Diplomarbeit, 2003
184 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Die Welt des Events
2.1 Begriffsbestimmungen
2.1.1 Event
2.1.2 Eventmarketing
2.1.3 Eventsponsoring
2.1.3.1 Abgrenzung des Sponsorings zu sonstigen Förderungsmöglichkeiten
2.1.3.2 Arten des Sponsorings
2.1.3.3 Abgrenzung von Events und Eventmarketing zu Sponsoring
2.1.3.4 Vor- und Nachteile des Eventsponsoring
2.1.4 Gegenüberstellung der Eventperspektiven in Deutschland und in den USA
2.2 Die Geschichte des Events
2.3 Der Trend zum Event
2.3.1 Freizeit- und Erlebnisorientierung
2.3.2 Austauschbarkeit von Produkten und Dienstleistungen als Folge zunehmender Marksättigung
2.3.3 Zunehmender Kommunikationswettbewerb, Informationsüberlastung und Low-Involvment der Empfänger
2.3.4 Veränderter Medienstil
2.3.5 Zersplitterung der Märkte
2.4 Das Eventphänomen
2.4.1 Arten des Events
2.4.1.1 Größe von Events
2.4.1.2 Anlässe von Events
2.4.1.3 Häufigkeit von Events
2.4.1.4 Dauer von Events
2.4.2 Zielsetzungen des Events
2.4.3 Merkmale des Events
2.4.4 Auswirkungen des Events
3 Eventmanagement
3.1 Der Eventmarkt
3.1.1 Anbieter
3.1.2 Eventagentur
3.2 Eventmanagement als Projektmanagement
3.2.1 Integriertes Management
3.2.2 Eventübergreifendes Eventmanagement
3.2.3 Risikomanagement
3.3 Der Planungsprozess
3.4 Die Situationsanalyse
3.4.1 Determinanten des Eventveranstalters
3.4.2 Determinanten der Eventnachfrager
3.4.3 Determinanten des Eventangebotes
3.5 Die Zielvorgabe
3.6 Die Zielgruppenbestimmung
3.6.1 Aufteilung der Primärzielgruppe in potentielle Teilnehmergruppen
3.6.2 Auswahl der relevanten Teilnehmergruppen
3.6.3 Beschreibung der anzusprechenden Teilnehmer
3.7 Die Festlegung der Eventstrategie
3.8 Die Finanzierung von Events
3.8.1 Ermittlung des Eventbudgets
3.8.1.1 Vorkalkulation
3.8.1.2 Zwischenkalkulation
3.8.1.3 Nachkalkulation
3.8.2 Finanzierungsmöglichkeiten
3.9 Die Planung der Einzelmaßnahmen
3.9.1 Briefing
3.9.2 Eventidee
3.9.3 Eventkonzeption
3.9.3.1 Infotainment
3.9.3.2 Eventdramaturgie
3.9.3.3 Konzeptionsschema
3.9.4 Eventorganisation
3.9.4.1 Location
3.9.4.2 Catering
3.9.4.3 Technik
3.9.4.4 Akteure
3.9.4.5 Marketing des Events
3.10 Die Erfolgskontrolle
3.10.1 Prämissenkontrolle
3.10.2 Ablaufkontrolle
3.10.3 Ergebniskontrolle
3.10.4 Methoden der Erfolgskontrolle
3.10.5 Probleme der Erfolgskontrolle
3.11 Die Randbedingungen eines Events
3.11.1 Risiken
3.11.2 Recht
3.11.2.1 Rechtsbereiche
3.11.2.2 Rechtsbeziehungen
3.11.2.3 Rechtsgrundlagen
3.11.3 Haftung und Versicherungen
3.11.3.1 Haftung
3.11.3.2 Versicherungen
3.11.4 Vertragsgestaltung
3.11.5 Finanzen und Steuern
3.12 Die Hilfsmittel im Eventmanagement
4 Praxisbeispiel: Verleihung der Kinoprogrammprämien durch die MFG Filmförderung
4.1 Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg
4.2 Die Ausgangssituation
4.3 Die Organisation
4.4 Die Nachbereitung
5 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, einen Leitfaden für die professionelle Planung, Konzeption, Durchführung und Kontrolle von Events zu entwickeln, um sowohl bedürfnisgerechte als auch wirtschaftlich erfolgreiche Veranstaltungen zu ermöglichen.
