Diplomarbeit, 2013
51 Seiten, Note: 2
1. EINLEITUNG
1.1 Stand der Technik
1.1.1 Powermat – Drahtlose Akkuladetechnik
2. GRUNDLAGEN
2.1 Elektromagnetismus
2.2 Magnetische Feldstärke
2.3 Übertragungsarten:
2.3.1 • Kapazitive Kopplung:
2.3.2 • Induktive Kopplung:
2.3.3 • Radiative Kopplung:
2.3.4 • Galvanische Kopplung:
2.4 Funktionsprinzip
2.5 Grundaufbau
3. EXPERIMENTE ZUM PRINZIP DER LUFTSPULEN ÜBERTRAGUNG
3.1 Ladespule
4. ENTWICKLUNG DER SCHALTUNG
4.1 Beschreibung der Dioden
4.2 Primärseite
4.2.1 Beschreibung der wichtigsten Bauteile:
4.3 Sekundärseite
5. TESTS
5.1 Spannungsverläufe bei Last und im Leerlauf
5.2 Deckungsgleichheit der Spulen
5.3 Ladekurve des RC-Auto
6. MECHANISCHER AUFBAU
7. SCHLUSSFOLGERUNGEN
7.1 Anpassung der Resonanzfrequenz
7.2 Automatische Positionierung der Sekundärspule
7.3 Änderung Geometrie der Spule
7.4 Adaptierung des entwickelten Modells für KFZ Elektroautos
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit ist die Entwicklung und Realisierung eines Systems zur kontaktlosen Energieübertragung für ein ferngesteuertes Elektro-Modellauto. Dabei wird untersucht, wie mittels Induktion ausreichend Energie übertragen werden kann, um den Akkumulator des Modells effizient zu laden, wobei besonderes Augenmerk auf den Wirkungsgrad, die Kosten und die Benutzerfreundlichkeit gelegt wird.
4.2.1.2 MOSFET Treiber
Bei der folgenden Abbildung 4.9 handelt es sich um eine Treiberschaltung mit Bootstrapping.
Um den oberen Transistor in einer n-Kanal-Halbbrücke durchschalten zu können, muss zwischen dem Ausgang der Halbbrücke (Verbindungspunkt beider Leistungstransistoren) und dem Gate eine Spannung angelegt werden. Dies kann mit Hilfe einer Bootstrapping-Schaltung geschehen.
Wird am Steuereingang eine Spannung angelegt, so wird der untere Leistungstransistor (langsam) durchgeschaltet. Gleichzeitig wird die Gate-Spannung des oberen Leistungstransistors über den Bipolar Transistor und den unteren Leistungstransistor kurzgeschlossen. Am Ausgang der Halbbrücke liegt somit Massepotenzial an, wodurch sich der Kondensator über die Diode auflädt. Wird nun der Steuereingang mit Masse verbunden sperrt nicht nur der untere Leistungstransistor, sondern auch der Bipolar Transistor, wodurch sich die Gate-Kapazität des oberen Leistungstransistors über den Widerstand auflädt, zunächst aus der Versorgungsspannung. Wenn die Ausgangsspannung steigt, durch eine induktive Last oder weil der obere Leistungstransistor zu leiten beginnt, pflanzt sich dieser Spannungshub über den Kondensator fort, die Diode sperrt und das Potenzial für die Versorgung des Gates steigt wie gewünscht über das der Versorgungsspannung an.
1. EINLEITUNG: Vorstellung des Projekts zur kontaktlosen Ladung eines Modellautos mittels Induktion sowie Definition der Zielsetzung hinsichtlich Leistung und Ladezeit.
2. GRUNDLAGEN: Erläuterung der physikalischen Prinzipien des Elektromagnetismus und der magnetischen Feldstärke sowie eine Übersicht verschiedener Kopplungsarten für die Energieübertragung.
3. EXPERIMENTE ZUM PRINZIP DER LUFTSPULEN ÜBERTRAGUNG: Dokumentation der ersten praktischen Versuche mit einem Lufttransformator zur Demonstration der kontaktlosen Energieübertragung.
4. ENTWICKLUNG DER SCHALTUNG: Beschreibung des technischen Aufbaus von Primär- und Sekundärseite, inklusive Bauteilauswahl wie Dioden, MOSFETs und Treiberschaltungen.
5. TESTS: Detaillierte Darstellung der Messreihen zu Spannungsverläufen, Wirkungsgraden in Abhängigkeit von der Spulenpositionierung und der Ladekurve des Modells.
6. MECHANISCHER AUFBAU: Erläuterung der mechanischen Konstruktion zur Halterung und Positionierung der Komponenten sowie der Integration des Systems in das RC-Auto.
7. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich Wirkungsgrad und Kosten sowie ein Ausblick auf zukünftige Anwendungsgebiete und Optimierungsmöglichkeiten.
Induktive Energieübertragung, Lufttransformator, Schwingkreis, Resonanzfrequenz, Modellauto, MOSFET, Wirkungsgrad, Bootstrapping, Treiberschaltung, kontaktloses Laden, Magnetfeld, Induktion, Elektronik, Leistungselektronik, Ladespule.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Systems, um ein ferngesteuertes Elektro-Modellauto kontaktlos und somit kabellos aufzuladen.
Zentrale Themen sind die induktive Energieübertragung über Lufttransformatoren, der Aufbau von Schwingkreisen zur Resonanzoptimierung sowie die Entwicklung der entsprechenden Leistungselektronik.
Das Ziel ist es, durch Anfahren einer definierten Parkfläche eine Leistung von mindestens 2 Watt kontaktlos zu übertragen, um den Akkumulator des Modellautos ohne manuelle Kabelverbindung zu laden.
Die Arbeit kombiniert theoretische Grundlagen zur elektromagnetischen Induktion mit empirischen Versuchsreihen, bei denen Oszilloskope und Multimeter zur Vermessung von Spannungen, Strömen und Wirkungsgraden eingesetzt werden.
Der Hauptteil umfasst die Entwicklung der Primär- und Sekundärschaltungen, die Auswahl geeigneter Bauteile (Dioden, MOSFET-Treiber), den mechanischen Aufbau sowie die systematische Testphase unter verschiedenen Bedingungen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie induktive Energieübertragung, Lufttransformator, Resonanzfrequenz, Wirkungsgrad und kontaktloses Laden beschreiben.
Bei einer optimalen Lage des Autos zur Ladespule konnte ein Wirkungsgrad von 54 % gemessen werden.
Der Ladevorgang des Akkumulators im Modellauto benötigt in der realisierten Konfiguration ca. 3 Stunden.
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