Diplomarbeit, 2012
123 Seiten, Note: 1,3
1 Zur Relevanz des Pop-Up-Stores als Instrument des Marketings
2 Konzeptionelle Grundlagen und theoretische Ansätze zum Pop-Up-Store
2.1 Pop-Up-Stores
2.1.1 Zum Begriff des Pop-Up-Stores
2.1.2 Ziele und Wirkungen von Pop-Up-Stores
2.1.3 Einordnung von Pop-Up-Stores in den Bereich des Guerilla-Marketings
2.2 Zum Begriff der Einstellung
2.3 Relevante Theorien im Kontext der Pop-Up-Store-Forschung
2.3.1 Informationsintegrationstheorie
2.3.2 Einstellungs-Verhaltens Hypothese
2.3.3 Innovation-Adoptions-Theorie von Rogers
2.3.4 Commodity-Theorie
2.3.5 C/D-Paradigma
3 Konzeptionalisierung eines Untersuchungsmodells zur Analyse der Einstellung von Konsumenten gegenüber Pop-Up-Stores
3.1 Wirkung der Perceived Scarcity auf die Einstellung zum Pop-Up-Store
3.2 Wirkung der Exclusivity of Information auf die Einstellung zum Pop-Up-Store
3.3 Wirkung der Creativity of Facilities auf die Einstellung zum Pop-Up-Store
3.4 Wirkung der Attractiveness of Sales People auf die Einstellung zum Pop-Up-Store
3.5 Wirkung der Promotional Gifts auf die Einstellung zum Pop-Up-Store
3.6 Wirkung des Perceived Risks auf die Einstellung zum Pop-Up-Store
3.7 Wirkung der Einstellung zum Pop-Up-Store auf das Cross Buying
3.8 Wirkung der Einstellung zum Pop-Up-Store auf die Word-of-Mouth Intention
3.9 Wirkung der Einstellung zum Pop-Up-Store auf die Perceived Brand Innovativeness
3.10 Die Branche als moderierende Variable
3.11 General Curiosity als moderierende Variable
4 Empirische Überprüfung des Pop-Up-Store Modells am Beispiel von Tommy Hilfiger und Samsung
4.1 Auswahl einer geeigneten Untersuchungsmethode
4.1.1 Verfahren der Datenauswertung
4.1.2 Partial Least Squares als geeignetes Schätzverfahren
4.2 Datenerhebung
4.3 Die Operationalisierung der zu untersuchenden Konstrukte
4.3.1 Perceived Scarcity
4.3.2 Exclusivity of Information
4.3.3 Creativity of Facilities
4.3.4 Attractiveness of Sales People
4.3.5 Promotional Gifts
4.3.6 Perceived Risk
4.3.7 Einstellung zum Pop-Up-Store
4.3.8 Cross Buying Intention
4.3.9 Word-of-Mouth Intention
4.3.10 Brand Innovativeness
4.3.11 Branche
4.3.12 General Curiosity
4.4 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
4.4.1 Darstellung der Ergebnisse auf Messmodellebene
4.4.2 Darstellung der Ergebnisse auf Strukturmodellebene
4.4.3 Überprüfung des Moderatoreffekts
4.4.4 Interpretation der Ergebnisse
4.5 Implikationen für Praxis und Forschung
4.5.1 Implikationen für die Marketingpraxis
4.5.2 Implikationen für die Marketingforschung
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Erfolgsfaktoren bei der Planung von Pop-Up-Stores und deren Einfluss auf die Einstellung der Konsumenten. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, welche Faktoren eine positive Einstellung der Konsumenten gegenüber Pop-Up-Stores determinieren und welche Auswirkungen diese Einstellung wiederum auf markenrelevante Kennzahlen hat, wie beispielsweise die Kaufabsicht, die Weiterempfehlungsrate oder die wahrgenommene Marken-Innovativität.
3.1 Wirkung der Perceived Scarcity auf die Einstellung zum Pop-Up-Store
Perceived Scarcity (Wahrgenommene Verknappung) ist ein grundlegendes Konzept in der Wirtschaft und findet im Handel eine breite Anwendung. Das Scarcity-Prinzip oder das Prinzip der Verknappung beeinflusst, welchen Wert Verbraucher bestimmten Waren beimessen, wie bereits im Rahmen der Commodity-Theorie dargelegt. In der Praxis findet sich dieses Phänomen auch im Schlussverkauf oder beim Teleshopping. Bei Schluss- und Räumungsverkäufen muss der Kunde, bedingt durch die mengenmäßig begrenzte Ware mit anderen Konsumenten um diese konkurrieren. Die begehrten Produkte sind knapp und gleichzeitig ist ersichtlich, dass auch andere Konsumenten Interesse zeigen. Dabei spielt auch die Gefahr eines möglichen, drohenden Verlusts bei menschlichen Entscheidungen eine große Rolle. Das Unterbewusstsein gibt den Befehl, schneller zu sein, und den anderen Kunden beim Kauf zuvor zu kommen. Es entsteht ein Konsumenten Wettstreit (Consumer Competition). Die Kunden konkurrieren untereinander direkt um die Produkte.
