Bachelorarbeit, 2012
97 Seiten, Note: 1,9
1 Ausgangssituation und Zielsetzung
2 Personalbeschaffung
2.1 Klassische Instrumente der Personalbeschaffung
2.1.1 Interne Personalbeschaffung
2.1.1.1 Der Begriff der internen Personalbeschaffung
2.1.1.2 Interne Stellenausschreibung und Versetzung
2.1.1.3 Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter
2.1.1.4 Vorteile der internen Personalbeschaffung
2.1.1.5 Nachteile der internen Personalbeschaffung
2.1.2 Externe Personalbeschaffung
2.1.2.1 Der Begriff der externen Personalbeschaffung
2.1.2.2 Stellenanzeigen in der Zeitung
2.1.2.3 Vermittlung durch die Bundesagentur für Arbeit
2.1.2.4 Personalberater
2.1.2.5 Personalleasing
2.1.2.6 Vorteile der externen Personalbeschaffung
2.1.2.7 Nachteile der externen Personalbeschaffung
2.2 Methoden des E-Recruitings
2.2.1 Definition
2.2.2 Instrumente des E-Recruitings
2.2.2.1 Online-Jobbörsen
2.2.2.2 Homepage der Unternehmen
2.2.2.3 Bewerbung per Online-Formular und per E-Mail
2.2.2.4 Online-Assessment-Center
2.2.2.5 Employer Branding
2.2.2.6 Web 2.0
2.3 Datenschutz
3 Vergleich zwischen den klassischen Personalbeschaffungsmethoden und dem E-Recruiting
3.1 Vor- und Nachteile der klassischen Personalbeschaffungsmethoden
3.2 Vor- und Nachteile des E-Recruitings
4 Auswertung der Online-Umfrage
4.1 Differenzierung zwischen Alter und Nutzung von E-Recruitinginstrumenten
4.2 Differenzierung zwischen Arbeitnehmern in der Versicherungsbranche und branchenfremder Arbeitnehmern in Bezug auf E-Recruiting
5 Optimale Zusammensetzung von klassischer Personalbeschaffung und E-Recruiting
6 Fazit
Diese Arbeit untersucht die Relevanz und Anwendung moderner E-Recruiting-Methoden im Vergleich zu klassischen Personalbeschaffungsstrategien. Ziel ist es zu analysieren, welche Methoden unter welchen Bedingungen – insbesondere im Hinblick auf Altersgruppen und Branchenzugehörigkeit – effektiver sind und wie ein optimaler Mix aus beiden Welten gestaltet werden kann.
2.1.1.1 Der Begriff der internen Personalbeschaffung
Die Personalbeschaffung unterteilt sich in die interne und externe Personalbeschaffung. Die interne Personalbeschaffung wird wiederrum unterteilt in Bedarfsdeckung mit und ohne Personalbewegung. Bei der Bedarfsdeckung mit Personalbewegung versuchen Unternehmen eine offene Stelle vorerst durch ihr bereits vorhandenes Personal zu decken, da durch externes Personal ein höherer Kosten- und Zeitaufwand entsteht. Unter die Bedarfsdeckung mit Personalbewegung fallen Versetzung durch Weisung/ Änderungskündigung, Stellenclearing, innerbetriebliche Stellenausschreibung und Personalentwicklung. Um unter dem verfügbaren Personal einen geeigneten Arbeitnehmer zu finden, ist es hilfreich, Daten wie bspw. vorhandene Aus- und Weiterbildungen, sowie vorhandenes Potenzial des Personals in der Personalakte oder Ähnlichem zu speichern. Vor allem zur Deckung des Führungskräftepersonals greifen Unternehmen gerne auf die interne Personalbeschaffung, auch ‚Rekrutierung aus den eigenen Reihen‘ genannt, zurück, da es sich hierbei um eine Positionen mit viel Verantwortung handelt, man einen internen Mitarbeiter bereits kennt und ihm vertraut.
1 Ausgangssituation und Zielsetzung: Einleitung in die Thematik der Personalbeschaffung und Definition der Forschungsfragen zur Gegenüberstellung klassischer und elektronischer Methoden.
2 Personalbeschaffung: Detaillierte Darstellung der internen und externen klassischen Instrumente sowie Einführung in die verschiedenen E-Recruiting-Methoden und datenschutzrechtliche Aspekte.
3 Vergleich zwischen den klassischen Personalbeschaffungsmethoden und dem E-Recruiting: Direkte Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile, um die Eignung der jeweiligen Ansätze in verschiedenen Szenarien zu klären.
4 Auswertung der Online-Umfrage: Empirische Analyse der Umfragedaten mit Differenzierung nach Altersgruppen sowie nach Branchenzugehörigkeit.
5 Optimale Zusammensetzung von klassischer Personalbeschaffung und E-Recruiting: Ableitung einer effizienten Strategie für Unternehmen zur Kombination verschiedener Rekrutierungswege unter Berücksichtigung von Kosten- und Effektivitätsvorteilen.
6 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der Entwicklung und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung digitaler Instrumente in der Personalsuche.
Personalbeschaffung, E-Recruiting, Online-Jobbörsen, Employer Branding, Personalmarketing, Online-Assessment-Center, Web 2.0, Interne Personalbeschaffung, Externe Personalbeschaffung, Social Media, Personalleasing, Bewerbermanagement, Recruiting-Strategie.
Die Arbeit analysiert den Wandel in der Personalbeschaffung durch den Einzug digitaler Medien und vergleicht diese mit traditionellen Methoden.
Die zentralen Felder sind die klassische interne und externe Personalbeschaffung, die verschiedenen Instrumente des E-Recruitings (wie Jobbörsen, Web 2.0, Employer Branding) sowie ein direkter Vergleich beider Welten.
Ziel ist es zu bewerten, welche Beschaffungsmethoden unter welchen Bedingungen (z.B. Zielgruppe, Branche) am effektivsten sind und wie ein optimaler Rekrutierungsmix aussieht.
Die Verfasserin führte eine Online-Umfrage mit 80 Teilnehmern durch, die nach Alter und Branchenzugehörigkeit differenziert wurden, um deren Präferenzen bei der Jobsuche zu untersuchen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Personalbeschaffung, die Methoden des E-Recruitings inklusive rechtlicher Fragen und eine umfassende Auswertung der eigenen Umfragedaten.
Die wichtigsten Schlagworte sind Personalbeschaffung, E-Recruiting, Employer Branding, Online-Jobbörsen und Social Media Recruiting.
Die Arbeit stellt fest, dass die Generation Y mit neuen Technologien aufgewachsen ist, wodurch eine digitale Präsenz des Arbeitgebers, etwa über Social Media, für die Zielgruppenansprache essenziell geworden ist.
Die Umfrage zeigt, dass für ältere Arbeitnehmer ab 45 Jahren klassische Wege wie Zeitungsanzeigen deutlich relevanter sind und E-Recruiting-Instrumente von dieser Gruppe kaum zur aktiven Jobsuche genutzt werden.
Laut der durchgeführten Umfrage lassen sich kaum grobe Unterschiede zwischen den Arbeitnehmern in der Versicherungsbranche und branchenfremden Arbeitnehmern feststellen; beide Gruppen setzen stark auf Empfehlungen und klassische Wege.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

