Diplomarbeit, 2003
68 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Ziel der Diplomarbeit
1.2 XYZ Das Unternehmen und seine Produkte
2. Notwendigkeit der Optimierung von Geschäftsprozessen im Vertrieb
2.1 Ausgangslage bei XYZ Automotive GmbH
2.2 Gründe für die Entscheidung eines einheitlichen EDV-Systems
2.3 Gründe zur Entscheidung für SAP R/3
3. Die SAP AG
3.1 Das Unternehmen
3.2 Die Kunden
3.3 Produkte und Module von SAP
4. Analyse der Geschäftsprozesse „Vertrieb“
4.1 IST - Stand Aufnahme von Geschäftsprozessen die zu optimieren sind
4.2 IST - Stand Aufnahme und Übernahme der vorhandenen EDV-Daten
4.3 Schwachstellenanalyse der Geschäftsprozesse
5. Abbildung von Geschäftsprozessen des Vertriebes im SAP R/3-System
5.1 Ziel der Einführung von SAP R/3
5.2 Prinzip Mitarbeiterplanung während der Entwicklung und Produktivphase
5.3 Die Konzeptionsphase – Workshops zur endgültigen Festlegung von Strategie, Soll-Zustand sowie Breite und Umfang der Einführung
5.4 Business – Blueprint - Erstellung eines Konzepts mit Realisierungsumfang als Ziel des Workshops und Grundlage für die Produktivsetzung
5.5 Prototyping – Detaillierung und Realisierung
5.6 Training Projektvorbereitung
5.7 Going-Live und SOLL-/IST Vergleich
5.8 Der Funktionsumfang AUDE „AUTOMOTIVE DEUTSCHLAND“
5.8.1 Allgemeine Organisationsstrukturen im SAP R/3-System
5.8.2 Die Vertriebs-Organisationsstrukturen im SAP R/3-System
5.8.3 Die Stammdaten im SAP R/3-System
5.8.3.1 Materialstammdaten
5.8.3.2 Kundenstammdaten
5.8.4 Funktionen und Prozesse im Vertrieb
5.9 Vorteile der SAP Einführung und die damit verbundene Kostentransparenz
6. Probleme bei der SAP Einführung
6.1 Nichteinhaltung von Budgetvorgaben
6.2 Strategie der IT-Abteilung
6.3 Abweichungen vom Konzept
6.4 Organisatorische Auswirkungen
7. Schlussbetrachtung
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Optimierung von Geschäftsprozessen und der Steigerung der Kostentransparenz durch die Einführung der Standardsoftware SAP R/3 am Beispiel der XYZ Automotive GmbH. Ziel ist es, durch eine Prozessanalyse und die Implementierung eines einheitlichen ERP-Systems die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu sichern.
Die Konzeptionsphase - Workshops zur endgültigen Festlegung von Strategie, Soll-Zustand sowie Breite und Umfang der Einführung
Bei der Einführung der Standardsoftware R/3 ist i. d. R. ein langer und schwieriger Weg zu absolvieren, bis die vielfältigen Möglichkeiten der Software und die Bedürfnisse des Unternehmens aufeinander abgestimmt sind. Erst nach Vollendung, der in diesem Weg konzipierten Projektphasen, kann ein Unternehmen mit dem neuen System in den Produktivbetrieb übergehen. Um diese Phasen durchführen zu können, muss zunächst, mit Hilfe einer Machbarkeitsanalyse, geprüft werden, ob das R/3-System grundsätzlich für den Einsatz geeignet ist und den Anforderungen entspricht. Die Ebene jeder Phase vermittelt einen schnellen Überblick über die jeweiligen Inhalte und Aktivitäten. Dieses Phasenmodell unterstützt die Projektverantwortlichen insofern, dass ein methodischer chronologischer Rahmen für den Projektverlauf vorgegeben wird und spezielle Aufgaben, wie das Erstellen von Sollkonzepten beschrieben und koordiniert werden.
1. Einleitung: Beschreibt die Notwendigkeit der Prozessorientierung und SAP-Einführung aufgrund globaler Marktveränderungen und Unternehmensakquisitionen.
2. Notwendigkeit der Optimierung von Geschäftsprozessen im Vertrieb: Erläutert, warum die Umstellung auf ein einheitliches EDV-System zur Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung unerlässlich ist.
3. Die SAP AG: Gibt einen Überblick über den Softwareanbieter sowie die allgemeine Funktionalität der R/3-Module.
4. Analyse der Geschäftsprozesse „Vertrieb“: Dokumentiert die IST-Zustand-Analyse, die Datenübernahme mittels CATT und identifiziert Schwachstellen im Vertrieb.
5. Abbildung von Geschäftsprozessen des Vertriebes im SAP R/3-System: Detaillierte Darstellung des Implementierungsphasenmodells und der Funktionsweise spezifischer SAP-Module.
6. Probleme bei der SAP Einführung: Analysiert Budgetüberschreitungen, technische Schwierigkeiten und organisatorische Auswirkungen während des Einführungsprozesses.
7. Schlussbetrachtung: Fasst das Projekt als erfolgreich zusammen und bestätigt den Mehrwert des SAP R/3-Systems für die Kostentransparenz.
SAP R/3, Geschäftsprozessoptimierung, Vertrieb, XYZ Automotive GmbH, Kostentransparenz, Implementierung, Business-Blueprint, Prototyping, Datenmigration, CATT, Stammdaten, Controlling, Materialwirtschaft, Systemintegration, Projektmanagement.
Die Arbeit behandelt die Einführung der Standardsoftware SAP R/3 bei der XYZ Automotive GmbH und deren Einfluss auf die Optimierung der Vertriebsprozesse sowie die Erhöhung der Kostentransparenz.
Im Fokus stehen die Prozessanalyse im Vertrieb, die methodische Implementierung von SAP-Modulen, die Datenmigration sowie die Bewältigung der auftretenden Herausforderungen im Projektverlauf.
Das Ziel ist die Erstellung eines Sollkonzepts zur Optimierung von Geschäftsprozessen, um durch die Einführung von SAP R/3 eine höhere Wirtschaftlichkeit und Transparenz im Betrieb zu erreichen.
Es wird eine angewandte, fallstudienbasierte Analyse der Geschäftsprozesse durchgeführt, unterstützt durch Literaturrecherche zu SAP-Prozessmodellen und der eigenen Dokumentation der Implementierungsschritte beim Arbeitgeber.
Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Vertriebsprozesse, den Phasen der SAP-Einführung (von der Konzeption bis zum Go-Live), dem Funktionsumfang der Software sowie einer kritischen Würdigung der auftretenden Probleme bei der Implementierung.
Wesentliche Begriffe sind SAP R/3, Geschäftsprozessoptimierung, Vertriebs-Stammdaten, Controlling und Kostentransparenz.
Die Mandantenkopie führte zu einem kompletten Ausfall des Testsystems, was eine einwöchige Unterbrechung des Einführungsprojekts nach sich zog und die Übernahme der Materialstammdaten verzögerte.
Key-User fungierten als Brücke zwischen Fachabteilungen und IT-Beratern. Sie wurden frühzeitig geschult, um Anforderungen zu definieren, das System zu testen und ihr Wissen an die weiteren Mitarbeiter weiterzugeben.
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