Diplomarbeit, 2013
61 Seiten, Note: 2,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Definition des Top Management Teams
2.2 Definitorische Grundlagen des Chief Marketing Officers
2.2.1 Definition und Entwicklung des Berufsstandes “Chief Marketing Officer”
2.2.2 Kenntnisse und Fähigkeiten
2.2.3 Aufgaben und organisatorische Verankerung
2.2.4 Herausforderungen des Berufsstandes “Chief Marketing Officer”
2.3 Theoretische Grundlagen
2.3.1 Marketing als duales Führungskonzept
2.3.2 Die Ressourcenabhängigkeitstheorie
3 Literaturbestandsaufnahme
3.1 Bedeutung marketingbezogener Determinanten und Wirkeffekte
3.2 Marketingbezogene Determination des Top Management Teams
3.2.1 Determination des Chief Marketing Officers
3.2.2 Determination der Marketingabteilung
3.2.3 Verknüpfung des Chief Marketing Officers mit der Marketingabteilung
3.3 Marketingbezogene Wirkeffekte auf die Unternehmensperformance
3.3.1 Wirkeffekte des Chief Marketing Officers
3.3.2 Wirkeffekte der Marketingabteilung
3.3.3 Verknüpfung der Wirkeffekte
4 Schlussbetrachtung
4.1 Theoretische und praxeologische Implikationen
4.2 Ansätze für zukünftige Forschungsansätze
Die Arbeit untersucht die Rolle, den Einfluss und die Wirkungsweise des Chief Marketing Officers (CMO) sowie der Marketingabteilung innerhalb der Führungsebene eines Unternehmens, um deren Beitrag zur Unternehmensperformance unter Anwendung der Ressourcenabhängigkeitstheorie zu analysieren und Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Marketingfunktion zu geben.
2.2.4 Herausforderungen des Berufsstandes “Chief Marketing Officer”
Auf Grund der sich schnell verändernden Umwelt gestalten sich die Anforderungen des CMO-Berufes zunehmend vielfältiger, sodass dieser bezüglich seiner Aufgaben, seiner Rolle und seiner Eigenschaften unklar definiert ist. Deshalb existieren fünf Herausforderungen, mit denen der CMO zu kämpfen hat. Diese sind:
• eine zu große Selbstdarstellung,
• zu wenig Macht,
• zu hohe Erwartungen,
• zu wenig analytisches Fachwissen sowie
• ein zu ungewisser Unternehmensbedarf (vgl. McGovern/Quelch 2004, S. 3ff.).
Sich zu sehr im Unternehmen selbst darzustellen und mit seinen Fähigkeiten anzugeben, um Anerkennung der anderen Führungskräfte im TMT sowie vor allem vom CEO zu bekommen und akzeptiert zu werden, wie bereits im Kapitel 2.2.2 beschrieben wurde, sollte der CMO eher vermeiden. Schließlich ist der CEO der Geschäftsführer, der für den Unternehmenserfolg Unterstützung von seinen Führungskollegen benötigt und daher meistens auf Teamwork setzt. Zudem hängt es von dem CEO ab, wie viel Macht der CMO im Unternehmen bei Entscheidungen hat. Dafür ist eine gute „Chemie“ zwischen beiden erforderlich. Oft ist es der Fall, dass der CMO zwar exorbitant viele Verantwortungen besitzt, jedoch zu wenig Macht in seiner Position für die Durchführung seiner Maßnahmen verankert ist. Respekt vom CEO und dessen Verständnis für den Marketingbereich sind daher eine Grundlage für die Anerkennung des CMOs. Ein weiteres Problem ist, dass er mindestens drei Jahre benötigt, um eine Basis für seine Maßnahmen und somit seines Erfolges zu schaffen. Die Führungskollegen stecken ihre Erwartungen jedoch ziemlich hoch und möchten schnelle Resultate sehen, obwohl sie oft selbst keine klare Jobbeschreibung des CMOs im Unternehmen geben können. Besonders wichtig für das TMT ist der Erfolg der jeweiligen Leistung, sonst ist eine weitere Investition nicht sinnvoll. Für diese Messungen und Interpretationen sind analytische Fähigkeiten sowie Fachwissen, z. B. über die Prüfung des ROIs, relevant und weniger, jedoch nicht zu vergessen, die technischen und funktionellen Fähigkeiten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die veränderte Umwelt für Unternehmen ein und stellt die Rolle sowie die Herausforderungen des CMOs als Teil des Top Management Teams dar.
2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen, wie die des Top Management Teams und des CMO-Berufsbildes, erläutert sowie die theoretischen Rahmenkonzepte vorgestellt.
3 Literaturbestandsaufnahme: Hier werden wissenschaftliche Belege zu den Determinanten und Wirkeffekten von CMO und Marketingabteilung zusammengetragen und analysiert.
4 Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die theoretischen und praxeologischen Implikationen zusammen und zeigt Ansätze für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen auf.
Chief Marketing Officer, CMO, Top Management Team, TMT, Marketingabteilung, Ressourcenabhängigkeitstheorie, Unternehmensperformance, Marketingeinfluss, Marktorientierung, Zurechenbarkeit, Strategie, Kundenzufriedenheit, Marketingorganisation, Innovationskraft, Managementfähigkeiten.
Die Arbeit analysiert die strategische Rolle und den Einfluss des Chief Marketing Officers (CMO) sowie der Marketingabteilung auf die Unternehmensperformance innerhalb der Führungsebene.
Die Themen umfassen die Definition des CMO-Berufsbildes, die Einordnung in das Top Management Team, die theoretische Fundierung über die Ressourcenabhängigkeitstheorie sowie die Analyse von Erfolgsdeterminanten.
Das Ziel ist die Erläuterung der Sachverhalte, die zur Präsenz und zu einem größeren Einfluss des CMOs führen, und die Analyse der Auswirkungen dieses Einflusses auf die Unternehmensergebnisse.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturbestandsaufnahme und der Synthese wissenschaftlicher empirischer Studien und konzeptioneller Arbeiten zu diesem Fachgebiet.
Im Hauptteil erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Grundlagen, einer umfassenden Literaturbestandsaufnahme zur Determination von CMO und Marketingabteilung sowie deren Wirkeffekten.
Zentrale Begriffe sind CMO, TMT, Ressourcenabhängigkeitstheorie, Marketingeinfluss, Unternehmensperformance, Zurechenbarkeit und Marktorientierung.
Dieser Begriff verweist auf die vergleichsweise geringe durchschnittliche Einstellungsdauer von CMOs im Vergleich zu anderen C-Suite-Führungskräften, die ihre Existenz im Unternehmen oft prekär erscheinen lässt.
Ein CMO kann seinen Einfluss durch die positive Beeinflussung von Determinanten wie Messbarkeit (Zurechenbarkeit), Innovationskraft und durch die Übernahme von Verantwortung für kritische Ressourcen, wie den Vertrieb, ausbauen.
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