Magisterarbeit, 2003
107 Seiten, Note: 2
Diese Arbeit befasst sich mit der Jugendkultur der Bundesrepublik Deutschland in den 1950er Jahren, wobei der Fokus auf die Gruppe der sogenannten Halbstarken liegt. Die Arbeit analysiert die Halbstarken als Ausdruck des gesellschaftlichen Wandels, der sich in der Nachkriegszeit vollzog. Die Untersuchung konzentriert sich auf die sozialen und kulturellen Bedingungen, die die Entstehung dieser Jugendsubkultur prägten, sowie auf die spezifischen Merkmale und Verhaltensweisen der Halbstarken.
Die Einleitung führt in das Thema der Jugendkultur der 1950er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland ein und hebt die Relevanz des Themas hervor. Das zweite Kapitel beleuchtet die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in der Nachkriegszeit bis Mitte der 1950er Jahre, einschließlich der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen, die die Entstehung der Halbstarken beeinflussten. Kapitel 3 befasst sich mit dem Begriff der Jugend und der Jugendsubkulturen und analysiert verschiedene wissenschaftliche Ansätze zur Jugendforschung.
Kapitel 4 beleuchtet verschiedene Jugendstile der 1950er Jahre in Westdeutschland, einschließlich der Peer-Group als informelle Gruppe. Das fünfte Kapitel analysiert die Halbstarken der 1950er Jahre, ihre soziale Herkunft, ihren eigenen Stil, ihre Verhaltensweisen und die Reaktion der Medien auf sie. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse.
Jugendkultur, Jugendsubkultur, Halbstarken, Nachkriegszeit, Bundesrepublik Deutschland, gesellschaftlicher Wandel, soziale Entwicklung, kulturelle Entwicklung, Peer-Group, Rock 'n' Roll, Medienreaktion
Eine Jugendsubkultur der Nachkriegszeit, die durch provokantes Verhalten, Krawalle und einen eigenen Stil in Mode und Musik (Rock 'n' Roll) auffiel.
Die USA fungierten als Vorbild für Mode, Musik und Lebensgefühl, wobei der Rock 'n' Roll zum zentralen Ausdrucksmittel der Rebellion wurde.
Die Medien reagierten oft mit Entsetzen und negativer Berichterstattung über Krawalle, was das Bild der "verdorbenen Jugend" in der Öffentlichkeit prägte.
Orientierung an Gleichaltrigen (Peer-Groups), hoher Stellenwert von Konsum und die Ausprägung eines eigenen Stils zur Abgrenzung von der Erwachsenenwelt.
Es werden Ansätze von Helmut Schelsky, Samuel N. Eisenstadt und Friedrich H. Tenbruck zur Analyse der Jugendphase herangezogen.
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