Magisterarbeit, 2003
193 Seiten, Note: 1.0
1 Einleitung
2 Der Werberahmen: Markt und Kommunikation
2.1 Was ist eigentlich Werbung?
2.2 Werbeobjekte
2.3 Werbeziele
2.4 Werbemittel und Werbeträger
3 Die pragmatische Perspektive: Absicht – Inhalt – Form
3.1 Werbeanzeigen als Textsorte
3.2 Die persuasive Funktion der Sprache
3.2.1 Werbung als beeinflussende Kommunikation
3.2.2 Werbewirkungsforschung
3.2.3 Die Teilfunktionen eines persuasiven Textes
3.3 Argumentation
3.3.1 Argumentationsverfahren
3.3.1.1 Die Enthymemargumentation
3.3.1.2 Die Beispielargumentation
3.3.2 Topik – Formen von Schlussregeln
3.3.2.1 Alltagslogische Schlussverfahren
3.3.2.2 Konventionalisierte Schlussverfahren
3.3.3 Inhaltliche Strategien der Argumentation
4 Die sprachliche Form: vom Wort zum Text
4.1 Lexik
4.1.1 Wörter und ihre Bedeutung
4.1.2 Wortarten
4.1.2.1 Substantive
4.1.2.2 Adjektive
4.1.2.3 Vollverben
4.1.3 Wortbildung
4.1.3.1 Neologismen
4.1.3.2 Fremdsprachige Elemente
4.2 Phraseologie
4.3 Syntax
4.3.1 Satzarten
4.3.1.1 Satzarten bei Römer
4.3.1.2 Satzarten bei Baumgart
4.3.1.3 Satzarten bei Bajwa
4.3.2 Satzlänge
4.3.2.1 Satzlänge bei Römer
4.3.2.2 Satzlänge bei Baumgart
4.3.2.3 Satzlänge bei Bajwa
4.4 Die äußere Form
4.4.1 Interpunktion
4.4.2 Typographie
4.5 Bilder in der Werbung
4.5.1 Bilder und ihre Funktion
4.5.2 Bild-/Textverhältnis
4.6 Bausteine der Werbung
4.6.1 Schlagzeile
4.6.2 Fließtext
4.6.3 Slogan
4.6.4 Produktname
4.6.4.1 Funktionen von Produktnamen
4.6.4.2 Formen von Produktnamen
4.6.4.3 Benennungsmotive von Produktnamen
4.6.5 Besondere Formen von Textelementen
5 Besondere Werbestrategien
5.1 Rhetorik in der Werbung
5.1.1 Rhetorischer Textaufbau in der Werbung
5.1.2 Rhetorische Figuren in der Werbung
5.1.3 Sprachspiele
5.1.4 Wirkung von Sprachspielen
5.2 Fachsprache
5.3 Jugendsprache
6 Zusammenfassung
7 Analyse
7.1 Korpus und Vorgehensweise
7.2 Anzeige 1
7.3 Anzeige 2
7.4 Anzeige 3
7.5 Anzeige 4
7.6 Anzeige 5
7.7 Anzeige 6
7.8 Anzeige 7
7.9 Anzeige 8
7.10 Anzeige 9
7.11 Anzeige 10
7.12 Anzeige 11
7.13 Anzeige 12
7.14 Anzeige 13
7.15 Anzeige 14
7.16 Anzeige 15
8 Auswertung der Analyse
8.1 Bildelemente
8.2 Die Bausteine der Anzeige
8.2.1 Schlagzeile
8.2.2 Fließtext
8.2.3 Produktname
8.2.4 Slogan
8.2.5 Weitere Textelemente
8.3 Die sprachliche Form
8.3.1 Interpunktion und Typographie
8.3.2 Lexik
8.3.3 Syntax
8.3.3.1 Satzarten
8.3.3.2 Satzlänge
8.3.4 Phraseologie
8.4 Rhetorik
8.4.1 Rhetorischer Aufbau
8.4.2 Rhetorische Figuren
8.5 Fach- und Jugendsprache
8.6 Argumentation
8.6.1 Inhaltliche Argumentationsstrategien
8.6.2 Argumentationsverfahren
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Charakteristika der spanischen Werbesprache in Printmedien linguistisch zu untersuchen. Im Zentrum steht die Analyse, wie sprachliche Mittel, Rhetorik und Argumentationsstrategien in spanischen Werbeanzeigen eingesetzt werden, um persuasive Effekte zu erzielen.
