie visuelle Medien, Kaufabsicht, Luxusmarke und den relevanten Markt.
3. Die Bedeutung visueller Medien in der Kommunikationspolitik von Luxusmarken in der Bekleidungsbranche: Analysiert den Trend zur Bildkommunikation und die Notwendigkeit selektiver Ansprache.
4. Funktionsweise der visuellen Wahrnehmung und Verarbeitung des Endverbrauchers: Erläutert die psychologischen Grundlagen von Wahrnehmung, Reizen, Involvement und kognitiven Prozessen.
5. Zielsetzung: Beschreibt die Ableitung von Kommunikationszielen und die Bedeutung von Markenidentität und Positionierung.
6. Gestaltungsmöglichkeiten visueller Medien zur zielgenauen Beeinflussung der Kaufabsicht: Untersucht Instrumente der Gestaltung wie Integration, Hierarchie, Markenerlebnisse und haptische Reize.
7. Erfolgsmessung: Diskutiert Methoden der Pre- und Posttests zur Kontrolle der Werbewirkung.
8. Fazit: Führt die Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Luxusmarketing.
Visuelle Medien, Luxusmarken, Bekleidungsbranche, Kaufabsicht, Markenidentität, Wahrnehmung, Emotionale Konditionierung, Marketingkommunikation, Markenschema, Involvement, Werbewirkung, Erfolgsmessung, Testimonials, Printmedien, Markenpositionierung
Die Arbeit untersucht, welche Bedeutung visuelle Medien für die zielgenaue Beeinflussung der Kaufabsicht von Luxusmodemarken in Deutschland haben.
Zentrale Themen sind die psychologischen Aspekte der visuellen Wahrnehmung, die Gestaltung von Werbemedien für Luxusmarken sowie Methoden zur Erfolgsmessung dieser Maßnahmen.
Ziel ist es zu klären, wie visuelle Medien gestaltet werden müssen, um die Kaufabsicht der Konsumenten gezielt zu steuern und Luxusmarken in der deutschen Bekleidungsbranche erfolgreich zu positionieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Marketingtheorien, Konsumentenverhalten und psychologischen Modellen (z. B. das SOR-Modell) sowie der exemplarischen Analyse von Werbekampagnen.
Der Hauptteil analysiert die Funktionsweise der Wahrnehmung, die Bedeutung von Markenerlebnissen durch emotionale Konditionierung und konkrete Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. Integration der Kommunikation) visueller Medien.
Schlüsselwörter sind unter anderem: Visuelle Medien, Luxusmarken, Markenidentität, emotionale Konditionierung, Kaufabsicht und Werbewirkung.
Da sich Luxusprodukte oft nur schwer über rationale Vorteile unterscheiden lassen, ist die Vermittlung von emotionalen Konsumerlebnissen entscheidend, um sich abzuheben und Begehrlichkeit zu wecken.
Schlüsselbilder dienen als langfristige visuelle Anker, die eine konsistente Markenpositionierung sicherstellen und den Wiedererkennungswert in einer flüchtigen Werbewelt erhöhen.
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