Masterarbeit, 2012
82 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung der Arbeit
1.3. Begriffserklärungen
1.3.1. Hotel – Hotellerie
1.3.2. Betriebsformen in der Hotellerie
1.3.3. Kategorien von Hotels
1.3.4. Personal in der Hotellerie
1.3.5. Berufe und Berufsgruppen in der Hotellerie
1.3.6. Methoden der Personalbeschaffung
1.4. Kapitelübersicht
2. Umfeld der Personalbeschaffung
2.1. Betriebe in der Hotellerie als Anbieter von Dienstleistungen
2.2. Arbeitsbedingungen in der Hotellerie
2.3. Besonderheiten der Hotellerie in Wien
2.3.1. Entwicklung des Tourismus in Wien
2.3.2. Zunahme an Beherbergungskapazitäten
2.3.3. Hotels der 4- und 5-Sterne Kategorie in Wien als Jahresbetriebe
2.3.4. Eigener Kollektivvertrag für die Hotellerie in Wien
3. Grundlagen der Personalbeschaffung
3.1. Aufgaben der Personalbeschaffung
3.2. Personalbeschaffung als Teil des Personalmanagements
3.3. Personalbedarfsplanung als Basis der Personalbeschaffung
3.3.1. Begriff des Personalbedarfs
3.3.2. Ablauf der Personalbedarfsplanung
3.4. Prozess der Personalbeschaffung
3.5. Interne und externe Personalbeschaffung
3.5.1. Interne Personalbeschaffung
3.5.2. Externe Personalbeschaffung
3.5.3. Vor- und Nachteile interner bzw. externer Personalbeschaffung
3.6. Die Personalbeschaffung am ausländischen Arbeitsmarkt
3.6.1. EU-Arbeitsmarkt
3.6.2. Drittstaaten als Arbeitsmarkt
4. Rolle der Berufe und Berufsgruppen bei der Personalbeschaffung
4.1. Ausgangslage
4.2. Entlohnung des Personals
4.3. Berufsgruppen der Arbeiterinnen und Arbeiter
4.4. Berufsgruppen der Angestellten
5. Instrumente der Personalbeschaffung
5.1. Funktionen
5.2. Übersicht
5.3. Stellenanzeigen
5.3.1. Printmedien
5.3.2. elektronische Medien („E-Recruiting“)
5.4. Kooperation mit Ausbildungsinstituten („College-Recruiting“)
5.5. Anwerbung über Betriebsangehörige
5.6. Vermittlung durch Dritte
5.6.1. Arbeitsmarktservice
5.6.2. Personalberatungsfirmen
5.7. Dienstleistung durch externes Personal
5.7.1. Outsourcing
5.7.2. Arbeitskräfteüberlassung
6. Forschungsfragen
7. Methoden der empirischen Untersuchung
7.1. Erhebungsmethode: Leitfadengestütztes Interview
7.2. Auswahl der Interviewpartnerinnen und Interviewpartner
7.3. Interviewablauf
7.4. Analysemethode: Qualitative Inhaltsanalyse
8. Darstellung der Untersuchungsergebnisse
8.1. Erfahrungshintergrund und Fachkompetenz der Interviewpartnerinnen und Interviewpartner
8.2. Instrumente der Personalbeschaffung – gereiht nach Häufigkeit der Nennung
8.2.1. Überblick
8.2.2. Online-Jobbörsen – die Hauptquelle
8.2.3. Karriereplattformen in internationalen Hotelkonzernen
8.2.4. Stellenangebote auf der firmeneigenen Homepage
8.2.5. Mundpropaganda – oder andere informelle Kanäle
8.2.6. Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice
8.2.7. Rolle der klassischen Printmedien
8.2.8. Suche von Personal im eigenen Hotelbetrieb
8.2.9. Personalberatungsfirmen
8.3. Arbeitskräfteüberlassung oder Outsourcing – in der Wiener Hotellerie relevant?
8.3.1. Outsourcing
8.3.2. Arbeitskräfteüberlassung
8.4. Instrumente der Personalbeschaffung – bezogen auf die einzelnen Berufsgruppen
8.5. Öffnung des EU-Arbeitsmarktes – neue Chancen für die Personalsuche in der Wiener Hotellerie?
8.6. Spezielle Rahmenbedingungen der Personalbeschaffung
8.7. Nachwuchsförderung in der Wiener Hotellerie
8.8. Herausforderungen
8.8.1. Image der Berufe und des Berufsbildes in der Hotellerie
8.8.2. Zuwachs an Hotels in Wien
9. Diskussion der Ergebnisse, Schlussfolgerungen und Ausblick
9.1. Allgemeines
9.2. Relevanz der einzelnen Instrumente der Personalbeschaffung
9.2.1. Internet als Hauptinstrument
9.2.2. Informelle Kanäle als bedeutendes Instrument
9.2.3. Arbeitsmarktservice – besser als sein Ruf
9.2.4. Printmedien – bei der Personalbeschaffung im Rückzug
9.2.5. Personalberatung – Instrument nur für Managementpositionen
9.3. Bedeutung der Berufe und Berufsgruppen für die Personalbeschaffung
9.3.1. Relevante Berufe und Berufsgruppen
9.3.2. Instrumente der Personalbeschaffung für die Berufsgruppe der Fachkräfte
9.3.3. Instrumente der Personalbeschaffung für die Berufsgruppe der Hilfskräfte
9.4. Arbeitskräfteüberlassung als zweischneidiges Schwert
9.5. Externe vor interner Personalbeschaffung
9.6. Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes als Herausforderung für die Personalbeschaffung
9.7. Kooperation mit Bildungseinrichtungen und Nachwuchsförderung
9.8. Ausblick
9.9. Anregung zu weiterer Forschungstätigkeit
Die vorliegende Arbeit untersucht, welche spezifischen Methoden und Instrumente von Hotels der 4- und 5-Sterne-Kategorie in Wien zur Personalbeschaffung eingesetzt werden, um trotz Fachkräftemangel und hoher Fluktuation den Personalbedarf für verschiedene Berufsgruppen zu decken.
