Magisterarbeit, 2012
139 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Thema und Gegenstand der Arbeit
1.2 Forschungsstand
1.3 Fragestellung und Thesen
1.4 Methode und Vorgehensweise
2 Entwicklungsstrategien zur Regionalentwicklung in China
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Theorien der regionalen Disparitäten
2.3 Forschungsstand
2.4 Historische Entwicklung der Entwicklungsstrategien in der VR China
2.4.1 Das maoistische China 1949-1978
2.4.2 Beginn der Reformpolitik 1978-1985
2.4.3 Marktliberalisierung und Öffnungspolitik (1985-1999)
2.5 Aktuelle Entwicklungsstrategien (ab 2000)
3 Das Programm zur Entwicklung der westlichen Regionen (Xibu Da Kaifa)
3.1. Forschungsstand
3.1.1 Forschungsstand Allgemein
3.1.2 Forschungsstand in China
3.2 Die Rahmenbedingungen im Westen
3.2.1 Historischer Background
3.2.1.1 Entwicklung des Westens vor dem 20.Jh.
3.2.1.2 Entwicklung des Westens im 20. Jh.
3.2.2 Geografische Rahmenbedingungen
3.2.3 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
3.2.4 Politische Rahmenbedingungen
3.3 Die Provinzen im Programm zur Entwicklung des Westens
3.4 Gründe und Ziele des Programms
3.5 Strategien, Mittel und Maßnahmen
4 Verkehrsinfrastruktur und Regionalentwicklung
4.1 Begriffsbestimmung
4.2 Forschungsstand
4.2.1 Forschungsstand im Westen
4.2.2 Forschungsstand für China
4.2.3 Chinesische Forschungsbeiträge
4.3 Der Einfluss der Infrastruktur auf das Wirtschaftswachstum
4.3.1 Wirkungszusammenhang Infrastruktur - Wirtschaftswachstum
4.3.2 Verkehrsinfrastruktur und Wirtschaftswachstum in China
5 Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur für das Programm zur Entwicklung des Westens - dargestellt an 3 Fallbeispielen
5.1 Verkehrsinfrastruktur und Entwicklung des Westens
5.2 Vorstellung der Fallbeispiele
Fallbeispiel 1: Die Qinghai-Tibet-Bahn
1 Provinzporträt Tibet
1.1 Zahlen und Fakten
1.2 Der Status Tibets und das Problem der Bewertung von Literatur
1.3 Bevölkerung
1.4 Die Wirtschaft
2 Tibet und das Programm zur Entwicklung des Westens
2.1 Gründe für die Auswahl
2.2 Ziele des Programms in Tibet
2.3 Maßnahmen und Projekte in Tibet
3 Verkehrsinfrastruktur und das Programm zur Entwicklung des Westens
3.1 Ausgangslage: Verkehrsinfrastruktur in Tibet vor dem Jahr 2000
3.2 Ziele der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Tibet
4. Die Qinghai-Tibet-Bahn (Tibet-Bahn)
4.1 Planung und Zielstellung
4.2 Die Durchführung
4.3 Fertigstellung und Bewertung
4.4 Der Beitrag der Tibet-Bahn zur Entwicklung des Westen
Fallbeispiel 2: Das Chongqing Urban Transport Development Project (Metro)
1 Provinzporträt Chongqing
1.1 Zahlen und Fakten
1.2 Bevölkerung
1.3 Die Wirtschaft
1.4 Der Drei-Schluchten-Staudamm
2 Chongqing und das Programm zur Entwicklung des Westens
2.1 Gründe für die Auswahl
2.2 Ziele des Programms in Chongqing
2.3 Maßnahmen und Projekte in Chongqing
3 Verkehrsinfrastruktur und das Programm zur Entwicklung des Westens
3.1 Ausgangslage: Verkehrsinfrastruktur in Chongqing vor dem Jahr 2000
3.2 Ziele der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Chongqing
4 Das Chongqing Urban Railway Construction Project (Metro)
4.1 Planung und Zielstellung
4.2 Die Durchführung
4.3 Fertigstellung und Bewertung durch die JCIB
4.4 Der Beitrag der Metro in Chongqing zur Entwicklung des Westens
Fallbeispiel 1: Guangxi Highway Project
1 Provinzportät Guangxi
1.1 Zahlen und Fakten