Die Enthymemargumentation
Das Ziel eines jeden Argumentationsverfahrens ist es, eine bestrittene Aussage unstrittig zu machen: entweder durch die Stützung der getroffenen Aussage (Pro-Argumentation) oder durch ihre Widerlegung (Kontra-Argumentation). Um den Geltungsanspruch der strittigen Aussage zu stützen oder ihn zu widerlegen, werden andere, unstrittige oder zumindest weniger strittige Argumente herangezogen.
Die dabei zur Hilfe genommene unstrittige Aussage fungiert als Argument (auch Prämisse genannt), das die strittige Aussage in die Konklusion überführen, sie also in einem nicht mehr strittigen >Schlußsatz< festschreiben soll. (Ottmers 1996: 73; Hervorhebungen im Original)
1 Einleitung: Vorstellung des Forschungsvorhabens und der Zielsetzung einer allgemeinen Übersicht über die Besonderheiten der spanischen Werbesprache.
2 Der Werberahmen: Markt und Kommunikation: Definition von Werbung als einseitige Form der Marktkommunikation sowie Erläuterung grundlegender Konzepte wie Werbeobjekte und Werbeziele.
3 Die pragmatische Perspektive: Absicht – Inhalt – Form: Theoretische Auseinandersetzung mit der Einordnung von Werbeanzeigen als Textsorte, der persuasiven Funktion der Sprache und verschiedenen Argumentationsverfahren.
4 Die sprachliche Form: vom Wort zum Text: Detaillierte Analyse sprachlicher Ebenen wie Lexik, Phraseologie und Syntax sowie deren Funktion in Werbeanzeigen.
5 Besondere Werbestrategien: Erläuterung rhetorischer Strategien, Fachsprache und Jugendsprache als Mittel zur Verstärkung der persuasiven Wirkung.
6 Zusammenfassung: Überleitung vom theoretischen Teil zum praktischen Analyseteil der Arbeit.
7 Analyse: Konkrete linguistische Untersuchung eines Korpus von 15 spanischsprachigen Printanzeigen.
8 Auswertung der Analyse: Systematische Auswertung der Analyseergebnisse im Hinblick auf die untersuchten sprachlichen und persuasiven Mittel.
Werbesprache, spanische Printmedien, persuasive Funktion, Werbeanzeigen, Textsorte, Argumentation, Enthymem, Rhetorik, Fachsprache, Jugendsprache, Werbewirkung, Text-Bild-Verhältnis, Sprachspiel, Werbestrategie, Linguistik
Die Arbeit untersucht linguistisch die "Sprache in der Werbung" am Beispiel spanischer Printmedien, um zu verstehen, welche sprachlichen Mittel zur Überzeugung eingesetzt werden.
Die zentralen Themen sind die pragmatische Funktion der Werbesprache, verschiedene Argumentationsmodelle, sprachliche Gestaltungsmittel wie Lexik und Syntax sowie spezielle Werbestrategien wie Rhetorik.
Das Ziel ist es, einen Überblick über die Besonderheiten der aktuellen spanischen Werbesprache zu geben und herauszuarbeiten, wie persuasive Funktionen durch gezielten Einsatz sprachlicher Mittel erreicht werden.
Die Arbeit kombiniert eine fundierte theoretische Literaturanalyse mit einer praxisnahen empirischen Analyse eines Korpus aus 15 selbstgewählten spanischsprachigen Werbeanzeigen.
Der theoretische Teil analysiert Definitionen und Kategorisierungen von Werbesprache, während der Analyseteil diese Erkenntnisse direkt auf die 15 Korpusanzeigen anwendet und auswertet.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Werbesprache, Persuasion, Argumentation, Textsorte und spanische Werbe-Analyse charakterisiert.
Die Arbeit stellt fest, dass Sprache und Bild sich in der Werbung ergänzen; die Analyse der Bild-Text-Verhältnisse ist entscheidend, da sie maßgeblich zur persuasiven Wirkung beiträgt.
Die Arbeit nutzt ein idealtypisches Analysemodell, das stufenweise von den textexternen Faktoren über die Bild-Text-Kombination und Bausteine bis hin zu rhetorischen Strategien und der Argumentationsstruktur reicht.
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