Bachelorarbeit, 2010
67 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Begriffsdefinition Unternehmenskommunikation
2.2 Nutzen der Unternehmenskommunikation
2.3 Begriffsdefinition Employer Branding
2.4 Nutzen einer Employer Brand
2.5 Abgrenzung zum Personalmarketing
3 Markenaufbau
3.1 Positionierung von Marken
3.2 Positionierung einer Employer Brand
3.2.1 Planung
3.2.2 Durchführung
3.2.3 Kontrolle
3.3 Besonderheiten beim Markenaufbau einer Employer Brand
3.4 Bedeutung der Unternehmenskommunikation beim Aufbau einer Employer Brand
4 Aufbau einer Arbeitgebermarke in Krisenzeiten
4.1 Veränderung des Arbeitsmarktes und der Personalpolitik in Krisenzeiten
4.2 Die Notwendigkeit einer Employer Brand in Krisenzeiten
4.3 Bedeutung des internen Employer Brandings in Krisenzeiten
4.4 Kommunikationsinstrumente des Employer Brandings
4.4.1 Internet als kostengünstiges Medium
5 Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für eine Arbeitgebermarke in Krisenzeiten
6 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht den Markenaufbau als zentrales Element des Employer Brandings und analysiert dessen strategische Bedeutung, insbesondere unter den herausfordernden Bedingungen wirtschaftlicher Krisenzeiten. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, wie Unternehmen auch in Rezessionsphasen eine nachhaltige Arbeitgebermarke aufbauen können, um ihre Wettbewerbsfähigkeit im Kampf um Talente langfristig zu sichern.
3.2.1 Planung
Zur Planung gehört eine Analyse der Stärken und Schwächen eines Unternehmens, diese ist Grundlage für die Ermittlung des Ist-Zustandes. Es geht hier um die Beantwortung der Frage, welche Unternehmenseigenschaften für einen potentiellen Bewerber interessant sind und welche Eigenschaften für das Unternehmen stehen. Eine sorgfältige Analyse und der Konsens hinsichtlich der analysierten Parameter können eine sichere Basis für den Aufbau einer Arbeitgebermarke bilden. Diese Überlegungen gehen der Bildung eines unverwechselbaren, glaubwürdigen, griffigen und emotional ansprechenden Arbeitgeberimages voraus.
Dabei ist individuell zu untersuchen, welche Eigenschaften in einem Unternehmen zutreffend oder weniger zutreffend sind. Ein solches Werkzeug ist die SWOT-Analyse, sie gibt Auskunft auf welchen positiv belegten Arbeitnehmereigenschaften aufgebaut werden kann und wo optimiert werden muss. SWOT steht für die englischen Begriffe Strengths (Stärken), Weaknesses (Schwächen), Opportunities (Möglichkeiten, Chancen) und Threats (Bedrohungen; Risiken). Die SWOT-Analyse beinhaltet eine interne Analyse (Strengths/Weaknesses) und eine externe Analyse (Opportunities/Threats) dies ist im Sinne einer identitätsorientierten Markenführung mit dem Ziel der Herausarbeitung einer kommunikativen Problemstellung. Unternehmensinterne Einflussfaktoren geben ein Bild über die interne Unternehmenssituation und die gegebenen Voraussetzungen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Markenaufbaus im Kontext des Employer Brandings ein und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit.
2 Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Unternehmenskommunikation und Employer Branding definiert, ihr Nutzen verdeutlicht und eine Abgrenzung zum Personalmarketing vorgenommen.
3 Markenaufbau: Das Kapitel beschreibt den komplexen Prozess der Markenpositionierung, stellt Instrumente wie die Balanced Scorecard vor und erörtert Besonderheiten der Employer Brand gegenüber Produktmarken.
4 Aufbau einer Arbeitgebermarke in Krisenzeiten: Der Fokus liegt auf den veränderten Rahmenbedingungen durch Wirtschaftskrisen und der Notwendigkeit, Employer Branding als strategisches Instrument zur Krisenbewältigung und Bindung von Talenten zu nutzen.
5 Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für eine Arbeitgebermarke in Krisenzeiten: Dieses Kapitel leitet konkrete Strategien ab, wie Unternehmen ihre Reputation in Krisen schützen und durch antizyklische Investitionen gestärkt daraus hervorgehen können.
6 Schlussbetrachtung: Es erfolgt eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse, wobei die Bedeutung langfristiger Planung und die Rolle des Internets hervorgehoben werden.
Employer Branding, Arbeitgebermarke, Markenaufbau, Unternehmenskommunikation, Krisenmanagement, Personalmarketing, Talent Relationship Management, Employer Value Proposition, Positionierung, Mitarbeiterbindung, Integrierte Kommunikation, Human Resources, Arbeitsmarkt, Web 2.0, Reputation.
Die Arbeit behandelt den Aufbau einer Arbeitgebermarke (Employer Brand) als einen strategischen Managementprozess, der besonders in Krisenzeiten eine entscheidende Rolle für den Unternehmenserfolg spielt.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Markenaufbau, der Unternehmenskommunikation, den Besonderheiten der Personalpolitik in Krisenzeiten und der internen sowie externen Ausgestaltung von Employer Branding-Strategien.
Das Hauptziel ist es, den Markenaufbau als wesentliches Merkmal des Employer Brandings zu definieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen trotz finanzieller Einschränkungen in Krisenzeiten eine nachhaltige Arbeitgebermarke positionieren können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Theorien des Corporate Brandings und der Markenführung, die für den Bereich des Personalmanagements adaptiert und auf die spezifische Situation in Krisenzeiten übertragen wurden.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen (Markenbildungsprozesse) als auch praxisorientierte Ansätze (Planung, Durchführung, Kontrolle) sowie die Auswirkungen der Finanzkrise auf den Arbeitsmarkt analysiert.
Wichtige Begriffe sind Employer Branding, Arbeitgebermarke, Krisenmanagement, Mitarbeiterbindung, Employer Value Proposition (EVP) und integrierte Unternehmenskommunikation.
Gerade in Zeiten von Rezession und Unsicherheit dient die Arbeitgebermarke als Orientierungsanker für Mitarbeiter und Talente, schützt vor einem Reputationsverlust und bereitet das Unternehmen strategisch auf die kommende Aufschwungphase vor.
Sie ist ein interdisziplinärer Prozess, der sicherstellt, dass alle Kommunikationsaktivitäten ein konsistentes und authentisches Bild des Unternehmens als Arbeitgeber nach innen und außen vermitteln.
Dabei geht es darum, die Arbeitgeberpositionierung auch innerhalb der Belegschaft erlebbar zu machen, um Mitarbeiter zu überzeugten Markenbotschaftern zu entwickeln und so die Fluktuation zu senken.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

