Diplomarbeit, 2012
89 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Cloud-Computing
2.1 Begriffsdefinition
2.2 Abgrenzung
3. Grundlagen
3.1 Techniken
3.1.1 Serviceorientierte Architektur (SOA)
3.1.2 Web-Services
3.1.3 Virtualisierung
3.2 Dienstverträge
3.2.1 Datenschutz
3.2.2 Sicherheit
3.2.3 Verträge und Service Level Agreements (SLAs)
3.2.4 Kosten
3.3 Betriebsmodelle
3.3.1 Private Cloud
3.3.2 Public Cloud
3.3.3 Community Cloud
3.3.4 Hybrid Cloud
3.4 Dienstklassen
3.4.1 Software as a Service – SaaS
3.4.2 Platform as a Service – PaaS
3.4.3 Infrastructure as a Service – IaaS
4. Kollaboration in der Public Cloud
4.1 Dropbox
4.1.1 Funktionen und Möglichkeiten
4.1.2 Sicherheit
4.2 Google Apps
4.2.1 Funktionen und Möglichkeiten
4.2.1.1 Kollaboratives Arbeiten
4.2.2 Sicherheit
4.3 Microsoft Office 365
4.3.1 Funktionen und Möglichkeiten
4.3.1.1 Kollaboratives Arbeiten
4.3.2 Sicherheit
5. Softwareplattformen für Private Clouds
5.1 VMware
5.1.1 VMware vSphere 5
5.1.2 VMware vCenter Server
5.1.3 VMware vCloud Director
5.1.4 VMware View 5
5.1.5 Weitere Plattformen
5.2 Microsoft Private Cloud
5.2.1 Microsoft System Center 2012
5.3 Eucalyptus
6. Chancen und Risiken für Universitäten
7. Zusammenfassende Diskussion
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, etablierte Kollaborationslösungen in der Public Cloud sowie Softwareplattformen für den Betrieb einer Private Cloud kritisch zu analysieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Universitäten durch den gezielten Einsatz von Cloud-Computing ihre IT-Infrastruktur optimieren können und welche spezifischen Chancen und Risiken sich daraus für den universitären Alltag ergeben.
4.1.2 Sicherheit
Während des Anmeldevorgangs kann der Nutzer ein beliebiges Passwort wählen, Dropbox zeigt hierbei zwar den Sicherheitsgrad des Passworts an, verlangt wird aber lediglich eine Passwortlänge von sechs Zeichen, eine Anmeldung mit einem als „schwach“ gekennzeichneten Passwort ist trotzdem möglich. Sollte man beispielsweise mit verschiedenen Personen gemeinsam an sensitiven Daten arbeiten, könnte dies eine mögliche Schwachstelle darstellen. Eine weitere Möglichkeit, um unberechtigt Zugang zu einem fremden Konto zu erlangen, liegt darin, dass der Nutzer sich nur einmalig am Dropbox-Client anmelden muss. Diese Konfiguration wird permanent auf dem Endgerät gespeichert und ermöglicht jedem, der Zugang hierzu hat, implizierten Zugriff auf das Dropbox-Konto. Ferner besteht die Option, die komplette Konfiguration zu kopieren und auf ein anderes Endgerät zu übertragen; auch auf diese Weise wird ein unberechtigter Zugriff ermöglicht, da auch hier keine erneute Passworteingabe erforderlich ist. Optional bietet Dropbox eine zweistufige Authentifizierung an, hierbei muss jedes Mal, wenn ein neues Endgerät verknüpft wird oder das Einloggen über das Web-Frontend erfolgt, zusätzlich zum Passwort ein weiterer Code eingegeben werden.
Unter dem Menüpunkt Sicherheit können alle Endgeräte mit eingerichtetem Dropbox-Zugang aufgelistet werden. Die Verknüpfung von Dropbox-Konto und Endgerät kann an dieser Stelle bei Bedarf wieder aufgehoben werden, so dass der Zugang mit jenem Endgerät noch einmal hergestellt werden muss. Bei der erneuten Verknüpfung des Endgerätes muss sich der Benutzer neu authentifizieren. Darüber hinaus werden aktive und beendete Websitzungen angezeigt und alle Dropbox Apps aufgelistet, die den Zugang über die Dropbox-API nutzen. Überdies gibt es die Option, eine E-Mail-Benachrichtigung bei Verknüpfung eines Endgerätes oder einer neuen App zu versenden. Dadurch könnte ein unautorisierter Zugriff aufgedeckt werden.
