Bachelorarbeit, 2012
52 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Definition von Adipositas
3. Entstehung von Adipositas
3.1. Genetik
3.2. Bewegungsmangel
3.3. Ernährung und Essverhalten
4. Auswirkungen und Folgen der Adipositas
4.1. Medizinische Folgen
4.1.1. Herz-Kreislauf und Stoffwechsel
4.1.2. Lunge und Atemwege
4.1.3. Orthopädische Schäden
4.1.4. Hormonelle Beeinträchtigungen
4.1.5. Persistenz
4.2. Psychologische Folgen
4.2.1. Angst und Depression
4.2.2. Binge-Eating-Störung
4.2.3. Selbstbild
4.3. Psychosoziale Folgen
4.3.1. Funktionalität und Lebensqualität
4.3.2. Schule
4.3.3. Soziale Kompetenz
5. Therapie einer Adipositas
5.1. Ernährung
5.2. Bewegung
5.3. Verhalten
5.4. Qualität
6. Prognose
7. Schlussbemerkung
Diese Arbeit analysiert die Ursachen, vielfältigen medizinischen, psychologischen und psychosozialen Auswirkungen von Adipositas bei Kindern im Grundschulalter und beleuchtet Ansätze für die Soziale Arbeit, um betroffene Familien frühzeitig zu unterstützen.
4.2.1. Angst und Depression
In der Literatur wird das Auftreten von Ängstlichkeit und Depressivität unterschieden in Gruppen von Adipösen, die sich in klinischer Behandlung befinden und jenen, die sich nicht in Behandlung befinden. Nehmen Kinder eine Behandlung in Anspruch, leiden sie in der Regel unter einer extremen Form der Adipositas. Dementsprechend sind die Folgebelastungen erheblich höher. Die Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter schreibt auf ihrer Internetseite, dass laut einer Studie von Britz et al. 43% der extrem adipösen Kinder und Jugendlichen an Depressionen leiden und 40% an Angststörungen.36
Laut Lehrke et al. liegen bei 5-30% der betroffenen Kinder und Jugendlichen Ängstlichkeit und Depressivität vor.37 Die Spanne der prozentualen Angaben ist sehr weit, was unterstreicht,
„[…] dass die Gruppe der adipösen Kinder und Jugendlichen sehr heterogen ist und sich sehr unterschiedliche Belastungsprofile feststellen lassen.“38
Hier lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen treffen und ebenso muss differenziert werden, ob Adipositas Ursache oder Folge der psychischen Störung ist.
1. Einleitung: Beleuchtung der gesellschaftlichen Relevanz und Dringlichkeit des Themas Adipositas bei Kindern aufgrund steigender Prävalenz.
2. Definition von Adipositas: Erklärung der medizinischen Definition mittels BMI-Perzentilen und Abgrenzung zu bloßem Übergewicht.
3. Entstehung von Adipositas: Darstellung der multifaktoriellen Ursachen wie Genetik, Bewegungsmangel und Ernährungsgewohnheiten.
4. Auswirkungen und Folgen der Adipositas: Umfassende Analyse der medizinischen, psychologischen und psychosozialen Beeinträchtigungen.
5. Therapie einer Adipositas: Darstellung der drei Säulen der Therapie (Ernährung, Bewegung, Verhalten) und wichtiger Qualitätsanforderungen.
6. Prognose: Diskussion über die Erfolgsaussichten therapeutischer Maßnahmen und die Notwendigkeit einer langfristigen Nachbetreuung.
7. Schlussbemerkung: Zusammenfassendes Plädoyer für eine frühzeitige, unterstützende Rolle der Sozialen Arbeit und gesellschaftliche Prävention.
Adipositas, Kinder, Grundschulalter, Übergewicht, Soziale Arbeit, Prävention, Therapie, Ernährung, Bewegung, Verhalten, Psychische Folgen, Stigmatisierung, Lebensqualität, Binge-Eating-Störung, Selbstbild
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Problematik von Adipositas bei Kindern im Grundschulalter, insbesondere mit den Ursachen, Folgen und Therapiemöglichkeiten.
Die zentralen Felder sind die medizinischen, psychologischen und psychosozialen Auswirkungen sowie die Unterstützungsmöglichkeiten durch die Soziale Arbeit.
Das Ziel ist es, das Ausmaß der Belastungen für betroffene Kinder aufzuzeigen und Handlungsfelder für die Soziale Arbeit zu identifizieren, um frühzeitig unterstützend einzugreifen.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die den aktuellen Forschungsstand zu Adipositas aus verschiedenen wissenschaftlichen Studien zusammenführt und analysiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Ursachen, die Analyse der vielfältigen Folgen und die Erläuterung von Interventions- und Therapiemethoden.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Adipositas, Kindheit, Prävention, Soziale Arbeit, Psychologie, Ernährungstherapie und psychosoziale Belastung.
Das Selbstbild leidet oft unter gesellschaftlicher Stigmatisierung, was zu einer negativen Selbstbewertung hinsichtlich athletischer und schulischer Kompetenzen führen kann.
Eltern fungieren als Vorbilder, entscheiden über Ernährung und Bewegung und sind für den langfristigen Erfolg der Therapie unerlässlich, da sich Verhaltensänderungen nur in einem stabilen Umfeld etablieren lassen.
Eine Adipositas-Therapie umfasst interdisziplinäre Ansätze wie Ernährungsschulung, Steigerung der körperlichen Aktivität und Verhaltenstherapie, statt nur kurzfristig Kalorien zu reduzieren.
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