Diplomarbeit, 2003
150 Seiten, Note: sehr gut
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
1. Einleitung
1.1. Begriffsdefinition
1.1.2. Content
1.1.3. Paid Content
2. Untersuchung im Bereich Internet
2.1. Paid Content der Onlinezeitungen und –zeitschriften
2.1.1. Die Entwicklungsstufen der Zeitungen und Zeitschriften im Onlinemedium
2.1.2. Gründe für die Umstellung auf das Paid Content Geschäftsmodell
2.2. Nutzerverhalten gegenüber „Kostenfreien Informationen“
2.2.1. Die Struktur der Umfrageteilnehmer
2.2.2. Auswertung der Umfrageergebnisse
2.2.2.1. Nutzung kostenfreier Onlineangebote
2.2.2.2. Nutzung kostenpflichtiger Onlineangebote von Zeitungen und Zeitschriften
2.2.2.3 Andere Bezugsquellen von Informationen
2.3. Erfolgsfaktoren für Paid Content Angebote
2.3.1. Das richtige Produkt – Einzigartigkeit – Exklusivität
2.3.2. Benutzerfreundlichkeit
2.3.3. Sicherheit
2.3.4. Mehrwert des Produktes
2.3.5. Kritische Masse und Marktgröße
2.3.6. Geschäftsmodell
2.4. Der Preis und die Zahlungsbereitschaft für Paid Content
2.4.1. Abrechnungsmodelle
2.4.2. Zahlungssysteme
2.5. Zusammenfassung
3. Paid Content im Bereich Onlinemusik
3.1. Warum werden kostenpflichtige Musikdienste eingeführt?
3.2. Nutzung kostenfreier Musikdienste
3.2.1. Gründe für die Nutzung kostenfreier Musikdienste
3.2.2. Der Nutzer von Onlinemusikdiensten
3.2.3. Auswirkung der kostenfreien Musikdienste
3.3. Kostenpflichtige Musikdienste
3.3.1. Nutzung Kostenpflichtiger Musikdienste
3.3.1.1. Audio-on-Demand
3.3.1.2. Popfile
3.3.1.3. Hotvision
3.3.1.4. Karstadt
3.3.1.5. Allofmp3
3.3.1.6. Weblisten.com
3.3.1.7. Emusic
3.3.1.8. Der Erfolg von „iTunes“
3.3.2. Erfolgsfaktoren
3.3.2.1. Gründe für die geringe Nutzerakzeptanz gegenüber kostenpflichtigen Musikdiensten
3.4. Preis
3.4.1. Preismodelle für Online-Musikdienste
3.4.1.1. Per-per-Use
3.4.1.2. Abonnement
3.5. Zusammenfassung und Ausblick
4. Paid Content im Bereich Online Games
4.1. Gründe für die Einführung kostenpflichtiger Dienste bei Online Games
4.1.1. Begriffserklärung Online-Games
4.1.2. Begriffserklärung Games-on-Demand
4.2. Nutzung kostenfreier Online-Games
4.2.1. Der Nutzer von Online-Games
4.2.2. Gründe für die Nutzung von Online Games
4.2.3. Gründe für die Nutzung von Games-on-Demand
4.3. Nutzung kostenpflichtiger Online Games
4.3.1. Erfolgsfaktoren für kostenpflichtige Online Games
4.3.2. Erfolgsfaktoren für Games-on-Demand
4.4. Preis für Online Games
4.4.1. Preise für Games-on-Demand
4.5. Zusammenfassung und Ausblick
5. Vermarktungsstrategien kostenpflichtiger Internetinhalte
5.1. Begriff Kommunikationspolitik
5.1.1. Kommunikationsarten
5.1.1.1. One-to-One-Kommunikation
5.1.1.2. One-to-Few-Kommunikation
5.1.1.. One-to-Many-Kommunikation
5.1.2 Kommunikationsstrategie
5.2. Gegenwärtige Nutzung der Kommunikationsinstrumente
5.3. Vermarktungsstrategie kostenpflichtiger Inhalte
5.3.1. Werbemittel für kostenpflichtige Inhalte
5.4. Besonderheiten bei kostenpflichtigen Inhalten von Online-Zeitungen
5.5. Besonderheiten bei kostenpflichtigen Musikdiensten
5.6. Besonderheiten bei kostenpflichtigen Online Games
6. UMTS-Dienste – Ein Zukunftsmarkt?
6.1. UMTS – Begriffserklärung
6.1.1. Ziele des neuen Mobilfunkstandards
