Diplomarbeit, 2001
94 Seiten, Note: 1,0
1 Allgemeine Einführung
1.1 Problembeschreibung
1.2 Ziele der Arbeit
1.3 Vorgehensweise und Gliederung
2 Das Bauvorhaben
2.1 Technische Beschreibung
2.2 Anmerkungen zur Ausführung
3 Arbeitsvorbereitung für die Baustelle
3.1 Ziele, Sinn und Zweck
3.2 Detaillierte Prüfung und Aufbereitung aller Auftragsunterlagen
3.3 Ortsbesichtigung des Baugeländes
3.4 Allgemeine Planung und Entwicklung der Baustelleneinrichtung
3.5 Wahl der Bauverfahren und Einteilung in Bau- bzw. Arbeitsabschnitte
3.6 Zeichnerische Darstellung der Baustelleneinrichtung
4 Bauablaufplanung
4.1 Grundlagen der Bauablaufplanung
4.2 Die Bedeutung der Arbeitskalkulation
4.3 Die Feinplanung mit dem Arbeitsverzeichnis
4.4 Die Bauzeitenplanung
5 Ablaufkontrolle und Steuerung der Bauausführung
5.1 Bedeutung und Anwendung
5.2 Die Erfassung von Arbeitszeit-Istwerte
5.3 Der Soll-Ist-Stundenvergleich und seine Auswertung
5.4 Die Nachkalkulation als Feststellung des tatsächlichen Baustellenergebnisses
6 Schlussbetrachtung
7 Literaturverzeichnis
Anlage 1
Anlage 2
Anlage 3
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein praxisnahes Projektsteuerungssystem für kleine Bauunternehmen zu entwickeln, das durch eine effiziente Arbeitsvorbereitung, Bauablaufplanung und Steuerung der Bauausführung die Wirtschaftlichkeit und Termineinhaltung bei Bauvorhaben verbessert.
3.1 Ziele, Sinn und Zweck
Der Begriff Arbeitsvorbereitung steht allgemein als Oberbegriff für die Fertigungs- bzw. Ablaufplanung und die Erstellung von Steuerungselementen für die Bauausführung durch den Bauunternehmer. Will man die Arbeitsvorbereitung in die einzelnen Phasen der Projektabwicklung einordnen, kann man sagen, dass sie von der Angebotsphase über die Planungsphase nach Auftragserteilung bis zur Ausführungsphase in steigender Detaillierung durchgeführt wird. Da bei dem konkreten Bauvorhaben, als Darstellungsobjekt, die Angebotsphase bereits abgeschlossen ist (ein Bauauftrag also vorliegt), werden die wichtigsten Schritte der Arbeitsvorbereitung ab Auftragserteilung erläutert.
In der Bauwirtschaft ist die Arbeitsvorbereitung immer noch ein eher stiefmütterlich behandelter Teil bei der Projektabwicklung von Bauvorhaben. In der täglichen Praxis entsteht häufig der Eindruck, Arbeitsvorbereitung sei eine unorganisierte, lose Sammlung verschiedener Planungshilfen. Oft wird auch damit argumentiert, „dass sich während der Bauphase sowieso alles ändert und man gar nicht vorausplanen könne“. Durch solche Einstellungen wird die Notwendigkeit einer Arbeitsvorbereitung oft unterschätzt.
Dagegen gilt grundsätzlich: Keine Arbeit läuft besser als die, die vorausgeplant wurde. Es kann nur das kontrolliert und gesteuert werden, was vorher geplant wurde. Improvisationen auf der Baustelle kosten Geld und Zeit. Erfahrung und „Gefühl“ können keine optimalen Abläufe ermöglichen.
1 Allgemeine Einführung: Einführung in die Problematik der Bauvorhabenabwicklung und Definition des Zieles der Arbeit.
2 Das Bauvorhaben: Vorstellung des konkreten Einfamilienhaus-Projekts sowie technische Beschreibung der Ausführung.
3 Arbeitsvorbereitung für die Baustelle: Erläuterung der notwendigen Schritte vor Baubeginn, einschließlich der Standortbegehung und Baustelleneinrichtungsplanung.
4 Bauablaufplanung: Detaillierte Planung des Bauablaufs mittels Arbeitskalkulation und Terminplanung.
5 Ablaufkontrolle und Steuerung der Bauausführung: Beschreibung von Methoden zur Überwachung der Bauphase, wie Soll-Ist-Vergleiche und Nachkalkulation.
6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz einer strukturierten Projektsteuerung für kleine Bauunternehmen.
Baustellenmanagement, Projektsteuerung, Arbeitsvorbereitung, Bauablaufplanung, Bauausführung, Soll-Ist-Vergleich, Nachkalkulation, Baustelleneinrichtung, Bauzeitplanung, Arbeitskalkulation, Bauunternehmer, Rohbau
Die Arbeit befasst sich mit der Projektsteuerung bei Bauvorhaben aus der Perspektive eines kleinen Bauunternehmens.
Die zentralen Themen sind Arbeitsvorbereitung, Bauablaufplanung und die operative Ablaufkontrolle bzw. Steuerung der Bauausführung.
Das Ziel ist die Entwicklung eines alltagstauglichen Projektsteuerungssystems für kleinere Bauunternehmungen anhand eines konkreten Fallbeispiels.
Es wird eine praxisorientierte Analyse anhand eines realen Bauvorhabens (Einfamilienhaus) durchgeführt, ergänzt durch Literaturstudien und eigene praktische Erfahrungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die drei Phasen der Arbeitsvorbereitung, die Bauablaufplanung und die anschließende Kontrolle sowie Steuerung der Bauausführung.
Wichtige Begriffe sind Baustellenmanagement, Projektsteuerung, Arbeitsvorbereitung, Bauablaufplanung und Soll-Ist-Vergleiche.
Die Nachkalkulation dient als Abschlusskontrolle zur Feststellung tatsächlicher Kosten und zur Gewinnung von Erkenntnissen für zukünftige Angebotskalkulationen.
Aufgrund von engen Platzverhältnissen, begrenzten Zufahrtsmöglichkeiten und der Notwendigkeit eines effizienten Einsatzes von Großgeräten wie Autokranen ist eine sorgfältige Planung unerlässlich, um Behinderungen und Leerläufe zu vermeiden.
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