Diplomarbeit, 2004
207 Seiten, Note: 1,7
Die Diplomarbeit untersucht die Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR) an Betonen und zielt darauf ab, eine Schnellprüfmethode für deren Nachweis zu entwickeln. Ziel ist es, die Entstehung von AKR-Schäden in Bauwerken zu verhindern und die Lebensdauer von Betonkonstruktionen zu erhöhen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Hintergrund der AKR und die Bedeutung ihrer Erforschung darlegt. Das zweite Kapitel bietet eine umfassende Literaturrecherche zum Stand des Wissens über die AKR, einschließlich ihrer Geschichte, des Reaktionsmechanismus, der Schadensmerkmale, der Einflussgrößen und der existierenden Prüfverfahren. Im dritten Kapitel wird die Zielstellung der eigenen Untersuchungen definiert. Die Kapitel 4 und 5 beschreiben das Versuchsprogramm und die Durchführung der Versuche mit verschiedenen Betonrezepturen unter unterschiedlichen Bedingungen. Die Ergebnisse der Versuche werden in Kapitel 6 vorgestellt, gefolgt von einer detaillierten Auswertung in Kapitel 7. Die Schlussfolgerung fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR), Beton, Zuschlagsstoffe, Prüfverfahren, Schnellprüfmethode, Schadensanalyse, Lebensdauer, Betonschutz, Umwelteinflüsse, Betontechnologie.
Die AKR ist eine chemische Reaktion zwischen reaktiver Kieselsäure in den Zuschlägen und Alkalien in der Porenlösung des Betons, die zu Volumenzunahme und Schäden führt.
Typische Anzeichen sind netzartige Risse, Abplatzungen (Pop-outs) und gallertartige Ausblühungen an der Betonoberfläche.
Hoher Feuchtigkeitsgehalt, hohe Temperaturen, die Verwendung alkaliempfindlicher Zuschläge und ein hoher Alkaligehalt im Zement fördern die Reaktion.
Durch die Verwendung von Zementen mit niedrigem wirksamen Alkaligehalt (NA-Zemente), den Einsatz nicht-reaktiver Zuschläge oder den Schutz des Betons vor Feuchtigkeit.
Ja, es werden Verfahren wie der Fluoreszenz-Test oder beschleunigte Dehnungsmessungen an Mörtelprismen in Nebelkammern eingesetzt, um das Potenzial frühzeitig zu erkennen.
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