Bachelorarbeit, 2012
55 Seiten
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zentrale Forschungsfrage
1.3 Forschungsziele
1.4 Aufbau der Arbeit
1.5 Abgrenzung der Arbeit
1.6 Methodenkonzept
1.7 Begriffsbestimmungen
1.7.1 IT-Governance
1.7.2 IT – Risikomanagement
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Die verschiedenen Managementsysteme
2.1.1 Internes IT-Kontrollsystem
2.1.2 Information Security Management System
2.2 CobiT
2.2.1 Allgemeines
2.2.2 Framework
2.3 IT Infrastructure Library (ITIL)
2.3.1 Allgemeines
2.3.1 Die fünf ITIL Bücher
2.4 ISO 27002
3. Mapping von CobiT mit ITIL und ISO 27002
3.1 Mapping-Regeln
3.2 Detailed Mapping
3.2.1 CobiT ~ ITIL
3.2.2 CobiT ~ ISO 27001
3.3 Auflistung der entstandenen Lücken bei dem Mapping
3.4 Wie geht man als Unternehmen mit den entstandenen Lücken um
4. Fazit
Die Arbeit untersucht und vergleicht die IT-Frameworks CobiT, ITIL und ISO 27002 im Kontext der IT-Governance, um dem Management eine Entscheidungshilfe für die Auswahl geeigneter Standards zu bieten und methodische Lücken in der Abdeckung aufzuzeigen.
1.1 Problemstellung
Der steigende Einsatz von Informationstechnologie in der heutigen Wirtschaft stellt besondere Anforderungen an Unternehmen. Für die Organisationen ist es wichtig, dass die IT Ziele mit den Unternehmenszielen abgestimmt sind. Durch die hohe Flexibilität und die damit verbundenen Konfigurationen an den IT relevanten Prozessen kann es zu gewissen IT-Sicherheitslücken kommen. Mit Hilfe von Standards können etwaige Probleme im Vorfeld ausgeschlossen werden. Standards helfen notwendige Bereiche im Unternehmen abzudecken und stellen Leitfäden für Konfigurationen oder Einführungen bereit.
Für die Organisation ist es wichtig, jene Bereiche individuell umzusetzen, die zur optimalen Unterstützung der Unternehmensziele dienen. Dies kann aber von Branche zu Branche variieren. So legt ein Bankunternehmen auf andere Bereiche Wert, als ein Marketingunternehmen. Diese Gebiete gilt es zu identifizieren und danach sollte ein Modell ausgewählt werden, das die Bereiche in optimalem Umfang und Detaillierungsgrad unterstützt. Aufgrund der vielen verschiedenen IT-Standards, die am Markt etabliert sind, ist es für das Management oft nicht leicht zu erkennen, welche Anforderungen durch welche Standards abgedeckt werden und inwieweit sich Modelle überlappen.
Da ein wesentlicher Bestandteil einer Wirtschaftsprüfung auch die Überprüfung der Sicherheit ausgewählter Softwareapplikationen darstellt, ist die Einführung eines gewissen IT-Standards unabdingbar. Mit der Einführung eines IT Standards bzw. Rahmenwerkes wie CobiT 4.0, ITIL oder durch das ISO 27001 Zertifikat können gewisse Synergien gezogen werden. Einerseits hat das Unternehmen eine gewisse Sicherheit in der Benutzung ihrer Software, andererseits können IT-Prüfungen schneller abgehandelt werden und ersparen so dem Unternehmen hohe Kosten. Da es mehrere Standards gibt und die Inhalte nicht auf den ersten Blick vergleichbar sind, können Probleme bei der Auswahl auftreten.
1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz der IT-Sicherheit und definiert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich der Vergleichbarkeit von Sicherheits-Rahmenwerken.
2. Theoretische Grundlagen: Erläutert Managementsysteme wie IKS und ISMS sowie die Frameworks CobiT, ITIL und ISO 27002 als Basis für den späteren Vergleich.
3. Mapping von CobiT mit ITIL und ISO 27002: Führt ein methodisches High-Level und Detailed Mapping durch, um die Abdeckung von CobiT durch die anderen Standards zu bewerten.
4. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und gibt eine Empfehlung, wie Organisationen verschiedene Standards kombinieren können, um Lücken zu schließen.
IT-Governance, IT-Risikomanagement, CobiT, ITIL, ISO 27002, IT-Sicherheit, Mapping, Prozessmanagement, IT-Kontrollsystem, Strategie, Informationssicherheit, Unternehmensziele, Standards, Risikobeurteilung, Best-Practice
Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich von IT-Sicherheitsstandards und deren Beitrag zur IT-Governance sowie zum IT-Risikomanagement in Unternehmen.
Die zentralen Themen sind CobiT, ITIL und ISO 27002, deren Struktur, Einsatzgebiete und die methodische Gegenüberstellung (Mapping) dieser Frameworks.
Das Ziel ist es, Lücken bei dem Vergleich der genannten Sicherheits-Rahmenwerke zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen mit diesen Lücken umgehen können.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einem methodischen Vergleich und Mapping-Ansatz basiert, wobei Information Requirements und Control Objectives gegenübergestellt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, das Mapping der drei Standards sowie eine detaillierte Analyse der Lücken und Lösungsvorschläge für das Management.
IT-Governance, IT-Risikomanagement, CobiT, ITIL, ISO 27002, Prozessmanagement und IT-Sicherheit bilden den inhaltlichen Kern.
Das Detailed-Mapping ist wesentlich aussagekräftiger, da es einzelne Control Objectives detailliert vergleicht, während das High-Level Mapping nur eine grobe Übersicht auf Domänenebene bietet.
Der Autor empfiehlt eine Kombination der Standards: Wer Servicequalität steigern will, sollte mit ITIL beginnen, während bei einem Fokus auf Governance CobiT als Startpunkt sinnvoll ist.
ISO 27001 dient primär als Checkliste für strategische Sicherheitsrisiken, während ITIL ein prozessorientiertes Rahmenwerk zum Schutz gegen operationale Risiken darstellt.
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