1.2 Bevölkerung
1.3 Die Wirtschaft
2 Guangxi und das Programm zur Entwicklung des Westens
2.1 Gründe für die Auswahl
2.2 Ziele des Programms in Guangxi
2.3 Maßnahmen und Projekte in Guangxi
3 Verkehrsinfrastruktur und das Programm zur Entwicklung des Westens
3.1 Ausgangslage: Verkehrsinfrastruktur in Guangxi vor dem Jahr 2000
3.2 Ziele der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur in Guangxi
4 Das Guangxi Highway Program
4.1 Planung und Zielstellung
4.2 Die Durchführung
4.3 Fertigstellung und Bewertung durch die Weltbank
4.4 Der Beitrag des Guangxi-Highway-Projekts zur Entwicklung des Westens
6 Abschließende Betrachtung, Bewertung und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur für das „Programm zur Entwicklung des Westens“ (Xibu Da Kaifa) in China zwischen 2000 und 2005. Dabei wird analysiert, wie diese Maßnahmen zur wirtschaftlichen Entwicklung, zur Armutsbekämpfung und zur Stabilisierung der westlichen Regionen beigetragen haben, wobei ein besonderer Fokus auf dem Wirkungszusammenhang zwischen Infrastrukturausbau und regionalem Wirtschaftswachstum liegt.
1.1 Thema und Gegenstand der Arbeit
Jede Erfolgsgeschichte hat ihre Schattenseiten: so sind in China mit dem Aufstieg zur Weltmacht auch komplizierte Probleme entstanden, die die chinesische Führung langfristig vor große Herausforderungen stellen. Besonders schwer wiegen hier das dramatische Ansteigen der Umweltverschmutzung und der regionalen Disparitäten.
Diese regionalen Unterschiede bilden den Ausgangspunkt dieser Arbeit. Die chinesische Regierung hatte sich mit der Reformpolitik nach 1978 entschlossen, zur Ankurbelung der Wirtschaft bestehende Wettbewerbsvorteile zu nutzen und zunächst die Küstenregionen zu entwickeln. Der Westen hatte dabei trotz großer Hoffnungen 20 Jahre lang das Nachsehen. Die Benachteiligung und Rückständigkeit des Westens war an der Schwelle ins neue Jahrtausend so frappant geworden, dass die Regierung im Interesse des sozialen Friedens und der Fortsetzung des Wirtschaftswunders regulierend eingreifen musste. Sie rief das „Programm zur Entwicklung des Westens“ ins Leben.
In dieser Arbeit steht die erste Phase dieses Programms (2000-2005) im Mittelpunkt. Diese Phase lief zeitgleich mit dem 10. Fünfjahrplan (2001-2005) und war vor allem ein gewaltiges Programm zur Entwicklung der Infrastruktur des Westens. Mit ausgewählten Megaprojekten und vielen kleineren Projekten sollte die mangelhafte Infrastruktur im Westen aufgebaut werden. Von diesen Infrastrukturmaßnahmen, die ungeheure staatliche Investitionen verschlangen, versprach sich die Regierung die notwendige Anschubkraft für die wirtschaftliche Entwicklung des chinesischen Westens. Hier liegen bedeutende unerschöpfte Ressourcen, deren Erschließung auch Impulse geben könnte für die Sicherung des Wachstums im ganzen Land: Bodenschätze, Naturprodukte und ein völlig unterentwickelter Binnenmarkt.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den historischen Kontext des chinesischen Wirtschaftsbooms und führt in die Thematik der regionalen Disparitäten ein, welche den Grund für das „Programm zur Entwicklung des Westens“ darstellen.
2 Entwicklungsstrategien zur Regionalentwicklung in China: Dieses Kapitel analysiert die historische Entwicklung staatlicher Entwicklungsstrategien, von den maoistischen Prinzipien bis hin zur marktwirtschaftlich orientierten Reformpolitik seit 1978.
