Diplomarbeit, 2010
73 Seiten, Note: 1.3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2 Grundlagen des Messewesens
2.1 Der Begriff „Messe“
2.2 historische Entwicklung der Messe
2.3 Wirtschaftliche Situation der Messewirtschaft und ihre Bedeutung
2.4 Trends 2010 & Vorausschau
2.5 Unterscheidung verschiedener Messetypen
2.6 Komplexitätsmerkmale der Dienstleistung Messe
3 Grundlagen des Non-Food-Catering
3.1 Definition des Begriffs
3.2 historische Entwicklung des Non-Food-Catering
3.3 Besonderheiten der Dienstleistung
3.4 Ausblick
4 Sonderform – (Non-Food-) Catering auf Messen
4.1 Gastronomie-/Restaurant-Konzepte: Messerestaurant
4.2 Event-/Standcatering
4.3 Organisation
4.4 Projektplanung und –durchführung
4.5 Beratung/Dienstleistung
4.6 Kommunikation
4.7 Trends
5 Messebeteiligungsprozess
6 Kritische Würdigung
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die Faktoren für eine erfolgreiche Messebeteiligung unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Non-Food-Caterern, um bestehende Defizite aufzudecken und ein Bewertungsmodell für Messeauftritte zu entwickeln.
2.6 Komplexitätsmerkmale der Dienstleistung Messe
Messen gehören seit jeher zum Kommunikationsrepertoire von Unternehmen. Im Grunde sind Messen kein Ort, damit Unternehmen ihre Produkte ausstellen können wie in einem Museum. Das "Anfassen verboten"- Schild bleibt zuhause, denn hier gilt es Produkte und Dienstleistungen erlebbar zu machen.
Die Messe erfüllt heute mehr denn je die Rolle einer Dienstleistung. Sie ist ein Mehrwert für den Fachbesucher. Sie bekommen die Möglichkeit, ihre Partner persönlich kennen zu lernen und Vertrauen zu fassen.
Folglich besitzen Messen gewisse Merkmale wie andere Dienstleistungsprodukte ebenfalls: Dienstleistungen sind nicht materiell greifbar. Im Gegensatz zu physischen Produkten kann man sie nicht sehen, schmecken, fühlen, bevor man sie erwirbt. Dies erzeugt Unsicherheit beim Konsumenten. Das Ergebnis der Messeteilnahme kann für Aussteller und Besucher auch durchaus materiellen Charakter haben, wenn man die zwischen ihnen ausgetauschten Güter in die Betrachtung einbezieht. Dennoch ist die Interaktion zwischen den Messeteilnehmern als primäres Merkmal der Dienstleistung Messe immateriell. Da im Vorfeld der Messe kein bindendes Produktversprechen abgegeben werden kann, sind hohe vertrauensbildende Marketinganstrengungen notwendig.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des deutschen Messeplatzes ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, Messebeteiligungen von Non-Food-Caterern zu analysieren.
2 Grundlagen des Messewesens: Dieses Kapitel erläutert den Messebegriff, die historische Entwicklung und die ökonomischen Rahmenbedingungen sowie verschiedene Messetypen.
3 Grundlagen des Non-Food-Catering: Es werden die Definition, historische Wurzeln und die spezifischen Besonderheiten des Non-Food-Caterings als Dienstleistung dargestellt.
4 Sonderform – (Non-Food-) Catering auf Messen: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle von Non-Food-Caterern als Dienstleister für Messegesellschaften und diskutiert spezifische Konzepte sowie die Planung und Kommunikation.
5 Messebeteiligungsprozess: Das Kapitel analysiert die Faktoren einer erfolgreichen Messebeteiligung, stellt Kosten und Nutzen gegenüber und führt Methoden der Erfolgskontrolle ein.
6 Kritische Würdigung: Eine kritische Betrachtung der aktuellen Bewertungspraxis von Messebeteiligungen, die den Bedarf an qualitativer Erfolgskontrolle unterstreicht.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Diese abschließende Betrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Messe- und Cateringbranche.
Messe, Messewirtschaft, Non-Food-Catering, Messebeteiligung, Event-Catering, Dienstleistung, Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Analyse, Messemarketing, AUMA, Messeauftritt, Kommunikation, Zielsetzung, Strategie, Messemanagement.
Die Diplomarbeit befasst sich mit den Erfolgsfaktoren für Messebeteiligungen und untersucht diese spezifisch aus der Perspektive von deutschen Non-Food-Caterern.
Die Arbeit deckt die Grundlagen des Messewesens, die Anforderungen an das Non-Food-Catering sowie die strategische Planung und Erfolgskontrolle von Messeauftritten ab.
Das Hauptziel ist es, Defizite bei der Bewertung von Messebeteiligungen zu identifizieren und ein eigenes Modell zur Messung der Effizienz eines Messeauftritts zu entwerfen.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Messe- und Cateringbranche sowie die Auswertung von Modellen und Studien zur Erfolgskontrolle, etwa dem AUMA-Modell.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Rolle des Non-Food-Caterers als Dienstleister, den organisatorischen Aspekten der Messevorbereitung und -durchführung sowie der kritischen Analyse von Kosten und Nutzen.
Messewirtschaft, Non-Food-Catering, Erfolgskontrolle, Messebeteiligung, Kosten-Nutzen-Analyse und Messemanagement.
Die Komplexität ergibt sich aus der Notwendigkeit einer präzisen Logistik, der Erbringung einer immateriellen Dienstleistung unter Zeitdruck und der hohen Erwartungshaltung an die Qualität.
Da Messen oft mit hohen Kosten verbunden sind, ist eine systematische Erfolgskontrolle essenziell, um die Effizienz der Investition zu belegen und Optimierungspotenziale für zukünftige Auftritte zu finden.
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