Diplomarbeit, 2003
35 Seiten, Note: 1,75
1. Einleitung
2. Sozialökonomische Rahmenbedingungen von Unternehmen
2.1 Ökonomische Faktoren
2.2 Soziokulturelle Faktoren
2.3 Das unternehmerische Zielsystem
3. Corporate Identity als ganzheitlicher Managementansatz
3.1 Historisch-wissenschaftliche Entwicklungen
3.2 Historische Entwicklung in der Wirtschaftspraxis
3.3 Definition von Corporate-Identity
3.4 Bestandteile von Corporate Identity als ganzheitlichem Managementansatz
3.4.1 Corporate Behavior
3.4.2 Corporate Communications
3.4.3 Corporate Design
3.4.4 Corporate Mission
3.5 Exkurs: Zielimage in der politischen Strategieplanung
3.5.1 Grundlage und Wirkung des Zielimages
3.5.2 Steuerung der Zielgruppen: Die Methodik des Zielimages
3.5.3 Steuerung der Organisationskultur: Das interne Zielimage
4. Corporate Identity als Erfolgsfaktor
4.1. Funktion und Wirkung von CI
4.2. Ziele von CI
4.3. Messung und Erfolgskontrolle von CI-Zielen
4.3.1. Positive Auswirkung auf Absatz von Produkten und Dienstleistungen
4.3.2. Aktivierung des „human capital“
4.3.3. Profilierung der Unternehmensidentität und des Images
4.4. Abgrenzung im Markt durch Design
4.5. Voraussetzungen und Grenzen von CI
5. Kritische Analyse von CI als Erfolgsfaktor
5.1. Kritische Analyse ganzheitlicher Managementansätze
5.1.1. Wissenschaftlich-theoretische Analyse von ganzheitlichen Ansätzen
5.1.2. Pragmatische Analyse von ganzheitlichen Ansätzen
5.2. Kritische Analyse des CI-Ansatzes
5.3. Kritische Analyse der Realisierung ökonomischer Ziele mittels CI
6. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht, inwieweit "Corporate Identity" (CI) als ganzheitlicher Managementansatz einen relevanten Erfolgsfaktor für Unternehmen darstellt. Dabei wird analysiert, wie CI zur Differenzierung im Wettbewerb beiträgt, welche psychologischen Wirkungen erzielt werden können und in welchem Verhältnis diese zu ökonomischen Zielen wie der Gewinnmaximierung stehen.
3.4.1 Corporate Behavior
Übersetzt bedeutet Corporate Behavior, (CB) „gemeinsames Verhalten“. Als Begriff im Rahmen von CI betrifft CB alle entsprechend den Unternehmenszielen geplanten und aufeinander abgestimmten unternehmensinternen und -externen Verhaltensweisen des Unternehmens und seiner Angehörigen. Dabei will CB für ein Unternehmen einen charakteristischen Handlungskodex bzw. allgemeingültige Handlungsgrundsätze entwickeln. CB ist für das Erreichen der CI-Ziele entscheidend, da ein Unternehmen sich gegenüber Dritten vielmehr durch das Verhalten, als durch kommunikative Aktivitäten darstellt und damit die Identität festlegt und bestimmt.
1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung hinsichtlich der Marktvielfalt und der Relevanz von CI als Instrument zur Identitätsbildung.
2. Sozialökonomische Rahmenbedingungen von Unternehmen: Analyse des Unternehmensumfelds unter Berücksichtigung ökonomischer und soziokultureller Faktoren.
3. Corporate Identity als ganzheitlicher Managementansatz: Definition und systematische Vorstellung der CI-Bestandteile sowie ein Exkurs in die politische Strategieplanung.
4. Corporate Identity als Erfolgsfaktor: Untersuchung der Funktionsweise, Zielsetzung sowie der Möglichkeiten zur Erfolgskontrolle von CI.
5. Kritische Analyse von CI als Erfolgsfaktor: Wissenschaftliche und pragmatische Prüfung, inwieweit CI ökonomische Ziele direkt beeinflussen kann.
6. Schlussbetrachtung: Fazit über die Rolle von CI als notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für den unternehmerischen Gesamterfolg.
Corporate Identity, Unternehmenserfolg, Managementansatz, Unternehmensleitbild, Corporate Behavior, Corporate Communications, Corporate Design, Zielimage, Strategische Planung, Markenidentität, Markteintrittsbarriere, Human Capital, Erfolgsfaktoren, Unternehmensführung, Wettbewerbsfähigkeit.
Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendbarkeit von Corporate Identity als strategischem Erfolgsfaktor für Unternehmen.
Im Fokus stehen die Definition von CI, ihre drei wesentlichen Bestandteile (Behavior, Communications, Design), die Messbarkeit von CI-Zielen sowie die kritische Reflexion des Beitrags zum ökonomischen Erfolg.
Das Hauptziel ist es, kritisch zu hinterfragen, ob und inwieweit CI als ganzheitliches Managementinstrument nachweislich zur Erreichung von Unternehmenszielen wie der Gewinnmaximierung beiträgt.
Es wird eine betriebswirtschaftliche Analyse durchgeführt, die theoretische Konzepte (z.B. nach Johnson und Scholes) mit der empirischen Praxis vergleicht und eine kritisch-rationale Perspektive einnimmt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der soziokulturellen Rahmenbedingungen, die detaillierte Beschreibung der CI-Instrumente und eine kritische Analyse der Zielerreichung und Messbarkeit von CI-Maßnahmen.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Corporate Identity, Unternehmensidentität, Strategische Zielsetzung, Messbarkeit, Erfolgskontrolle und ganzheitlicher Managementansatz.
Während CI im ökonomischen Sektor auf Absatzförderung und langfristige Identitätsbildung abzielt, basiert das politische Zielimage primär auf der Wirkung von Verhalten und Argumenten zur kurzfristigen Durchsetzung gegenüber Wählern.
Der Autor argumentiert, dass CI zwar eine notwendige Unterstützung für eine einheitliche Präsenz darstellt, aber isoliert betrachtet nicht messbar zur Gewinnmaximierung führt und somit durch weitere Instrumente wie Finanzmanagement ergänzt werden muss.
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