Als Speicherdienst verwendet Dropbox Amazons Cloud-Speicherdienst Simple Storage Service (S3). Die Daten werden hierbei ausschließlich in Datenzentren der USA aufbewahrt. Obwohl Dropbox dem Safe-Harbor-Abkommen beigetreten ist, so bleibt dies aus Sicht des Datenschutzes für personenbezogene Daten weiterhin bedenklich.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Cloud-Computing ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, nämlich die Untersuchung von Kollaborationslösungen und Private-Cloud-Plattformen im universitären Kontext.
2. Cloud-Computing: Dieses Kapitel liefert eine Begriffsdefinition basierend auf NIST-Standards und grenzt Cloud-Computing von anderen IT-Modellen wie IT-Outsourcing und Grid-Computing ab.
3. Grundlagen: Hier werden die technischen Grundlagen wie SOA, Web-Services und Virtualisierung sowie rechtliche Aspekte wie Datenschutz, SLAs und Sicherheitsanforderungen erläutert.
4. Kollaboration in der Public Cloud: In diesem Hauptteil werden die Anwendungen Dropbox, Google Apps und Office 365 hinsichtlich ihrer Funktionen, Möglichkeiten und Sicherheitsaspekte analysiert.
5. Softwareplattformen für Private Clouds: Dieses Kapitel befasst sich mit Softwarelösungen für Private Clouds, insbesondere mit Produkten von VMware, Microsoft und der Open-Source-Software Eucalyptus.
6. Chancen und Risiken für Universitäten: Hier werden die spezifischen Herausforderungen und Vorteile von Cloud-Computing für den universitären Betrieb diskutiert, illustriert durch Beispiele deutscher Hochschulen.
7. Zusammenfassende Diskussion: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung der untersuchten Cloud-Lösungen für den Einsatz an Universitäten unter Berücksichtigung von Sicherheits- und Kostenaspekten.
Cloud-Computing, Public Cloud, Private Cloud, Kollaboration, Virtualisierung, Datenschutz, Informationssicherheit, SaaS, PaaS, IaaS, IT-Infrastruktur, Service Level Agreements, Dokumentenmanagement, IT-Management, Hochschulen
Die Arbeit untersucht Cloud-Computing-Angebote mit Fokus auf Kollaborationslösungen in der Public Cloud sowie Softwareplattformen für den Aufbau einer Private Cloud, speziell im Hinblick auf deren Einsatz an Universitäten.
Die Schwerpunkte liegen auf der technischen Definition und Abgrenzung von Cloud-Technologien, der Sicherheit und rechtlichen Compliance in der Cloud sowie der konkreten Anwendbarkeit in Hochschulumgebungen.
Das Ziel ist es, verbreitete Cloud-Lösungen zu evaluieren und die Chancen sowie Risiken aufzuzeigen, die sich für Universitäten beim Betrieb ihrer IT-Infrastruktur durch Cloud-Technologien ergeben.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Produktanalyse der aktuellen Cloud-Computing-Landschaft, ergänzt durch die Untersuchung von Fallbeispielen deutscher Universitäten.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Kollaborationsfunktionen von Dropbox, Google Apps und Office 365 sowie die technischen Implementierungsmöglichkeiten für Private Clouds mittels VMware, Microsoft System Center und Eucalyptus.
Zentrale Begriffe sind Cloud-Computing, IT-Infrastruktur, Datensicherheit, Kollaboration, Private Cloud, Public Cloud und die spezifischen Anforderungen im Bildungssektor.
Während bei Public Clouds das Augenmerk auf vollautomatisierten, skalierten Diensten liegt, betont die Private Cloud die exklusive Kontrolle und Souveränität einer Organisation über ihre Daten und Ressourcen.
Datensicherheit ist ein entscheidendes Kriterium; die Arbeit zeigt auf, dass insbesondere die Anforderungen an Datenschutz und Compliance die Anbieterwahl für Universitäten maßgeblich beeinflussen.
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