Diplomarbeit, 2012
59 Seiten, Note: 1,0
1 Einblick/Zusammenfassung
2 Problem-/Aufgabenstellung
3 Literaturübersicht
4 Terminologie
4.1 Wertorientiertes Supply Chain Management
4.2 Working Capital (WC) und Working Capital Management (WCM)
4.3 Supply Chain Cost und COGS
4.4 Leasing
5 Supply Chain-Sicht
6 Forschungsmethodik
6.1 Benchmarking -Methode
6.2 Benchmarking Inhalt
6.3 Datenerfassung und Aufbereitung
6.4 Grenzen der Benchmarking-Studie
7 Durchführung der Benchmarking-Studie der Automobilindustrie
7.1 Benchmarking Teilnehmer
7.2 Die Entwicklungen von SC Kosten und Working Capital
7.3 Datenerhebungsproblematik
7.3.1 Zurechnung von Leasing
7.3.2 Abweichungen bei der Unternehmenswert (Einmaleffekt)
8 Ergebnisse und weitere Diskussionsfragen
9 Fazit
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Kennzahlen Working Capital (WC) und Cost of Goods Sold (COGS) auf den Unternehmenswert innerhalb der Automobilindustrie, um Verbesserungspotenziale in der Liquiditätssteuerung durch ein wertorientiertes Supply Chain Management aufzudecken.
7.3.1 Zurechnung von Leasing
„Die Hauptaktivitäten des Volkswagen-Konzerns gliedern sich in die beiden Konzernbereiche Automobile und Finanzdienstleistungen. Im Konzernbereich Automobile fassen wir die Entwicklung, die Produktion und den Verkauf von Fahrzeugen zusammen. Ein weiteres wichtiges Standbein des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen ist das Leasinggeschäft. Dieses wird durch die Volkswagen Leasing GmbH und ihren Zweigniederlassungen Audi Leasing, SEAT Leasing, Skoda Leasing sowie Europcar Leasing abgedeckt.“
Nach Angaben von „VW-Konzern“ sind im Geschäftsjahr 2004 im Konzernbereich Finanzdienstleistungen Umsatzerlöse in Höhe von 8,7 Mrd. € erwirtschaftet worden, was einer Erhöhung von 4,0% zum Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg sei vor allem auf die ausgeweiteten Geschäftsaktivitäten bei der Kundenfinanzierung und des Leasinggeschäftes zurückzuführen. Damit leistete der Konzernbereich Finanzdienstleistungen einen wesentlichen Beitrag zum Ergebnis des Volkswagen-Konzerns, der eine Erhöhung der Bilanzsumme aufgrund der ausgeweiteten Geschäftsaktivitäten um 17,9% sowie einen Anstieg bei den kurzfristigen Vermögenswerten um 27,3% zum Jahr 2003 bewirkt hat. Diese detaillierte Zahlenangabe ist nicht in jedem Bericht von Volkswagen explizit ausgewiesen. Daher werden solche Zahlen in den weiteren Berechnungsbeispielen, insbesondere Umsätze aus dem Leasinggeschäft, nicht berücksichtigt. Die erwirtschafteten Umsätze von den Leasinggeschäften werden also bei den im Folgenden dargestellten WC-Berechnungen vom Gesamtumsatz weder addiert noch subtrahiert.
1 Einblick/Zusammenfassung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung von Supply Chain Management für die Unternehmenswertbildung und definiert den Rahmen der empirischen Untersuchung.
2 Problem-/Aufgabenstellung: Das Kapitel thematisiert das Liquiditätspotenzial in der Automobilindustrie und begründet die Notwendigkeit eines aktiven Working Capital Managements.
3 Literaturübersicht: Hier werden die theoretischen Grundlagen und die verwendeten Kennzahlenkonzepte wie DCF-Methode und Working Capital-Berechnungsmodelle diskutiert.
4 Terminologie: Dieser Abschnitt definiert die zentralen Fachbegriffe wie wertorientiertes SCM, Working Capital, COGS und Leasing für das weitere Verständnis.
5 Supply Chain-Sicht: Hier wird die Branchendynamik, insbesondere in Krisenzeiten, und die Abhängigkeit zwischen Autoherstellern und Zulieferern beleuchtet.
6 Forschungsmethodik: Es wird der methodische Ansatz des Benchmarkings zur Analyse der Bilanzzahlen von 16 Unternehmen zwischen 2003 und 2008 erläutert.
7 Durchführung der Benchmarking-Studie der Automobilindustrie: Der Hauptteil präsentiert die empirischen Ergebnisse, analysiert SC-Kosten und Working Capital und diskutiert die Datenerhebungsproblematik.
8 Ergebnisse und weitere Diskussionsfragen: Hier werden die Erkenntnisse zusammengefasst und Ansätze für zukünftige Forschungsfragen abgeleitet.
9 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und der Bedeutung des Modells für Wissenschaft und Praxis.
Supply Chain Management, Working Capital, COGS, Unternehmenswert, Automobilindustrie, Benchmarking, Liquidität, Cash Conversion Cycle, Wertbeitrag, Leasing, Shareholder Value, Kostenmanagement, Finanzdienstleistungen, Datenvalidität, Unternehmenssteuerung
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Unternehmenswerten in der Automobilindustrie und untersucht, wie Änderungen in den Kennzahlen Working Capital und Cost of Goods Sold durch effizientes Supply Chain Management zur Wertgenerierung beitragen.
Zentrale Themen sind die wertorientierte Unternehmensführung, das Supply Chain Management, die Anwendung von Benchmarking-Methoden sowie die spezifische Betrachtung von Working Capital Management und Kostenstrukturen.
Das primäre Ziel ist es, in einem Benchmarking-Vergleich von 16 europäischen Unternehmen zu quantifizieren, in welchem Maße sich die beiden Werttreiber Working Capital und COGS an der Veränderung des Unternehmenswertes beteiligen.
Die Arbeit nutzt eine Sekundärdatenanalyse basierend auf Geschäftsberichten und der Amadeus-Datenbank, kombiniert mit dem Benchmarking-Ansatz nach Robert C. Camp und Quantifizierungsmodellen für Wertbeiträge.
Im Hauptteil werden die Benchmarking-Studie durchgeführt, die Verläufe von SC-Kosten und Working Capital grafisch analysiert und die Herausforderungen bei der Datenvalidität und der Leasing-Zurechnung detailliert erörtert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Supply Chain Management, Working Capital, Unternehmenswert, Automobilindustrie und Werttreiberanalyse geprägt.
Der Leasingeffekt stellt eine Anomalie in der Forderungsreichweite dar, die die Berechnung des Working Capital beeinflusst. Die Arbeit widerlegt die gängige Praxis, Forderungen aus Finanzdienstleistungen unkritisch in das Working Capital einzubeziehen.
Der Zeitraum wurde gewählt, da er eine langfristige Planungssicherheit nach wissenschaftlichen Standards (vgl. Wöhe) bietet, während kurzfristige Betrachtungen für die gewählte Methodik als weniger aussagekräftig gelten.
Die Studie deutet darauf hin, dass Zulieferer in Bezug auf die SCC-Wertgenerierung teilweise eine bessere Positionierung aufweisen als die Autohersteller (OEMs), was durch detaillierte Vergleiche der CCC-Komponenten untermauert wird.
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