2.4.3 Merkmale des Events
Events weisen ähnliche Merkmale auf wie andere Dienstleistungen, insbesondere im touristischen Bereich. Diese Merkmale können zusammengefasst werden unter nachfolgenden Schlagworten und variieren in ihrer Intensität lediglich nach Eventart.
Einmaligkeit (Uniqueness)
Das Schlüsselelement aller Events ist ihre Einmaligkeit, d.h. Events sind eindeutig identifizierbar mit Erinnerungswert, einmalig, also individuell und einzigartig, d.h. positiv und herausragend.114 Einmaligkeit bedeutet jedoch nicht, dass ein Event nicht häufiger bzw. periodenhaft durchgeführt werden kann, allerdings sind Events nicht reproduzierbar. Denn die Teilnehmer, das Umfeld oder auch die Zuschauer sind jedes Mal anders und machen das Event einzigartig. Events folgen keiner Routine, auch wenn sie, wie z.B. die Olympische Spiele, periodisch wiederkehren. Alle Olympischen Spiele weisen Unterschiede auf, auch wenn das Format bzw. die Struktur ähnlich ist.115
Vergänglichkeit (Perishability)
Ein Event ist einmalig und kann nicht in derselben Art und Weise wiederholt werden. Ferner kann es weder verschoben noch nachgebessert werden und ist folglich vergänglich.116
1 Einleitung: Beleuchtung der wachsenden Bedeutung des Eventmarktes anhand von Branchenstudien sowie Definition des Zieles der Arbeit, einen Leitfaden für das Eventmanagement zu erstellen.
2 Die Welt des Events: Umfassende Begriffsbestimmungen, Erörterung der Eventgeschichte, Trends und Charakteristika des Eventphänomens.
3 Eventmanagement: Zentrale theoretische Erläuterungen zur Planung, Organisation, Finanzierung, Rechtssicherheit und Kontrolle von Events.
4 Praxisbeispiel: Verleihung der Kinoprogrammprämien durch die MFG Filmförderung: Anwendung des theoretischen Leitfadens auf eine konkrete Preisverleihung zur Überprüfung der Praxistauglichkeit.
5 Schlussbetrachtung: Resümee über die steigende Relevanz des Eventmanagements und die Notwendigkeit professioneller, theoriegeleiteter Planung.
Eventmanagement, Eventmarketing, Eventsponsoring, Eventplanung, Eventorganisation, Erfolgskontrolle, Infotainment, Eventdramaturgie, Zielgruppenbestimmung, Projektmanagement, Veranstaltungsrecht, Eventkalkulation, Erlebnismarketing, Eventstrategie, Kinoprogrammprämien.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Fundierung und der praktischen Umsetzung von professionellem Eventmanagement.
Die Arbeit behandelt unter anderem Begriffsabgrenzungen, die Rolle des Eventmarketings und -sponsorings, Planungsprozesse, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die Finanzierung und Erfolgskontrolle von Veranstaltungen.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines Leitfadens, der Veranstaltern hilft, bedürfnisgerechte und wirtschaftlich erfolgreiche Events professionell umzusetzen.
Die Autorin kombiniert eine fundierte Literaturanalyse mit der Anwendung des entwickelten Leitfadens auf eine reale Fallstudie („Kinoprogrammprämien“).
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Eventphänomen, eine detaillierte Erarbeitung des Eventmanagements als Projektmanagement und eine umfassende Darstellung der Planungsschritte von der Strategie bis zur Kontrolle.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Eventmanagement, Eventkonzeption, Projektmanagement, Erfolgskontrolle und Eventmarketing beschreiben.
Das Risikomanagement wird als essenzieller Teil des Eventmanagements definiert, der dazu dient, durch Identifikation, Analyse und Bewältigung von Risiken (finanziell, rechtlich, betrieblich) den reibungslosen Ablauf einer Veranstaltung zu sichern.
Das Praxisbeispiel der MFG-Preisverleihung dient als Test für die Brauchbarkeit des theoretischen Leitfadens und bestätigt, dass selbst bei strikten ministeriellen Vorgaben professionelle Planung (z.B. durch Ablaufkontrolle) und die Nutzung von Synergien für den Erfolg entscheidend sind.
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