Bachelorarbeit, 2009
19 Seiten, Note: 2
Einleitung
1. Fragestellung und Aufbau der Arbeit
2. Definition – Was ist Krieg?
3. Die Veränderung des Krieges
4. Der neue Krieg
5. Der Krieg von heute
6. Der Terrorismus
7. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die soziologische Transformation des Kriegsbegriffs seit 1945 und analysiert, inwiefern moderne Konfliktformen – insbesondere der Terrorismus – als Kriege zu kategorisieren sind, da traditionelle staatszentrierte Konzepte den heutigen Realitäten nicht mehr gerecht werden.
6. Der Terrorismus
Spätestens seit dem 11. September vor acht Jahren, ist der Begriff Terrorismus in aller Munde. Wir beschäftigen uns in diesem letzten Kapitel mit den Charakteristiken des Terrorismus und der Frage, inwieweit man dabei von Krieg sprechen kann.
Nach van Creveld wäre es falsch, nur trinitarische Kriege als wirkliche Kriege zu bezeichnen. Die Konsequenz wäre nämlich, dass wo es keinen Staat gibt, auch keinen Krieg geben kann. Das kann aber nicht des Rätsels Lösung sein. Man würde Gefahr laufen, so genannte Low Intensity Conflicts wie er sie bezeichnet, als marginale Aufstände oder Banditentum abzutun.
Van Creveld kritisiert hier Clausewitz’ einseitige Definition vom Krieg und plädiert dafür, sie im Bezug auf den Terrorismus als veraltet über Bord zu werfen. Wie vorhin schon erörtert wurde, überwiegen seit dem Zweiten Weltkrieg die nichtstaatlichen Kriege mit einer großen Mehrheit. Während der westlichen Welt noch der Schrecken des totalen Krieges im Nacken saß und das Wettrüsten der Waffenlobby einen gewaltigen Reichtum verschaffte, formierten sich in den Entwicklungsländern nationale Befreiungsbewegungen.
Einleitung: Einführung in die Problematik des Krieges als soziologisches Forschungsfeld unter Berücksichtigung historischer und moderner Perspektiven.
1. Fragestellung und Aufbau der Arbeit: Darlegung der zentralen Forschungsfrage zur soziologischen Veränderung des Kriegsbegriffs und des methodischen Vorgehens.
2. Definition – Was ist Krieg?: Theoretische Fundierung durch klassische Ansätze wie Clausewitz und moderne Soziologie, um einen wissenschaftlichen Rahmen zu definieren.
3. Die Veränderung des Krieges: Historischer Überblick über die Transformation vom totalen Krieg hin zu modernen Konfliktformen im 20. Jahrhundert.
4. Der neue Krieg: Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Globalisierung, schwindendem staatlichem Gewaltmonopol und der Entstehung privatisierter Kriege.
5. Der Krieg von heute: Analyse der Privatisierung von Gewalt durch Söldner, Warlords und Kindersoldaten sowie deren ökonomische Hintergründe.
6. Der Terrorismus: Bewertung terroristischer Aktivitäten als asymmetrische Kriegführung und die damit einhergehende Herausforderung für den Rechtsstaat.
7. Zusammenfassung: Synthese der Forschungsergebnisse hinsichtlich der Transformation von Kriegsführung und politischer Willensdurchsetzung.
Krieg, Soziologie, Terrorismus, Gewaltmonopol, Privatisierung, Staatlichkeit, Konfliktforschung, Asymmetrie, Clausewitz, Globalisierung, Warlords, Söldner, Kindersoldaten, Sicherheitsforschung, Kriegsökonomie.
Die Arbeit behandelt die soziologische Untersuchung darüber, wie sich das Phänomen Krieg seit dem Zweiten Weltkrieg verändert hat und wie wir diesen Wandel theoretisch einordnen können.
Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Krieg, der Wandel staatlicher Gewaltmonopole, die Rolle privater Akteure wie Söldner und Warlords sowie die Analyse des Terrorismus.
Das Ziel ist es, den Beweis zu erbringen, dass trotz der veränderten Form kriegerischer Auseinandersetzungen weiterhin von Krieg gesprochen werden kann, auch wenn dies klassischen Definitionen widerspricht.
Es handelt sich um eine sozialwissenschaftliche Analyse, die theoretische Ansätze (z.B. von Clausewitz) mit aktuellen Erkenntnissen der Soziologie und Friedensforschung verknüpft.
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsbestimmung, die historische Entwicklung, die Entstaatlichung des Krieges, die Rolle privater Akteure und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Terrorismus.
Die wichtigsten Begriffe sind Krieg, Terrorismus, Gewaltmonopol, Privatisierung, Staatlichkeit und asymmetrische Kriegführung.
Der Autor argumentiert, dass Clausewitz den Krieg als Instrument staatlicher Politik sah, während moderne Konflikte oft nicht-staatlich sind und andere Motive als klassische politische Zwecke verfolgen.
Während traditionelle Kriege auf staatlichen Armeen und einer klaren Trennung von Front und Hinterland basierten, zeichnen sich neue Kriege durch private Akteure, Zielgruppen wie Zivilisten und globale Vernetzung aus.
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