1.1. Problemstellung
Anlässlich des fünften Arbeitsmarktgipfels von Gewerkschaft vida und WKÖ im November 2011 hat der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz festgestellt, dass die heimische Tourismusbranche ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor ist und bleibt. Sie hat 2010 rund 7,5 % des gesamten Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet. Im Jahresschnitt sind mehr als 180.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Hotel und Gastgewerbe beschäftigt. Das macht 5,4 % aller Arbeitskräfte aus (e¹: vgl. Wirtschaftskammer Österreich. Tourismus-Freizeit. Rauner, A., 2011. Hundstorfer, Kaske, Schenner: Rasch auf Herausforderungen im Tourismus reagieren!). Trotzdem klagt die Tourismusbranche seit Jahren über einen Mangel an Lehrlingen sowie an Facharbeiterinnen und Facharbeitern; dazu kommt eine hohe Fluktuation (e: vgl. Medianet, 2012, Arbeitsbedingungen im Tourismus miserabel?).
Ohne in der folgenden Arbeit die Hintergründe dieser Situation beleuchten zu wollen und zu können, zeigt sich daran die Relevanz von professionellen und effizienten Methoden bei der Akquise von Personal. Denn bei einem Mangel an geeigneten Stellenwerberinnen und Stellenwerbern auf dem Arbeitsmarkt und zusätzlich hoher Veränderungsbereitschaft von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Suche und Aufnahme von Personal eine wichtige Aufgabe in der Administration von Tourismusbetrieben. Das gilt ganz besonders auch für die Hotelbetriebe der 4- und 5-Sterne-Kategorie in Wien.
1. Einleitung: Beschreibt die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in Österreich, problematisiert den Fachkräftemangel sowie die Fluktuation und definiert das Forschungsziel der Arbeit.
2. Umfeld der Personalbeschaffung: Beleuchtet die Besonderheiten der Wiener Hotellerie, insbesondere die Struktur als Ganzjahresbetriebe und die Bedeutung von Dienstleistungsqualität.
3. Grundlagen der Personalbeschaffung: Definiert Fachbegriffe, erläutert den Prozess der Personalbedarfsplanung sowie die Unterscheidung zwischen interner und externer Beschaffung.
4. Rolle der Berufe und Berufsgruppen bei der Personalbeschaffung: Analysiert, wie Kollektivverträge und spezifische Qualifikationsprofile die Suche nach Personal beeinflussen.
5. Instrumente der Personalbeschaffung: Detaillierte Darstellung der Kommunikationskanäle wie E-Recruiting, Printmedien, Kooperationen und externe Dienstleister.
6. Forschungsfragen: Präzisierung der zentralen Fragestellung und Untergliederung in sechs spezifische Analysefragen.
7. Methoden der empirischen Untersuchung: Erläutert das leitfadengestützte Interview als Erhebungsmethode und die Auswahl der Experten.
8. Darstellung der Untersuchungsergebnisse: Präsentation der erhobenen Daten aus den Experteninterviews in Bezug auf Instrumente, Herausforderungen und Nachwuchsförderung.
9. Diskussion der Ergebnisse, Schlussfolgerungen und Ausblick: Kritische Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen, Synthese mit dem theoretischen Rahmen und Anregungen für die Zukunft.
Personalbeschaffung, Wiener Hotellerie, E-Recruiting, Fachkräftemangel, Personalmanagement, Dienstleistungsqualität, Arbeitsmarktservice, Employer Branding, Berufe, Berufsgruppen, Personalmarketing, Personalleasing, Outsourcing, Nachwuchsförderung, Tourismuswirtschaft.
Die Arbeit untersucht, welche Methoden und Instrumente Hotels der 4- und 5-Sterne-Kategorie in Wien nutzen, um qualifiziertes Personal für verschiedene Berufsgruppen zu finden.
Zentrale Themen sind die Instrumente der Personalsuche (E-Recruiting, Empfehlungen, AMS), die Bedeutung spezifischer Berufsgruppen, die Rahmenbedingungen des Wiener Tourismusmarktes sowie die Herausforderungen durch den Fachkräftemangel.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Hotels in Wien ihre Personalbeschaffung effizient gestalten, um dem Mangel an Fachkräften und der hohen Mitarbeiterfluktuation entgegenzuwirken.
Die Autorin verwendet eine qualitative Untersuchungsmethode, die auf leitfadengestützten Interviews mit neun Experten aus führenden Wiener Hotels basiert.
Der Hauptteil behandelt sowohl theoretische Grundlagen des Personalmanagements als auch die empirischen Ergebnisse zu konkreten Recruiting-Instrumenten, Arbeitskräfteüberlassung und dem Einfluss externer Faktoren auf die Personalsuche.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Personalbeschaffung in der Wiener Hotellerie, Employer Branding, E-Recruiting und Fachkräftemangel definieren.
Die Untersuchung verdeutlicht, dass informelle Kanäle und Empfehlungen durch bestehende Mitarbeiter für die Wiener Hotels ein überaus bedeutendes und zielführendes Instrument zur Personalakquise darstellen.
Die Hotels sehen darin Chancen zur Personalbeschaffung, stehen jedoch vor Problemen bei der Qualifikation, insbesondere der Sprachkompetenz, weshalb die Rekrutierung weiterhin hohe Anforderungen an das Profil stellt.
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