3 Das Programm zur Entwicklung der westlichen Regionen (Xibu Da Kaifa): Hier werden die Rahmenbedingungen des Entwicklungsprogramms, die politische Motivation sowie die geografischen und sozioökonomischen Voraussetzungen der betroffenen westlichen Provinzen detailliert untersucht.
4 Verkehrsinfrastruktur und Regionalentwicklung: Dieses Kapitel widmet sich dem theoretischen und empirischen Zusammenhang zwischen dem Ausbau von Verkehrswegen und wirtschaftlichem Wachstum, unter besonderer Berücksichtigung der chinesischen Erfahrungen.
5 Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur für das Programm zur Entwicklung des Westens - dargestellt an 3 Fallbeispielen: Anhand der Qinghai-Tibet-Bahn, der Metro in Chongqing und des Guangxi Highway Projects wird die praktische Umsetzung und Wirkung der Infrastrukturpolitik auf lokaler Ebene demonstriert.
6 Abschließende Betrachtung, Bewertung und Ausblick: Das Fazit bewertet den Erfolg der ersten Phase des Programms und diskutiert die Validität der aufgestellten Thesen bezüglich der Entwicklungspotenziale und Herausforderungen für Westchina.
Programm zur Entwicklung des Westens, Xibu Da Kaifa, China, Verkehrsinfrastruktur, regionale Disparitäten, Wirtschaftswachstum, Infrastrukturpolitik, Regionalentwicklung, Armutsbekämpfung, Binnenmarkt, Qinghai-Tibet-Bahn, Metro Chongqing, Guangxi Highway Project, Minderheitenpolitik, Staatskapitalismus.
Die Arbeit untersucht die strategische Rolle der Verkehrsinfrastruktur im Rahmen des staatlichen Programms zur wirtschaftlichen Entwicklung des chinesischen Westens zwischen 2000 und 2005.
Die zentralen Themen umfassen regionale Disparitäten in China, die historische Entwicklung der chinesischen Regionalpolitik, die Bedeutung der Verkehrsinfrastruktur für das Wirtschaftswachstum sowie die Analyse spezifischer Infrastrukturprojekte in den westlichen Provinzen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die chinesische Regierung durch massive Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur versucht hat, das wirtschaftliche Potenzial der westlichen Provinzen zu entfalten und regionale Unterschiede abzumildern.
Die Autorin nutzt die „Case Study Method“ (Fallbeispielmethode), um die theoretischen Thesen anhand von drei spezifischen Infrastrukturprojekten – der Qinghai-Tibet-Bahn, der Metro in Chongqing und dem Guangxi Highway Project – praxisnah zu veranschaulichen.
Der Hauptteil analysiert zunächst die theoretischen Grundlagen der Regionalentwicklung und historischen Strategien Chinas, stellt das Programm zur Entwicklung des Westens (Xibu Da Kaifa) vor, erörtert den theoretischen Zusammenhang zwischen Verkehrsinfrastruktur und wirtschaftlicher Entwicklung und präsentiert schließlich drei detaillierte Fallbeispiele.
Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem „Programm zur Entwicklung des Westens“, „regionale Disparitäten“, „Verkehrsinfrastruktur“, „wirtschaftliches Wachstum“ und „Infrastrukturpolitik“.
Tibet dient als Fallbeispiel, um die Herausforderungen in einer abgelegenen Region mit extremen klimatischen Bedingungen, schwieriger Topografie und einer besonderen soziokulturellen Minderheitenstruktur zu beleuchten, wobei der Fokus auf der Qinghai-Tibet-Bahn als Prestigeprojekt liegt.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass das Programm zwar wichtige Impulse gesetzt und Lebensbedingungen verbessert hat, der angestrebte Angleichungsprozess zwischen den wirtschaftlich prosperierenden Küstenregionen und den benachteiligten Binnenregionen jedoch kurz- bis mittelfristig nicht vollständig realisierbar ist.
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