Fachbuch, 2013
30 Seiten
1. Einleitung
2. Ziele der empirischen Untersuchung
3. Ermittlung der Erfolgskriterien
4. Experteninterviews
4.1 Aufbau des Interview Fragebogens
4.2 Durchführung der Interviews
5. Ergebnisse der empirischen Untersuchung
6. Erläuterung der ermittelten wichtigen Erfolgskriterien
7. Zusammenfassung
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Ermittlung und Bewertung von Erfolgskriterien zur Software-Fehlerprävention, um die Softwarequalität nachhaltig zu steigern und Fehler bereits in frühen Entwicklungsphasen zu vermeiden.
1.2.1 Verständnis der Kundenanforderungen/-domain durch MA
Das Verstehen der Kundenanforderungen ist eine komplexe Aufgabe, da oft zwei unterschiedlich denkende Menschen / Kulturen im Prozess involviert sind. Der Kunde schreibt bzw. trägt seine Anforderungen vor. Diese sind oft nicht komplett verständlich / vereinbar mit jenen des Lieferanten bzw. Softwareentwicklers. Kunde und Lieferant haben oft unterschiedliche Erziehung, Gedankenwelt, Selbstverständnisse bzgl. Softwareanforderungen, Fachwissen/Domainwissen [Hamilton 2007, S. 132]. Dies sind Gründe, dass Anforderungen des Kunden durch den Lieferanten unterschiedlich verstanden werden können.
In der Literatur ist das Thema der Anforderungserhebung, Analyse und Management bzw. Requirements Engineering umfangreich beschrieben z. B. [Pohl 2008] und wird deshalb hier nicht weiter vertieft.
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung der Fehlerprävention im Software-Entwicklungsprozess und die Herausforderung, Fehler bereits in der Entwurfsphase zu vermeiden.
2. Ziele der empirischen Untersuchung: Definiert die Zielsetzung der Arbeit, nämlich die Ermittlung von Erfolgskriterien und deren Bewertung durch Experten.
3. Ermittlung der Erfolgskriterien: Legt den Softwareentwicklungsprozess als Basis fest und erläutert die Kategorisierung der Erfolgskriterien in Mensch, Technik, Organisation und Prozesse.
4. Experteninterviews: Beschreibt den Aufbau des Fragebogens und das methodische Vorgehen bei der Durchführung der Expertenbefragung.
5. Ergebnisse der empirischen Untersuchung: Präsentiert die grafischen Auswertungen der Expertenmeinungen zu Wichtigkeit, Wirkungsstärke und Vernetzungsgrad der Erfolgskriterien.
6. Erläuterung der ermittelten wichtigen Erfolgskriterien: Bietet detaillierte inhaltliche Erläuterungen zu den identifizierten Schlüsselfaktoren für die Fehlerprävention.
7. Zusammenfassung: Fasst die Kernergebnisse der Untersuchung zusammen und leitet daraus die Bedeutung menschlicher Faktoren und Prozesse für eine erfolgreiche Fehlerprävention ab.
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Ermittlung und Bewertung von Erfolgskriterien zur Vermeidung von Softwarefehlern im Entwicklungsprozess.
Die Themenfelder umfassen die Bereiche Mensch, Technik, Organisation und Prozesse innerhalb der Softwareentwicklung.
Das Ziel ist es, dem Anwender auf Basis einer Expertenbefragung aufzuzeigen, welche Erfolgskriterien die höchste Relevanz für eine verbesserte Softwarequalität besitzen.
Es wurde eine empirische Untersuchung in Form von Experteninterviews mit 18 Experten aus drei Ländern durchgeführt.
Im Hauptteil werden der Softwareentwicklungsprozess, die Ermittlung der 108 Erfolgskriterien sowie deren detaillierte Bewertung und Interpretation durch die Experten analysiert.
Wichtige Begriffe sind Fehlerprävention, Softwarequalität, Erfolgsfaktoren, Qualitätskultur und Anforderungsanalyse.
Eine positive Fehlerkultur ermöglicht es, offen und konstruktiv mit Fehlern umzugehen, was eine Grundvoraussetzung für nachhaltiges Lernen in der Softwareentwicklung ist.
Die Ergebnisse bestätigen, dass insbesondere die Anforderungsanalyse und die Spezifikation als kritisch für die Fehlervermeidung gelten, da hier die meisten Fehlerursachen entstehen.
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