6.1.2. Vorteile vs. Barrieren
6.1.3. Der Nutzer von kostenpflichtigen UMTS-Diensten
6.2. Kostenpflichtige Dienste im UMTS Netz
6.2.1. Simple Voice Communication
6.2.2. Rich Voice Communication
6.2.3. Instant Messaging
6.2.4. Location Based Services
6.2.5. E-Mail Service
6.2.6. Personalisierte Nachrichtendienste
6.2.7. Die Tageszeitung auf dem Handy?
6.2.8. Multimedia Message Service (MMS)
6.2.9. Spiele
6.3. Mögliche Kategorien der Dienst
6.4. Dienste im Wirtschaftssektor
6.5. Zahlungsbereitschaft
6.6. Fazit
7. Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht den Markt für Paid Content im Internet, um ein besseres Verständnis für die Umwandlung von kostenlosen in gebührenpflichtige Dienste in Bereichen wie Online-Zeitungen, Musik und Spielen zu entwickeln. Ziel ist es, die Zahlungsbereitschaft der Nutzer zu analysieren, Erfolgsfaktoren für Bezahlmodelle zu identifizieren und mögliche Vermarktungsstrategien sowie Zukunftsperspektiven im Bereich UMTS-Dienste aufzuzeigen.
2.1.1. Die Entwicklungsstufen der Zeitungen und Zeitschriften im Onlinemedium
Das Internet kam, und mit dem neuen Medium gingen immer mehr Zeitungsverlage online. Nach dem Motto „nur nicht der Letzte sein" entschlossen sich nahezu alle Tageszeitungen und Zeitschriften einen Ableger ihrer Printzeitung in das Internet zu stellen. Die meisten wollten der Konkurrenz zuvor kommen. Im Netz konkurrieren alle Zeitungen miteinander. Die dort erreichte Zielgruppe sorgte ebenfalls für ein Vordringen in das neue Medium. In den Anfängen waren es vorwiegend junge Lesergruppen, die im Medium Internet „surften“. Diese Leserschaft sollte erreicht, und mit dem Ziel, neue Abonnenten zu gewinnen, für das eigene Angebot interessiert werden. Als sich 1994 die ersten Verlage in das Internet begaben, fand der Nutzer auf den Onlineseiten des Printmediums zu meist nur die 1:1-Wiedergabe dessen, was bereits in der Zeitung stand. Daneben gab es allenfalls noch den Hinweis auf die Verlagsangaben zum Anzeigen- und Abonnentenwesen. Man spricht in dieser Phase von einer reinen Zweitverwertung. Das Internet wurde in diesem Stadium als ein weiterer technischer Vertriebsweg angesehen und dementsprechend auch als ein solcher benutzt.
Die Phase der Stimulation schloss sich an. Plötzlich begriffen die „Macher", dass sie auch die Kunden im Onlinemedium an sich binden müssen. Es ging darum, Traffic auf die eigene Seite zu bekommen. Mit diesen Zahlen wurden die Preise für Werbebuchungen auf den Onlineseiten der Zeitungen ausgehandelt. Der Konkurrenzkampf im Internet begann. Mit ihm auch die Einsicht, dass mit einer reinen Zweitverwertung keine neuen Leser im Onlinemedium gewonnen werden konnten. Die Zeitungsverlage begannen endlich, die Vorteile des Internets zu nutzen. Dazu gehören die mehrdimensionale Suche und Archive, in denen man in den älteren Zeitungsausgaben recherchieren konnte. Mehr und mehr wurden auch die Anzeigenmärkte im Internet publiziert. Ein großer Nutzen des Internets ist seine Interaktivität.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass kostenlose Online-Inhalte zunehmend von Paid-Content-Modellen abgelöst werden müssen, um die Produktion zu refinanzieren.
