Bachelorarbeit, 2012
56 Seiten, Note: 1,0
1. Zusammenfassung
2. Einleitung und theoretischer Hintergrund
2.1 Definition Coaching
2.2 Erfolgsfaktoren im Einzel-Coaching
2.2.1 Persönlichkeit – Anforderungen an Coach und Klient
2.2.2 Struktur, Prozess, Ergebnis – professionelle Qualitätsanforderungen im Coaching
3. Fragestellung und Hypothesen
4. Methode
4.1 Untersuchungsdesign – Das Konzept der Karriere-Coaching-Ausbildung
4.2 Stichprobe
4.3 Messinstrumente
4.3.1 Das Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung
4.3.2 Faktorenanalytische Reduktion der BIP-Skalen
4.3.3 Der Check-the-Coach Evaluationsfragebogen
4.4 Operationalisierung der Variablen
5. Ergebnisse
5.1 Deskriptive Analyse der Ergebnisevaluation
5.2 Einfluss der Persönlichkeitsausprägung von Coachs und Klienten auf die Ergebnisevaluation
5.3 Einfluss der Struktur- und Prozessbewertung auf die Ergebnisevaluation
6. Diskussion
6.1 Methodische Reflexion
6.2 Ergebnisdiskussion
6.2.1 Diskussion zum Einfluss der Persönlichkeitsausprägung von Coachs und Klienten auf die Ergebnisevaluation
6.2.2 Diskussion zum Einfluss der Struktur- und Prozessbewertung auf die Ergebnisevaluation
6.3 Kritische Würdigung und Ausblick
7. Literatur
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Persönlichkeit von Coach und Klient sowie die Bewertung von Coachingstruktur und -prozess auf die Ergebnisevaluation in einem Karriere-Coaching-Programm für Studierende. Die zentrale Forschungsfrage zielt darauf ab, identifizierbare Wirkfaktoren zu bestimmen, die zur Professionalisierung des Coachings beitragen.
Erfolgsfaktoren im Einzel-Coaching
„Die Forschung über die Wirkungen, Voraussetzungen und Erfolgsfaktoren von Coaching steht noch in ihren Anfängen“ (Greif, 2008, S. 212). Dementsprechend finden sich nur wenige empirische Untersuchungen in der Coachingliteratur. Im folgenden Abschnitt sollen bisherige Erkenntnisse und Thesen zu potenziellen Erfolgsfaktoren im Einzel-Coaching zusammengefasst werden, wobei vor allem auf Persönlichkeitsausprägungen von Coach und Klient sowie Struktur- und Prozessqualität eingegangen wird.
Schreyögg (2003) rückt die personenspezifischen Anforderungen an den Coach in den Mittelpunkt und unterscheidet dabei zwischen fachlichen und menschlichen Gesichtspunkten. Da im Coaching berufliche Fragestellungen des Klienten im Dialog behandelt werden, muss ein Coach laut Schreyögg (2003) über fachliche Qualifikationen verfügen. Nur so könne er als angemessener Dialogpartner auftreten. Zu diesen Anforderungen gehören: Intellektuelle Flexibilität, breites sozialwissenschaftliches Wissen, ideologische Offenheit und passende Feldkompetenz. Auffassungsgabe und intellektuelle Flexibilität sei aufgrund der vielgestaltigen beruflichen Konstellationen der Klienten unabdingbar, auch um keine eingefahrenen Muster zu entwickeln und den Blick für neue zu verlieren.
1. Zusammenfassung: Gibt einen Überblick über die Zielsetzung der Studie, die untersuchten 116 Coaching-Dyaden und die zentralen Ergebnisse bezüglich des Einflusses von Persönlichkeit sowie Struktur- und Prozessbewertung auf den Coachingerfolg.
2. Einleitung und theoretischer Hintergrund: Definiert den Coaching-Begriff und beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zu Erfolgsfaktoren, insbesondere die Rolle von Persönlichkeitsmerkmalen sowie Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität.
3. Fragestellung und Hypothesen: Leitet aus der Theorie vier spezifische Hypothesen zum Einfluss von Coach- und Klientenpersönlichkeit sowie der Bewertung von Struktur und Prozess auf die Ergebnisevaluation ab.
4. Methode: Beschreibt das Design der Ausbildung, die Stichprobe der Studierenden, die eingesetzten Fragebögen (BIP und Check-the-Coach) sowie die faktorenanalytische Datenreduktion.
5. Ergebnisse: Präsentiert die deskriptive Auswertung sowie die Regressionsanalysen, die den fehlenden Einfluss der Persönlichkeit und den starken signifikanten Zusammenhang von Struktur/Prozess mit dem Coachingergebnis belegen.
6. Diskussion: Reflektiert kritisch das methodische Vorgehen, diskutiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund bestehender Literatur und leitet Implikationen für die Coaching-Praxis und zukünftige Forschung ab.
7. Literatur: Listet sämtliche in der Arbeit verwendeten Quellen und Studien auf.
Coaching, Erfolgsfaktoren, Persönlichkeit, Einzel-Coaching, Strukturqualität, Prozessqualität, Ergebnisevaluation, Coaching-Ausbildung, Psychologie, Pädagogik, Bochumer Inventar (BIP), Check-the-Coach, Zielerreichung, Wirkfaktoren, Karriere-Coaching.
Die Bachelorarbeit untersucht die Einflussfaktoren auf den Erfolg von Einzel-Coachings, die im Rahmen einer universitären Ausbildung zum Karriere-Coach durchgeführt werden.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Persönlichkeit von Coach und Klient sowie auf die vom Klienten bewertete Struktur- und Prozessqualität des Coachings.
Es wird analysiert, inwieweit die Persönlichkeitsausprägungen von Coachs und Klienten sowie die subjektive Bewertung von Coaching-Struktur und -Prozess den Erfolg der Coachingmaßnahme (die Ergebnisevaluation) beeinflussen.
Es handelt sich um eine quantitative Studie, in der Daten mittels Persönlichkeitsinventaren (BIP) und Evaluationsfragebögen (Check-the-Coach) erhoben und mittels Korrelations- und Regressionsanalysen statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Erfolgsfaktoren, die detaillierte Beschreibung des Untersuchungsdesigns und der Stichprobe, die Faktorenanalyse der Messinstrumente sowie die Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Coaching, Ergebnisevaluation, Erfolgsfaktoren, Coaching-Struktur, Coaching-Prozess, Persönlichkeitsausprägungen und Karriere-Coaching.
Die Studie ergab keinen signifikanten Einfluss der Persönlichkeitsmerkmale von Coach oder Klient auf die Ergebnisevaluation, was darauf hindeutet, dass das Coaching für verschiedene Persönlichkeitstypen gleichermaßen erfolgreich sein kann.
Diese Faktoren erweisen sich als hoch signifikante Prädiktoren: Zusammen erklären Struktur- und Prozessbewertungen 42 % der Varianz des Coachingerfolgs, wobei klare Zieldefinitionen und Prozesssicherheit besonders wichtig sind.
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