Ebenso wird das Prinzip der Verknappung gezielt beim Teleshopping eingesetzt, hier sogar in verstärkter Form. Beim Teleshopping kann der Zuschauer live zusehen, wie die Ware weniger wird. Der Verbraucher weiß, wenn er nicht schnell genug kauft, ist die Ware ausverkauft. Ähnliches lässt sich auch bei Angeboten für Konzerte, Fußballspiele, Theateraufführungen und Ausstellungen (Events) aller Art beobachten. Das Angebot ist hier nur zeitlich begrenzt verfügbar, und oft ist es für den Verbraucher schwierig, an Tickets zu kommen. Das erhöht den Reiz des Haben-Wollens gemäß der Commodity-Theorie. Der Pop-Up-Store übernimmt dieses Prinzip, denn für den Konsumenten ist oftmals nicht ersichtlich, wie lange der Store existieren wird. Auch wenn klar ist, dass der Pop-Up-Store z.B. genau 6 Werktage geöffnet ist, hat der Verbraucher das Gefühl etwas zu verpassen wenn er zu spät erscheint und ihm andere Kunden, die begrenzte begehrte Ware bereits weggeschnappt haben.
1 Zur Relevanz des Pop-Up-Stores als Instrument des Marketings: Diese Einleitung beschreibt den Wandel im Konsumentenverhalten und die Notwendigkeit für Unternehmen, durch innovative Formate wie Pop-Up-Stores Aufmerksamkeit und Interaktion zu generieren.
2 Konzeptionelle Grundlagen und theoretische Ansätze zum Pop-Up-Store: Dieses Kapitel definiert Pop-Up-Stores, ordnet sie in den Bereich des Guerilla-Marketings ein und erörtert relevante verhaltenswissenschaftliche Theorien als theoretische Basis.
3 Konzeptionalisierung eines Untersuchungsmodells zur Analyse der Einstellung von Konsumenten gegenüber Pop-Up-Stores: Hier wird das Untersuchungsmodell entwickelt, in dem verschiedene Einflussfaktoren auf die Einstellung zum Pop-Up-Store in Hypothesen operationalisiert werden.
4 Empirische Überprüfung des Pop-Up-Store Modells am Beispiel von Tommy Hilfiger und Samsung: Dieses Kapitel beschreibt die Untersuchungsmethode (PLS), die Datenerhebung, die Messmodell-Gütekriterien sowie die Ergebnisse der Hypothesentests.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Diese Zusammenfassung resümiert die Hauptergebnisse der Studie und gibt Empfehlungen für die zukünftige Forschung sowie für die praktische Umsetzung durch Unternehmen.
Pop-Up-Store, Guerilla-Marketing, Konsumenteneinstellung, Perceived Scarcity, Commodity-Theorie, Cross Buying, Word-of-Mouth, Brand Innovativeness, Partial Least Squares, PLS, General Curiosity, Einkaufserlebnis, Konsumentenverhalten, Marketingforschung, Verkaufsförderung.
Die Arbeit analysiert die Erfolgsfaktoren von Pop-Up-Stores und deren positive Auswirkungen auf die Einstellung der Konsumenten zur Marke, gemessen an Faktoren wie Kaufabsicht und Weiterempfehlungsrate.
Die zentralen Felder umfassen die Einstellungsbildung von Konsumenten, die psychologischen Effekte von Verknappung (Scarcity), die Bedeutung des Shopping-Ambientes sowie die Auswirkungen des Pop-Up-Konzepts auf Markenimage und Kundenbindung.
Das Ziel ist es, zu identifizieren, welche Faktoren eine positive Einstellung der Konsumenten zum Pop-Up-Store bewirken und inwiefern diese Einstellung das spätere Verhalten der Kunden sowie die Wahrnehmung der Marke beeinflusst.
Die Arbeit nutzt ein kausalanalytisches Untersuchungsmodell, das unter Anwendung der varianzbasierten Strukturgleichungsmodellierung (Partial Least Squares, kurz PLS) empirisch überprüft wurde.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Fundierung und Konzeptionalisierung des Modells sowie die anschließende empirische Überprüfung anhand der Marken Tommy Hilfiger und Samsung durch eine Online-Befragung.
Wichtige Begriffe sind Pop-Up-Store, Guerilla-Marketing, Perceived Scarcity, Cross Buying, Word-of-Mouth, Brand Innovativeness und Partial Least Squares.
Das wahrgenommene Risiko ist kritisch, weil Konsumenten bei Pop-Up-Stores Sorgen bezüglich der Umtauschbarkeit oder der zeitlichen Verfügbarkeit der Waren haben, was die Einstellung negativ beeinflussen kann.
Nein, die Studie zeigt, dass eine exklusive Informationsstreuung nicht zwangsläufig bei jeder Marke einen positiven Effekt hat, sondern insbesondere von der bestehenden Markenbekanntheit und dem Markenimage abhängt.
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