2. Untersuchung im Bereich Internet: Dieses Kapitel analysiert detailliert das Paid-Content-Angebot von Online-Medien, das Nutzerverhalten sowie relevante Erfolgsfaktoren und Preismodelle.
3. Paid Content im Bereich Onlinemusik: Hier wird der Einfluss von illegalen Tauschbörsen auf die Musikbranche sowie die Akzeptanz und Entwicklung von legalen kostenpflichtigen Musikdiensten untersucht.
4. Paid Content im Bereich Online Games: Dieses Kapitel beleuchtet, wie die Spielindustrie auf Raubkopien reagiert und welche Potenziale in Online-Games sowie Games-on-Demand-Diensten liegen.
5. Vermarktungsstrategien kostenpflichtiger Internetinhalte: Dieser Abschnitt erläutert die Bedeutung der Kommunikationspolitik für den Erfolg von Paid-Content-Produkten durch gezielte Ansprache der Zielgruppen.
6. UMTS-Dienste – Ein Zukunftsmarkt?: Hier werden die Erwartungen an den Mobilfunkstandard UMTS, mögliche Dienstkategorien und die Zahlungsbereitschaft für mobile Services diskutiert.
7. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz der Untersuchungen über die Umwandlung kostenloser Internetinhalte in bezahlte Produkte und gibt einen Ausblick auf die Marktentwicklung.
Paid Content, Internet, Onlinezeitungen, UMTS, Mobilfunk, Musikdienste, Online Games, Zahlungsbereitschaft, Geschäftsmodell, Kommunikationspolitik, Micropayment, Content-Vermarktung, User-Verhalten, Digitale Inhalte, E-Paper.
Die Diplomarbeit untersucht die ökonomische Transformation von kostenlosen Internetinhalten hin zu gebührenpflichtigen Paid-Content-Angeboten, insbesondere in den Sektoren Nachrichten, Musik und Spiele.
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die Online-Medienlandschaft, aktuelle Trends bei Musik-Downloads, die Spielebranche sowie die Erwartungen und technischen Möglichkeiten der neuen UMTS-Mobilfunkgeneration.
Das Hauptziel besteht darin, herauszufinden, warum und wie Anbieter Paid-Content einführen, ob die Nutzer dafür zahlen wollen und welche Vermarktungsstrategien in diesem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld erfolgreich sein können.
Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und kombiniert diese mit eigenen Befragungen von Internetnutzern sowie einer Datenanalyse bestehender Studien, um ein empirisch gestütztes Bild des Nutzerverhaltens zu zeichnen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Internet (mit Unterkapiteln zu Zeitungen/Zeitschriften, Musik und Games) und den Zukunftsmarkt UMTS, wobei jeweils die Gründe für die Einführung kostenpflichtiger Dienste und das spezifische Nutzerverhalten beleuchtet werden.
Die zentralen Konzepte umfassen Paid Content, Geschäftsmodelle, Zahlungsbereitschaft, digitale Vermarktung, Urheberrecht, Nutzerakzeptanz und mediale Konvergenz.
Die Erwartung der Nutzer, dass Informationen online kostenlos sind, erschwert die Refinanzierung hoher Produktionskosten durch Werbung allein, was Verlage dazu zwingt, neue Wege wie Paid Content und Zusatzdienste zu beschreiten.
UMTS soll als neuer Übertragungsstandard mit höheren Bandbreiten den Weg für innovative mobile Dienste (wie Location Based Services oder mobile Videotelefonie) ebnen, für die Nutzer bereit sind, einen Aufpreis zu zahlen.
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